LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 17.10.12

Foto zur MitteilungSchon 1966 fragte die Zeitschrift "Der Sä-mann" nach der Wahrnehmung von Stadt und Land.
Bildquelle: Westfälische Bibliothek der Landwirtschaft


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Presse-Infos | Kultur

Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert

LWL und Universität des Saarlandes veranstalten Tagung und Abendveranstaltung

Bewertung:

Münster (lwl). Mittlerweile wohnen weltweit zum ersten Mal in der Geschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Gleichzeitig werden der "Untergang des Dorfes" und das "Verschwinden" der jahrhundertealten "Kulturdifferenz" zwischen Stadt und Land diagnostiziert.
Die Welt scheint zur Stadt geworden zu sein und das Dorf in wenigen Metropolregionen aufzugehen. Diese Entwicklung greift die Tagung "Stadt-Land-Beziehung" des Instituts für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Lehrstuhls für Kultur- und Mediengeschichte der Universität des Saarlandes auf. Rund 60 Vertreter aus Geschichtswissenschaft, Geographie, Stadt- und Regionalplanung, Soziologie und Ethnologie diskutieren am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Oktober, auf dem Gut Havichhorst (Tagungszentrum der Stiftung Westfälische Landschaft) in Münster-Handorf.

Besprochen werden dort unter anderem die Fragen: Wie haben die Menschen auf dem Land und in der Stadt die Entgrenzung ihrer Lebenswelten erfahren? Sind wir heute infolge der Agrar-, Verkehrs-, Kommunikations- und Lebensstilumbrüche seit den 1950er und 60er Jahren sowie im Zeichen von Globalisierung und Internet tatsächlich am Ende dörflich-ländlicher Gesellschaft angekommen? Gibt es nicht nach wie vor spezifisch "ländliche" So-zialstrukturen, Handlungsmuster, Selbst- und Fremdbilder?

Der thematische Bogen spannt sich von der Geschichte der Stadt-Land-Forschung über die Rolle politischer Planungen, kultureller Aufbrüche, sozialer Bewegungen und visueller Repräsentationen im Stadt-Land-Kontext bis hin zu auch international vergleichenden Perspektiven (Österreich, Schweiz, Irland).


Öffentliche Abendveranstaltung und Shuttleservice

Im Rahmen der Tagung findet am Donnerstag, 25. Oktober, ab 19 Uhr ein öffentlicher Abendvortrag statt: Prof. Gerhard Henkel (Universität Duisburg-Essen) referiert zum Thema "Der ländliche Raum im Wandel von 1950 bis heute. Merkmale, Leitbilder und Potenziale". Anschließend sind die Besucher zur Diskussion und zu einem Empfang eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, für Interessierte steht ein Shuttle zum Tagungsort zur Verfügung (Hinfahrt: 18.30 Uhr ab LWL-Landeshaus Ecke Piusallee / Karlstraße; Rückfahrt: 21.45 Uhr ab Gut Havichhorst).

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im angehängten Flyer und unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Tagungen/Aktuelle_Tagungen/

Haben Sie Probleme, das pdf-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Westfalen_in_Schulbuechern.pdf


LWL-Einrichtung:
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstr. 33
48147 Münster
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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