Harkotten I

Geschichte Durch die Heirat von Wendelmodis, einer Tochter von Rolandus von Vuchtorpe, gelangten nach dessen Tod Burg und Besitz Vuchtorpe im 13. Jh. an den Ritter Heinrich von Kersekorf (gest. 1299), den Spross einer Ministerialenfamilie aus der Grafschaft Mark, der 1250 in die Dienste des münsterschen Bischofs eingetreten war. Nach Grundstücksarrondierungen errichteten sie angesichts der Grenzlage als Ersatz für eine in Verfall begriffene Burganlage 1297-1309 ihren befestigten Stammsitz, den sie 1309 bezogen (Amt Sassenberg). Die enge Beziehung zum Osnabrücker, dann zum Münsteraner Bischof, umfangreiche Grunderwerbungen und schließlich eine geschickte Heiratspolitik bildeten den Grundstock zur Errichtung der Herrlichkeit Harkotten.

In den Jahren 1329 bzw. 1334 wurden Haus und Besitz Harkotten geteilt: in eine westliche Hälfte, die Everhardt erhielt, dessen Nachfahren sich später  von Korff zu Harkotten (Harkotten II) nannten (mit den Abspaltungen von Korff zu Waghorst, erloschen 1860, und von Korff zu Sutthausen, erloschen 1924), und in eine östliche, die an Heinrich III. fiel, dessen Nachkommen sich ab 1354 von Korff gt. Schmising nannten; diese letztere Linie ging 1615 durch die Heirat des Goswin von Ketteler ex Bollen (gest. 1646) mit der Erbtochter Christina von Korff gt. Schmising (gest. 1646) in der Familie von Ketteler zu Harkotten (Harkotten I) auf, nachdem sich bereits im 16. Jh. eine Linie auf  Tatenhausen angesiedelt hatte. Die Familie von Ketteler wohnt dort noch heute.

Verschiedene Gebäude, Rechte und Gerechtigkeiten behielten sie aber unter gemeinsamer Regie bei. Die Burg, 1591 vergeblich von den Holländern belagert, blieb bis in das 18. Jh. hinein der gemeinsame Wohnsitz beider Linien. Erst 1755 unternahm die Familie v. Ketteler auf ihrer östlichen Hälfte ein Neubauprojekt, dessen Fertigstellung sich wegen statischer Probleme und des Siebenjährigen Kriegs erheblich verzögerte, 1806 fiel dann die westliche Burghälfte dem Projekt eines neoklassizistischen Schlossbaus der Familie v. Korff zum Opfer.

Die Stammlinie von Ketteler wird zurückgeführt auf die Familie von Hüsten; sie nahm 1318 den Beinamen "de Keteler“ an, der sich zum Geschlechtsnamen entwickelte. Von der Stammlinie spalteten sich die Linien zu  Assen (mit einem Zweig in Kurland, von dem es der 1587 verstorbene Gotthard zum Deutsch-Ordensmeister und 1561 zum regierenden Herzog von Kurland brachte, Harkotten, Middelburg und Gerkendael ab. 1718 heiratete Alexander von Ketteler Maria Sophie von der Tinnen, über die 1728 u. a. Haus Möllenbeck im Ksp. Wolbeck an die Familie fiel. Das Familieneigentum wurde am 14.03.1778 zu einem Fideikommiss vereinigt. Die Erhebung in den Reichsfreiherrenstand konnte die Familie bis zum Ende des Fürstbistums aber nicht mehr erreichen; erst Clemens August wurde am 20.11.1844 in den (preußischen) Freiherrenstand erhoben.

Das Archiv wurde 1797 von dem Gerichtsschreiber Franz Anton Ketteler verzeichnet. Eine spätere Neuordnung richtete sich in allem nach dem alten Repertorium und fügte neuere Akten an den entsprechenden Stellen ein. Das kurz vor der Bombardierung Münsters Ende 1943 nach Schloss Schwarzenraben geflüchtete Archiv befand sich seit 1960 in Münster und wurde 2002 nach Harkotten gebracht.
Benutzungsort LWL-Archivamt für Westfalen
Eigentümer/in Freiherr von Ketteler
Bestände
Harkotten, Haus, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur HarKe.Ha1.Uk
Findbuch HarKe.Ha1.Uk
Umfang 743 Urkunden
Laufzeit 1232-1842
Inhalt Familiensachen der von Korff zu Harkotten und von Ketteler zu Middelburg und Harkotten Verträge zwischen den beiden Häusern Harkotten; Kirchensachen (Send, Kirche und Schule zu Füchtorf, Kapelle zu Harkotten, Kirche zu Glandorf, Stiftungen, Armensachen); Herrlichkeit Harkotten (Kontributionen und Schatzungen, Freiheit des Ksps. Füchtorf von den üblichen Amtslasten, Markensachen, Gogericht Warendorf, Gogericht Harkotten; Kirchspiel Füchtorf; Hof tor Borch, Häuser in Nottuln und Freckenhorst; Erben, Kotten und Liegenschaften in den Kirchspielen Laer, Glandorf (darunter das seit 1749 landtagsfähige Gut Bollen), Glane, Hilter, Oesede, Welver, Lippborg, Füchtorf, Vinnenberg, Ostbevern, Beelen, Milte, Sassenberg, Sendenhorst, Warendorf, Westbevern, Wadersloh; Zehnt zu Glandorf und Schwege; Haus Harkotten.
Information Durch die Heirat von Wendelmodis, einer Tochter von Rolandus von Vuchtorpe, gelangten nach dessen Tod Burg und Besitz Vuchtorpe im 13. Jh. an den Ritter Heinrich von Kersekorf (gest. 1299), den Spross einer Ministerialenfamilie aus der Grafschaft Mark, der 1250 in die Dienste des münsterschen Bischofs eingetreten war. Nach Grundstücksarrondierungen errichteten sie angesichts der Grenzlage als Ersatz für eine in Verfall begriffene Burganlage 1297-1309 ihren befestigten Stammsitz, den sie 1309 bezogen (Fürstbistum Münster, Amt Sassenberg). Die enge Beziehung zum Osnabrücker, dann zum Münsteraner Bischof, umfangreiche Grunderwerbungen und schließlich eine geschickte Heiratspolitik bildeten den Grundstock zur Errichtung der Herrlichkeit Harkotten.

In den Jahren 1329 bzw. 1334 wurde Haus und Besitz Harkotten geteilt: in eine westliche Hälfte, die Everhardt erhielt, dessen Nachfahren sich später  von Korff zu Harkotten (Harkotten II) nannten (mit den Abspaltungen von Korff zu Waghorst, erloschen 1860, und von Korff zu Sutthausen, erloschen 1924), und in eine östliche, die an Heinrich III. fiel, dessen Nachkommen sich ab 1354 von Korff gt. Schmising nannten; diese letztere Linie ging 1615 durch die Heirat des Goswin von Ketteler ex Bollen (gest. 1646) mit der Erbtochter Christina von Korff gt. Schmising (gest. 1646) in der Familie von Ketteler zu Harkotten (Harkotten I) auf, nachdem sich bereits im 16. Jh. eine Linie auf  Tatenhausen angesiedelt hatte. Die Familie von Ketteler wohnt dort noch heute.

Der Urkundenbestand wurde in den 1930er Jahren durch Dr. Maria Bröker, Archivarin der Archivberatungsstelle Westfalen, in Form von Regesten erschlossen; die Altsignaturen aus der Ersterfassung von 1797, die von dem Gerichtsschreiber Franz Anton Ketteler durchgeführt worden war, sind bei den einzelnen Stücken angegeben.

Ursprünglich befand sich der Bestand zusammen mit den anderen Harkotten und Möllenbeck betreffenden Beständen auf Haus Harkotten 1 bei Füchtorf, wurden dann aber in den Ketteler"schen Hof nach Münster (Königsstraße 52) verbracht. Kurz vor der Bombardierung Münsters im 2. Weltkrieg konnten die Bestände nach Schloss Schwarzenraben geflüchtet werden, wo sie bis 1960 verblieben. Dann kehrten sie in ihr Domizil nach Münster zurück. Im Jahr 2002 konnten die Archivalien in das neue Ketteler'sche Archiv nach Harkotten gebracht werden.

Bei der Abschrift und Übertragung der Regesten in die Datenbank (2012/2013) wurde der zuständige Archivar, Peter Worm, von Herrn Josef Vagedes aus Bieste unterstützt, dem an dieser Stelle für sein ehrenamtliches Engagement ganz herzlich zu danken ist.
Literatur Glasmeier, Heinrich
Das Archiv der Freiherren von Ketteler in Harkotten. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 12. In: Westfälisches Adelsblatt 2, 1925, S. 113-116.


Frese, Werner
Die Stiftung Rudolph von der Tinnen vom 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert (mit Anhang: Die Freiherren von Ketteler zu Harkotten. Eine genealogische Übersicht). In: Helmut Richtering (Red.), Dreihundert Jahre Stiftung Rudolph von der Tinnen (1688-1988), Münster 1988, S. 73-144.

Riese, Bernhard
Die Anfänge der Burg Harkotten. Einst "Offenhaus" des Stiftes Münster. In: An Ems und Lippe 1983, S. 67-69.

Riese, Bernhard
Aufstieg und Teilung der Burg Harkotten. 1334 endgültige Teilung des Besitzes. In: An Ems und Lippe 1984, S. 65-67.

Riese, Bernhard
Burg Harkotten im Mittelalter. Ausbreitung der Familien Korff und Korff-Schmiesing. In: An Ems und Lippe 1985, S. 69-71.

Riese, Bernhard
Als die Geusen Harkotten belagerten. Aus der Geschichte der Hoch- und Herrlichkeit. In: An Ems und Lippe 1985, S. 80-82.

Riese, Bernhard
Die Burgkapelle in Harkotten. Bauwerk 1311 begonnen. In: An Ems und Lippe 1988, S. 76f.

Riese, Bernhard
Harkotten im 18. Jahrhundert. Als die Isolation der Adelsfamilien endete. In: Heimatkalender des Kreises Warendorf 1990, S. 70-72.

Schmidt, Ferdinand
Kindlinger auf Haus Harkotten 1779. In: Auf Roter Erde (Alte Folge) 10, 1935, S. 12f., 19-21.

Schulze, Rudolf
Zur Geschichte der Burg Harkotten bei Füchtorf. In: Auf Roter Erde (Alte Folge) 6, 1931, S. 57-59, 66f.
Möllenbeck, Haus, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur HarKe.Möl.Uk
Findbuch HarKe.Möl.Uk
Umfang 903 Urkunden
Laufzeit 1328-1803
Inhalt Familiensachen der von den Rodenlewen, Cle(y)vorn, Stevening, Droste zu Uhlenbrock, Möllenbeck und Hove, Bischopinck, Travelmann, von der Tinnen (Eheberedungen, Abfindungen, Testamente, Verträge); Vikarien in der Servatiuskirche (1494/98) und der Antoniuskapelle (1729, 1731) zu Münster; Erben und Liegenschaften in den Kirchspielen Albachten, Albersloh, Altenberge, Alverskirchen, Amelsbüren (darunter Haus Ebbeling bzw. Tinnen), Billerbeck, Drensteinfurt, Einen, Everswinkel, Freckenhorst, Greven, Handorf, Havixbeck, Hoetmar, Laer, St. Lamberti zu Münster (Haus Kaldenhof), St. Mauritz vor Münster, Mesum, Nienberge, Rinkerode, Roxel (Haus Markenbeck), Sendenhorst, Telgte, Warendorf, Westbevern, Wolbeck (darunter Haus Möllenbeck); Hausbesitz in Münster; Zehnte zu Altenberge, Havixbeck und Roxel.
Information Möllenbeck war ursprünglich ein lippisches Lehen und wurde 1360 von der Familie Monick allodifiziert. Das Haus befand sich um 1500 im Besitz der Erbmännerfamilie Stevening und ging 1603/1605 durch Erbschaft an die Droste zu Uhlenbrock, aus deren Konkurs es Ende des 17. Jhs. von den von der Tinnen erworben wurde. Schon 1494 hatte das münstersche Erbmännergeschlecht von der Tinnen die Häuser Kaldenhof, gelegen im münsterschen Ksp. Lamberti, und Markenbeck, im Ksp. Roxel, von den Rodenlewen geerbt; im 16. Jh. brachten sie durch Heirat und Kauf zudem einen Teil der Cleyvornschen Güter an sich und Mitte des 17. Jhs. erheirateten sie Haus Ebbeling im Ksp. Amelsbüren von den Travelmann. Der Besitz ging 1728 nach dem Tod Gottfrieds von der Tinnen an seine Enkel von Ketteler zu Harkotten.
Literatur Frese, Werner
Die Stiftung Rudolph von der Tinnen vom 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert (mit Anhang: Die Freiherren von Ketteler zu Harkotten. Eine genealogische Übersicht). In: Helmut Richtering (Red.), Dreihundert Jahre Stiftung Rudolph von der Tinnen (1688-1988), Münster 1988, S. 73-144.

Richtering, Helmut (Red.)
Dreihundert Jahre Stiftung Rudolph von der Tinnen 1688-1988. Münster 1988.
Schwarzenraben, Schloss, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur HarKe.Schw.Uk
Findbuch HarKe.Schw.Hs.Uk
Umfang 338 Urkunden
Laufzeit 1302-1861
Inhalt Urkunden: Familie von Hörde, Boleke, Vridag, Droste zu Erwitte, von Berninghausen; Güter Schwarzenraben, Störmede, Eringerfeld; Hausbesitz zu Lippstadt; Besitz zu Oestereiden.
Anmerkungen Weitere Bestände zu Gut Störmede und zur Familie von Hörde befinden sich in den Archiven  Harkotten II (v. Korff) und  Hinnenburg.

Dieser Bestand wird in Kürze in textrecherchierbarer Form vorliegen. Bitte tippen Sie keine Regesten ab.
Information Wambeke, ein Lehen des Klosters Abdinghof in Paderborn, befand sich zunächst im Besitz der Familie Boleke, die hier im 14. Jh. über eine Burg verfügte. 1394 und 1400 erwarb Wessel Vridag durch Erbschaft und Kauf Anteile an der Burg. Während der Bolekesche Teil an die von Graffen vererbt wurde, ging der Vridagsche Teil 1482 und 1500 durch Kauf an die von Berninghausen und von diesen 1511 an die von Hörde zu Störmede. 1584 erwarb Rötger von Hörde von Dietrich von Graffen dessen Anteil und legte dem vereinigten Gut den Namen Schwarzenraben zu, der bislang nur für seinen Anteil verwandt worden war. Nach den Plänen des Arolser Baumeisters Kitz wurde das Schloss 1765-1768 erbaut und nach einem Brand (1935) wieder errichtet. 1781 erbten die von Hörde zu Schwarzenraben von einer anderen Linie das Gut Eringerfeld, das jeweils zur Hälfte 1463 von den von der Borch und 1615 vom Stift Lippstadt gekauft worden war.

Durch eine weitere Erbschaft von den Droste zu Erwitte wurden 1792 das  Gut Füchten sowie Besitzungen zu Erwitte, Mellrich und Bühne erworben, die jedoch bald wieder veräußert wurden. Nach dem kinderlosen Tod des letzten von Hörde zu Schwarzenraben und Eringerfeld erbte den Besitz seine Witwe Kunigunde, geb. von Asbeck, die sich 1850 mit Wilhelm Otto von der Decken vermählte und ihre Stieftochter Maria Kunigunde zur Erbin einsetzte. Durch deren Ehe mit Friedrich Clemens von Ketteler 1863 gelangten die Güter an die von Ketteler, die sie 1885 durch den Ankauf von Störmede erweiterten. Wilderich-Friedrich von Ketteler vereinigte mit Erlangung seiner Volljährigkeit 1922 Schloss Harkotten-Ketteler, Schloss Eringerfeld, Burg Störmede und Schloss Schwarzenraben.

Das Archiv Schwarzenraben - mit einer Überlieferung der Rittergüter Eringerfeld und Störmede - wurde 1936 von Dr. Elisabeth Bröker verzeichnet. Es handelte sich um 337 Urkunden und 40 lfd. Meter Akten (die Urkunden sind noch in dem von Dr. Elisabeth Bröker angelegten Findbuch erfasst).

1969 und 1971 inventarisierte Dr. Max von Twickel das bis dahin noch unverzeichnete und neu hinzugekommenes Renteischriftgut sowie das im engeren Sinn zu verstehende Familienarchiv von Ketteler. Die Familiennachrichten wurden aus dem 1936 von E. Bröker gebildeten Bestand herausgenommen und um weitere Papiere erweitert. Die 1969 und 1971 von Max von Twickel verzeichneten Bestände sind in eigens angelegten Findbüchern erfasst.

1966 waren die bis dahin auf Haus Eringerfeld gelagerten Archivalien in die auf Schwarzenraben eingerichteten Archivräume verbracht worden. Eifriger Benutzer und Betreuer des Archivs auf Schwarzenraben war Karl-Josef Freiherr von Ketteler. Durch ihn sind den Akten gelegentlich erworbene, gesammelte und aufgefundene Stücke zugefügt worden.

1996, infolge des Verkaufs von Schloss Schwarzenraben an den Unternehmer Dr. Otto Drosihn, ging das Eigentum des Archivs von Franz Anton Freiherr von Ketteler auf Clemens Freiherr von Ketteler zu Harkotten über. Ein Jahr später, 1997, wurde es in Münster mit den in der Mauritzstraße untergebrachten Archivbeständen Harkotten und Möllenbeck vereinigt. 2002 erfolgte die Verlagerung des Gesamtarchivs Freiherr von Ketteler nach Füchtorf, wo inzwischen ein altes Wirtschaftsgebäude renoviert und auf die Unterbringung von Archivalien eingestellt wurde. Das Archiv wurde fortlaufend neu nummeriert und 2002/2003 elektronisch erfasst.
Literatur Glasmeier, Heinrich
Das Archiv des Freiherrn von Ketteler in Schwarzenraben. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 20. In: Westfälisches Adelsblatt 4, 1927, S. 19-22.

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, H. 15. Münster 1978. [S. 31-45 (Schwarzenraben), S. 73-81 (Eringerfeld)]

Kamps, Markus
Schloss Schwarzenraben. 1935 zerstörte Fayenceöfen werden restauriert. In: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 11, 2005, 2, S. 82f.

Ketteler, Karl-Josef von
Schwarzenraben. Schloss - Kapelle - Park. Lippstadt 2004.

Platte, Hartmut:
Schloß Schwarzenraben im Kreis Soest und die Freiherren von Ketteler. In: Heimatblätter Lippstadt 70, 1990, S. 75-79.

Tommke, Jürgen
Modernes Hotel in alten Mauern. Das Schloss Eringerfeld wurde 1699 fertiggestellt. In: Heimatkalender Kreis Soest 2009, S. 71-73.

Tuschen, Dieter
In der Obhut der "Blauen Dame". Warum sich die Unternehmer Familie Drosihn auf dem Schloss Schwarzenraben im Ermsinghausen so wohl fühlt. In: Heimatkalender Kreis Soest 2009, S. 44-46.
Weitere Ressourcen Ressourcen zu Lippstadt, zu Münster, zu Sassenberg und zum Thema Adel im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Doppelschloss Harkotten in Sassenberg, Stadtteil Füchtorf | Google Maps

Gartenanlage am Schloss Harkotten - Haus von Korff, Füchtorf

Stadt Sassenberg

Haus Möllenbeck in Münster | Google Maps

Stadt Münster

Schloss Schwarzenraben in Lippstadt, Stadtteil Böckenförde | Google Maps

Panorama Schloss Schwarzenraben

Stadt Lippstadt
Literatur Brennecke, Adolf / Müller, Ernst (Bearb.)
Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Warendorf. Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Westfalen[, Reihe 2]: Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westalen, Bd. 2: Regierungsbezirk Münster, Heft 2: Kreis Warendorf. Münster 1908. [S. 48-80]

Frese, Werner
Genealogische Quellen in Privat- und Kommunalarchiven des Münsterlandes. In: F. C. Berkenvelder u. a. (Hg.), Familienforschung im deutschen Grenzraum zu den Niederlanden. Jubiläumsband der "Werkgroep Genealogisch Onderzoek Duitsland 1967-1992", Hilversum 1992, S. 61-95.

Glasmeier, Heinrich
Das Archiv der Freiherren von Ketteler in Harkotten. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 12. In: Westfälisches Adelsblatt 2, 1925, S. 113-116.

Glasmeier, Heinrich
Das Archiv des Freiherrn von Ketteler in Schwarzenraben. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 20. In: Westfälisches Adelsblatt 4, 1927, S. 19-22.


Fahne, Anton
Geschichte und Genealogie derjenigen Familien, aus denen die Herren von Hövel ihre Frauen gewonnen haben. Geschichte der Freiherren von Hövel, Bd. 1, Köln 1860. [Bd. 1, S. 14-50]

Frese, Werner
Die Stiftung Rudolph von der Tinnen vom 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert (mit Anhang: Die Freiherren von Ketteler zu Harkotten. Eine genealogische Übersicht). In: Helmut Richtering (Red.), Dreihundert Jahre Stiftung Rudolph von der Tinnen (1688-1988), Münster 1988, S. 73-144.

Gehre, Ulrich
Der Schloßherren teures Erbe. Aufstieg und Niedergang dreier Lippe-Wasserburgen. In: Jahrbuch Westfalen 53, 1998, S. 167-175.

Geisberg, Max
Der Ingenieur J. L. M. Gröninger. In: Westfälische Studien, Alois Bömer zum 60. Geburtstage gewidmet, Leipzig 1928, S. 9-15.

Gernet, A. v.
Biographien und Stammtafeln des Geschlechts v. Korff, St. Petersburg 1895-1917. [Msc., nicht ermittelbar]

Gritzner, M. F.
Chronologische Matrikel der Brandenburgisch-Preußischen Standeserhöhungen und Gnadenakte von 1600-1873. Berlin 1874. [S. 112]

Grusemann, Hans
Die Frühgeschichte des Geschlechts Ketteler (Kettler) 12.-16. Jahrhundert. Münster 2004.

Hersche, Peter
Die deutschen Domkapitel im 17. und 18. Jahrhundert. 3 Bde. Ursellen 1984. [Bd. 1, S. 243; Bd. 2, S. 154]

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen und ihre Besitzer. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Bd. 3. Münster 1969/1976.

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, Bd. 15. Münster 1978. [S. 31-45 (Schwarzenraben), S. 73-81 (Eringerfeld)]

Hueck, Walter von u. a. (Bearb.)
Adelslexikon. Genealogisches Handbuch des Adels, Bd. 53 (Gesamtreiche), Bde. 1-7 (letzte Ausgabe). Limburg a. d. Lahn 1972/89. [Bd. 6, S. 200f.]

Kamps, Markus
Schloss Schwarzenraben. 1935 zerstörte Fayenceöfen werden restauriert. In: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 11, 2005, 2, S. 82f.

Ketteler, Karl-Josef von
Schwarzenraben. Schloss - Kapelle - Park. Lippstadt 2004.

Klessing, Clemens
Beiträge zur Geschichte der Eigenbehörigkeit im Hochstifte Münster während des 18. Jahrhunderts. Beiträge für die Geschichte Niedersachsens und Westfalens, Heft 8. Hildesheim 1906.

Klocke, Friedrich v. / Bauermann, Johannes (Hg.)
Nordrhein-Westfalen. Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 3. 2., neubearb. Aufl. Stuttgart 1970. [S. 292f.]

Kluge, Dorothea / Hansmann, Wilfried (Bearb.)
Westfalen. Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bd. 2. München 1986. [S. 173f.]

Kordt, Walter
Adolf von Vagedes, ein rheinisch-westfälischer Baumeister der Goethezeit. Ratingen 1961. [S. 25-28]

Kunsemöller, Ernst Adolf Johannes
Historische Studien zur Entstehung der westfälischen Familienfideikommisse. Münster 1909. [S. 5]

Ledebur, Leopold von
Adelslexicon der Preussischen Monarchie. 3 Bde. Berlin [1855]. [Bd. 1, S. 427f.]

Leyer, Michaela
Die Portalanlage als architektonisches Bauglied westfälischer Schlösser, Herrensitze und Adelshöfe von 1660 bis 1770. Münster 1993. [S. 222]

Mummenhoff, Karl E.
Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650. Westfalen, Sonderheft 15. Münster 1961. [S. 183, 218]

Münster, Hermann zu
Münster-Palmsche Ahnen mit Quellenangabe und Herkunft der 128 Ahnen. 2 Bde. Görlitz 1928/29. [Bd. 1, S. 296-308]

Platte, Hartmut:
Schloß Schwarzenraben im Kreis Soest und die Freiherren von Ketteler. In: Heimatblätter Lippstadt 70, 1990, S. 75-79.

Püttmann-Engel, Kristin
Schloßkapellen im Raum Westfalen. 1650-1770. Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, Bd. 14. Bonn 1987. [S. 188-192]

Richtering, Helmut (Red.)
Dreihundert Jahre Stiftung Rudolph von der Tinnen 1688-1988. Münster 1988.

Riese, Bernhard (Bearb.)
Füchtorf. Ein Volks- und Heimatbuch. 2., erg. Aufl. Füchtorf 1982. [S. 58-67, 170-175]

Riese, Bernhard
Die Anfänge der Burg Harkotten. Einst "Offenhaus" des Stiftes Münster. In: An Ems und Lippe 1983, S. 67-69.

Riese, Bernhard
Aufstieg und Teilung der Burg Harkotten. 1334 endgültige Teilung des Besitzes. In: An Ems und Lippe 1984, S. 65-67.

Riese, Bernhard
Burg Harkotten im Mittelalter. Ausbreitung der Familien Korff und Korff-Schmiesing. In: An Ems und Lippe 1985, S. 69-71.

Riese, Bernhard
Als die Geusen Harkotten belagerten. Aus der Geschichte der Hoch- und Herrlichkeit. In: An Ems und Lippe 1985, S. 80-82.

Riese, Bernhard
Die Burgkapelle in Harkotten. Bauwerk 1311 begonnen. In: An Ems und Lippe 1988, S. 76f.

Riese, Bernhard
Harkotten im 18. Jahrhundert. Als die Isolation der Adelsfamilien endete. In: Heimatkalender des Kreises Warendorf 1990, S. 70-72.

Schmidt, Ferdinand
Kindlinger auf Haus Harkotten 1779. In: Auf Roter Erde (Alte Folge) 10, 1935, S. 12f., 19-21.

Schulze, Rudolf
Zur Geschichte der Burg Harkotten bei Füchtorf. In: Auf Roter Erde (Alte Folge) 6, 1931, S. 57-59, 66f.

Stavenhagen, Oskar
Die Kettler, die Freiherrn und Grafen von Kettler und die von, bezügl. Barone von Ascheberg genannt Kettler in Kurland. In: Jahrbuch für Genealogie und Geschichte, 1907/08, S. 111-140.

Stavenhagen, Oskar
Die Kettler, bez. Freiherrn und Grafen von Kettler in Kurland. In: Jahrbuch für Genealogie und Geschichte, 1909/10, S. 275-281.

Tommke, Jürgen
Modernes Hotel in alten Mauern. Das Schloss Eringerfeld wurde 1699 fertiggestellt. In: Heimatkalender Kreis Soest 2009, S. 71-73.

Tuschen, Dieter
In der Obhut der "Blauen Dame". Warum sich die Unternehmer Familie Drosihn auf dem Schloss Schwarzenraben im Ermsinghausen so wohl fühlt. In: Heimatkalender Kreis Soest 2009, S. 44-46.

Weidner, Marcus
 Landadel in Münster 1600-1760. Stadtverfassung, Standesbehauptung und Fürstenhof. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster NF, Bd. 18.1, 2 Teile. Münster 2000.

Zedlitz-Neukirch, L. v. (Hg.)
Neues Preussisches Adels-Lexicon oder genealogische und diplomatische Nachrichten. 5 Bde. Leipzig 1842. [Bd. 3, S. 103f.]
Systematik
Zeit2.15   1200-1249
2.16   1250-1299
2.17   1300-1349
2.18   1350-1399
2.19   1400-1449
2.20   1450-1499
3.1   1500-1549
3.2   1550-1599
3.3   1600-1649
3.4   1650-1699
3.5   1700-1749
3.6   1750-1799
3.7   1800-1849
3.8   1850-1899
Ort1.11.5   Geseke, Stadt
1.11.6   Lippetal, Gemeinde
1.11.7   Lippstadt, Stadt
1.11.12   Welver, Gemeinde
3.3.2   Billerbeck, Stadt
3.3.5   Havixbeck, Gemeinde
3.3.8   Nottuln, Gemeinde
3.5   Münster, Stadt <Kreisfr. Stadt>
3.7.1   Altenberge, Gemeinde
3.7.3   Greven, Stadt
3.7.9   Laer, Gemeinde
3.7.19   Rheine, Stadt
3.8.3   Beelen, Gemeinde
3.8.4   Drensteinfurt, Stadt
3.8.6   Everswinkel, Gemeinde
3.8.8   Ostbevern, Gemeinde
3.8.9   Sassenberg, Stadt
3.8.10   Sendenhorst, Stadt
3.8.11   Telgte, Stadt
3.8.12   Wadersloh, Gemeinde
3.8.13   Warendorf, Stadt
Sachgebiet6.8.1   Adel
Datum Aufnahme 2010-04-07
Datum Änderung 2013-11-04
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