• Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen

    Das Forschungs- und Interviewprojekt "Psychiatrie- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen im St. Johannes-Stift in Marsberg (1945-1980). Anstaltsalltag, individuelle Erinnerung, biographische Verarbeitung" untersucht das erlittene Leid und Unrecht der Menschen, die in den 1950er bis 1980er Jahren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren. mehr...

  • NS-Topografie für Westfalen und Lippe

    Die „NS-Topografie für Westfalen und Lippe“, die das Internet-Portal „Westfälische Geschichte“ zurzeit erarbeitet, betritt Neuland. Ziel des Webangebots ist es, ein umfassendes, erweiterbares und aktualisierbares Online-Informationssystem zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in unserer Region zur Verfügung zu stellen. mehr…                                       

  • Sozialarbeit in der Psychiatrie

    Mit der Publikation „Sozialarbeit in der Psychiatrie. Erinnerungen an den Reformaufbruch in Westfalen (1960-1980)“ dokumentiert das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte die Humanisierung des Umgangs mit seelisch Kranken aus Sicht einer „westfälischen Pionierin“ in dem damals noch jungen Berufsfeld. Waltraud Matern zeigt mit ihren Schilderungen wichtige Etappen der Wohlfahrts- und Psychiatriegeschichte auf und berichtet zugleich über spezifische Berufs- und Emanzipationserfahrungen von Frauen auf dem Weg von der „Fürsorgerin“ zur „Sozialarbeiterin“. mehr...


Forschungsbericht 2014/15

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist es ein besonderes Anliegen, die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Forschungen sowie des Publikations- und Veranstaltungsprogramms über einen engeren fachwissenschaftlichen Kreis hinaus einer breiten Öffentlichkeit bekannt und transparent zu machen. Aus diesem Grund hat die Einrichtung erstmals einen gesonderten Forschungsbericht veröffentlicht, der mehrere Ziele verfolgt: Er soll insbesondere innovative Impulse für die lokal- und regionalhistorische Forschung setzen, die Rezeption der Forschungsergebnisse in der Kultur- und Bildungsarbeit fördern und zur kritischen Begleitung der Institutsarbeit durch Anregungen und Kommentare herausfordern.