Landsberg-Velen, Gesamtarchiv von (Dep.)

Geschichte Die ursprünglich edelfreien "miles nobiles de Velen", die Vorfahren der Familie von Velen zu Velen, verloren 1372 in der Auseinandersetzung mit dem Bischof von Münster um die Landeshoheit ihre Reichsunmittelbarkeit und waren gezwungen, 1379 ihr Territorium als ein münstersches Lehen, ausgestattet mit einer Freiheit, und ihre etwa 55 km westlich von Münster gelegene Burg im späteren Amt Ahaus als Offenhaus aus dessen Hand anzunehmen.

In den folgenden Jahrzehnten gelang es den münsterschen Bischöfen, die Familie von Velen durch die Vergabe von Burgmannsstellen (Dülmen, später in Meppen) in den Landesdienst zu integrieren. Eine weitere Anbindung ergab sich durch die günstige familiäre Vermögenssituation, denn sie erlaubte es Hermann von Velen, dem Landesherren in der Ausbauphase des Territoriums nach 1541 großzügige Kredite zu gewähren, die v. a. durch Verpfändung von Einkünften oder Ämtern abgesichert wurden: 1542 erhielt er das Drostenamt im Emsland, und 1548 versprach der Bischof, von Velen nicht eher seines Amts zu entsetzen, bis er die Darlehen zurückerstattet hätte. Daraus entwickelte sich quasi die Erblichkeit des Amts bis zum Ende des Alten Reichs. Im Jahre 1555 erhielt er zudem das Amt Rheine-Bevergern, schon 1560 wurde er bischöflicher Rat und Hofmarschall, später noch Direktor des münsterschen Defensions- und Kriegswesens sowie Musterherr, und schließlich 1574 Statthalter, was eine ständige Anwesenheit in der Stadt Münster erforderlich machte. Zusammen mit seinem Bruder Alexander von Velen zu Raesfeld besetzten sie zeitweise insgesamt fünf Drostenstellen. Daneben engagierte sich die Familie bis 1735 in der Ausbeutung von Salzwerken.

 Dietrich Wilhelm (1591-1657), Hermanns Enkel, konnte die Familieneinkünfte u. a. durch neue Formen wirtschaftlicher Betätigung beträchtlich steigern. Als emsländischer Droste - die Drostenstelle zu Rheine-Bevergern war an die Familie von Twickel zu Havixbeck verloren gegangen - erwarb er in seinem Amtsbezirk am 02.12.1630 die ruinierte Papenburg und praktizierte im Sinne der kameralistischen Peuplierung und Melioration nach niederländischem Vorbild, trotz eines insgesamt hohen finanziellen Einsatzes und vielfältiger Risiken, im Alleingang die Moorerschließung. Mit der Moorkultivierung, der Kupfermühle (1629) und den Salinen war die Familie in drei Wirtschaftsbereichen tätig, die nicht typisch für den münsterländischen Adel waren. Die Kriegsereignisse der 1630er Jahre führten zu Unterbrechungen und finanziellen Einbußen. Erst 1638 konnte von Velen wieder nach Meppen zurückkehren. Aufgrund seiner intensiven Rekatholisierungsbestrebungen im Emsland genoss er die Förderung des münsterschen Fürstbischofs  Christoph Bernhard von Galen, der am 07.02.1657 Papenburg zur Gerichts- und Herrlichkeit erhob. Die nicht zuletzt durch den Dreißigjährigen Krieg aufgelaufenen Schulden konnten erst unter  Hermann Matthias von Velen (1632-1681), der die Güter 1657 übernommen hatte, abgetragen werden; er soll zur Schuldentilgung rund 12.000 Rtlr. und zur Herrichtung des mehrmals geplünderten Stammsitzes Velen mehrere tausend Rtlr. aufgewendet haben.

Durch Landkäufe - u. a. 1676 Ahlden, 1698 Engelrading, Anfang des 18. Jhs. Barnsfeld, Dücking, 1723 Altenkamp, 1743 Dinklage, 1746 Westerhaus - durch Heirat war bereits 1707 Neuerburg hinzugekommen - verstand es die Drostenfamilie, ihren Besitz beträchtlich zu erweitern und diesen Status durch die Erhebung in den Reichsfreiherrenstand (14.02.1661) abzusichern.  Christoph Alexander (1664-1725) hatte noch kurz vor seinem Tod das nicht landtagsfähige Gut Altenkamp bei Aschendorff mit der Absicht erworben, dieses als Drosten- und Familiensitz umbauen zu lassen, was unter seinem Sohn  Hermann Anton Bernhard (1698-1767) ab 1728 auch geschah. Doch dem Geheimen Rat gelang es nicht, den Fortbestand seiner Familie zu sichern: ohne männlichen Nachfahren, fiel der Besitz an seine Tochter Anna Theresia (1735-1775), die die Option auf die Velenschen Güter  Clemens August von Landsberg (1733-1785) (später von Landsberg-Velen) in die Ehe (1756) einbrachte.

Möglicherweise aufgrund von Heiratsbeziehungen zur Familie der Drosten zu Erwitte zu Beginn des 14. Jhs. war ein Zweig der bergisch-märkischen Familie von Werden, die unter Philipp "de Werdina, miles, castellanus in Landsbergh“ 1291 die neue kölnische Landesburg Landsberg an der Ruhr bei Kettwig zu Lehen erhalten und dann 1294 die Ortsbezeichnung als Namensbestandteil übernommen hatte, nach Erwitte gelangt. In der Folgezeit kumulierte sie hier einen umfangreichen Allodial- und Lehnsbesitz.

In der zweiten Hälfte des 17. Jhs. begann Reichsfreiherr (27.04.1648)  Daniel Dietrich von Landsberg zu Erwitte (1618-1683), kaiserlicher Generalwachtmeister, Droste von Balve (seit 1685), Landdroste von Westphalen (seit 1647) und als Vertrauter des kurkölnischen Ministers  Franz Egon von Fürstenberg (1737-1825) mit großem Einfluss auf die Landespolitik, mit der Bestandserweiterung und -sicherung. Durch den Tod seiner zweiten Frau Anna Katharina von Plettenberg zu Meiderich schon kurz nach der Heirat erbte Daniel Dietrich 1646 die eine Hälfte von Haus Wocklum, und zusammen mit der zweiten Hälfte, die er am 16.05.1649 für 14.000 Rtlr. erhielt, entstand hier der spätere Familiensitz. Neben kleineren Parzellen erwarb er 1652 den Brockhof mit zwei Salzhütten in Westernkotten, 1665 Völlinghausen (12.400 Rtlr.) und 1677 die Weingüter Zell und Correy an der Mosel (5.500 Rtlr.). 1692 wurde von seinem Sohn Gut Pützhoff (Amt Aldenhofen, Jülich) erworben, später auch noch Gut Eisborn (1755). Dieser Grunderwerb, den besonders seine Nachfolger weiterführten, war bevorzugt auf verschuldete Güter gerichtet; indem er den Eigentümern Geld lieh oder Obligationen aus den Händen deren Gläubiger systematisch aufkaufte, konnte der Besitz meist zu einem günstigen Preis übernommen werden. Insbesondere durch Heiraten und Zukäufe waren so in wenigen Jahrzehnten Güter zusammen gekommen, die anlässlich der Fideikommissstiftung (20.02.1681) mit insgesamt 268.649 Rtlr. taxiert wurden. Die einflussreiche Stellung Daniel Dietrichs als Landdroste des Herzogtums Westphalen - damit war er sowohl kurfürstlicher Statthalter und Leiter der Arnsberger Kanzlei als auch Vorsitzender der Landstände - und als Inhaber weiterer kurkölnischer Ämter (Kämmerer- und Ratsstellen) erforderte einen Amtssitz in der Hauptstadt Arnsberg. Der familiäre Güter- und Ämterschwerpunkt lag somit im südlichen Westfalen, insbesondere im Herzogtum Westphalen; in dieser lagen auch ihre Heiratskreise.

Hermann Anton Bernhard von Velen zu Velen (1698-1767), Meppener Amtsdroste, münsterscher Geheimer und Kriegsrat, hatte von seinen vier Töchtern drei früh durch Tod verloren. Als Gesamterbin kam nur noch die Metelener Stiftsdame Anna Theresia von Velen zu Velen (1735-1775) in Frage; 1756 heiratete sie den landsbergschen Erben  Clemens August (1733-1785), der noch im selben Jahr auf Papenburg zur Münsterschen Ritterschaft aufgeschworen wurde und mit dem Tod seines Schwiegervaters 1767 nicht nur vollständig dessen Ämter im Fürstbistum (Amtsdrostei Meppen, Geheime Ratsstelle), sondern auch den gesamten beträchtlichen Gutsbesitz übernahm (Mitbesitz 1766). Der Sohn des Clemens August, Paul Joseph (1761-1800) erhielt am 13.06.1792 das Recht der Namens- und Wappenvereinigung mit von Velen und von Raesfeld und nannte sich nun von Landsberg-Velen. Am 15.10.1840 Erhebung in den preußischen Grafenstand, gebunden an den Besitz der Standesherrschaft Gemen (zusammen mit Raesfeld 1822 erworben) mit Velen und Raesfeld.

Der Aufstieg der Familie von Landsberg war damit aber noch nicht an sein Ende gekommen. Aufgrund des kinderlosen Tods seines Bruders  Franz Anton (1656-1727), war der schon 62jährige [!] münstersche Domherr  Franz Kaspar Ferdinand (1670-1748) gezwungen, 1732 mit päpstlichem Dispens zu resignieren und die Familiengüter zu übernehmen. Den Unterhändlern gelang eine für die Familie von Landsberg einträgliche Liäson mit der erst 22jährigen Alleinerbin des im Münsterland bei Drensteinfurt gelegenen Hauses Steinfurt, der Anna Maria Theresia von der Recke zu Steinfurt (1710-1765). Als eine der Gegenleistungen resignierte von Landsberg seine Präbende auf ihren Bruder  Franz Arnold von der Recke zu Steinfurt (1713-1762). Franz Kaspar Ferdinand erweiterte in der Phase der Protoindustrialisierung die Einkommenschancen der Familie, indem er neben den Salinen seit 1743 in Wocklum eine Sägemühle und seit 1758 eine Eisenhütte (Luisenhütte) betrieb. Die Eisen- und Stahlverarbeitung wurde auf ein königliches Regal zurückgeführt und galt als durchaus mit den Standesnormen vereinbar. Waldreichtum und enge Beziehungen zum Landesherrn erwiesen sich als sehr vorteilhaft für diese wirtschaftliche Unternehmung.

Im Jahre 1922 wurde in Velen ein Archiv für die Archivalien der im Landsbergschen Familienverband zusammengeschlossenen Linien eingerichtet. Das Landsbergsche Gesamtarchiv umfasste die Archive der Grafen von Landsberg-Velen und Gemen und die der Freiherren von Landsberg-Velen in Drensteinfurt, Ahausen und Dankern und gliederte sich in die Hauptgruppen Familiensachen, Erwitte, Wocklum, Velen, Gemen, Ahausen, Drensteinfurt und Wewer-Imbsen. Als 1931 durch einen Brand der Archivbau zerstört wurde, erfolgte die Deponierung des größten Teils des Archivs im Staatsarchiv Münster, dem heutigen Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Die Archive  Ahausen und  Drensteinfurt gingen an die Eigentümer zurück. Der Bestand zu  Haus Borg bei Werl befindet sich seit 1959 als Depositum im Stadtarchiv Werl.
Benutzungsort Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Eigentümer/in Graf von Landsberg-Velen und Gemen. Depositum. Wissenschaftliche Benutzung gemäß Benutzungsordnung frei. Nichtwissenschaftliche Benutzung nur mit Zustimmung des Eigentümers.
Bestände
Barnsfeld, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Barnsfeld - Urkunden
Findbuch U 133u
Umfang 816 Urkunden
Laufzeit 1360-1807
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Haus Barnsfeld in Ramsdorf, Gemeinde Velen, Kreis Borken; von Bermentfelde, im 15. Jh. durch Heirat an münstersche Erbmännerfamilie von der Tinnen, im 16. Jh. an die Familie von Hetterscheid, 1619 an von Wendt zu Dellwig, 1628 von Rhemen, 1705 von Dincklage, 1743 nach Konkurs Ankauf der Güter zu Ramsdorf und Velen durch den Freiherrn von Velen, Verwaltung seitdem von Velen aus. Das Archiv des Hauses Barnsfeld ist im wesentlichen ein Archiv des Barnsfelder Zweiges der münsterschen Erbmännerfamilie von der Tinnen und der mit ihr verwandten Familien.

Das Gut war durch die Heirat der Nesa von Berntfeld, Tochter des Drosten Gerhard von Berntfeld und seiner Ehefrau Jutta von Hövel, mit Bernhard von der Tinnen (gest. 1542), einem Sohn Johanns von der Tinnen und seiner Ehefrau Gertrud von Kerckerinck, 1511 an diese Familie gelangt. Bernhard brachte einen Teil des um Münster gelegenen Familienbesitzes mit, insbesondere die Lehngüter in Nienberge und Altenberge. Der Sohn des Ehepaars Johann von der Tinnen (gest. 1558), der mit Anna de Wendt zu Holtfeld (Ehevertrag vom 18.06.1543) verheiratet war, hatte neben 9 Töchtern nur einen Sohn, Bernsfeld von der Tinnen, gegen den seine Ehefrau Anna von der Ruhr wegen Verweigerung der Ehe klagte. Als Erbin trat an seine Stelle die ursprünglich in den geistlichen Stand getretene Tochter Dorthea. Sie heiratete Dietrich von Hetterscheid, der zahlreiche Güter aus dem Niederrheingebiet, zum Teil aus ehemaligem Besitz der Familie von Velradt gt. Meuter, in die Ehe brachte. Nach seinem Tode (Testament vom 01.02.1593) fielen diese Stücke an die Witwe, die sie im Vertrage vom 19.11.1619 ihrem zweiten Ehemann Rosier de Wendt zu Delwig schenkte. Die nach der Eheschließung Dorotheas dem Ehepaar Bernsfeld von der Tinnen und Anna von der Ruhr geborene Tochter Agnes heiratete Balthasar von Lieskirchen. Erbin der barnsfeldischen Gütermasse wurde jedoch laut Testament vom 04.02.1628 der Witwe Dorothea de Wendt Johann von Rhemen. Die Berechtigung hierzu leitete sich aus der Ehe der Tochter Johanns von der Tinnen, Elisabeth, einer Schwester der Dorothea, mit Johann von Rhemen zu Eveking (1583) her. Mit den Erben von Lieskirchen fand eine Auseinandersetzung statt.

Als der Enkel dieses Ehepaars, Anton Otto Rudolf von Rhemen zu Barnsfeld, starb (1705), fiel der Besitz an seine Schwester Elisabeth Theodora, die 1702 Johann Gerhard von Dinklage (dieser in 2. Ehe) heiratete. Nachdem ihr einziger Sohn 1715 starb, wurde 1715 der Stiefsohn der Witwe, Arnold Nikolaus Hugo von Dinklage, Erbe der Güter.

Der Besitz war damals bereits stark verschuldet. 1743 kaufte  Hermann Anton Bernhard von Velen (1698-1767) einen Teil der Barnsfeldischen Lehengüter in den Ksp. Ramsdorf und Velen. Ein Teil der Allodialgüter, die 1743 der Domherr  Anton Heinrich Hermann von Velen (1678-1752) gekauft hatte, fielen 1746 ebenfalls an Hermann Anton. 1748 erwarb er im Konkursverfahren den Rest und ergriff 1750/1752 Besitz.
Literatur Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Bd. 46., Kreis Borken, Münster 1954, S. 412ff.
Botzlar, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Botzlar - Urkunden
Findbuch U 134u
Umfang 292 Urkunden
Laufzeit 1282-1800
Anmerkungen Das alte Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel sowie Hinweise auf bzw. Regesten von weiteren Urkunden in anderen Archiven.

Auf Bandfilm aufgenommen 1960, Sicherungsfilm 158/66.
Information Die ehemalige münstersche Landesburg Botzlar, gelegen im Ksp. Selm, heute Stadt Selm, geriet auf dem Wege über eine Pfandschaft 1315 in die Hand der Herren von Münster zu Meinhövel, deren Stamm um 1560 ausstarb. Über die Schwester Katharina des letzten Herren, Jacob von Münster, gelangte das Haus aufgrund ihres Testaments von 1585 an ihre Schwester Anna, die mit Arnd von Gysenberg verheiratet war. Deren Tochter Mechtild heiratete Johann von Werminghausen, der nach vorübergehender Teilung des Besitzes alle Teile wieder vereinigte. Die aus dieser Ehe stammende Tochter Anna heiratete 1686 Heinrich von Ascheberg zu Göttendorf, der die um 1730 ausgestorbene Linie von Ascheberg zu Botzlar begründete. Durch die Eheschließung (05.09.1730) der ältesten Tochter Anna Pelegrina mit dem Reichsfreiherrn  Hermann Anton von Velen zu Velen (1698-1767) kam Botzlar an das Haus Velen (Vertrag von 1739).
Literatur Gehrmann, Peter
Burg Botzlar in Selm - was Name und Vegetation verraten. Ein naturhistorischer Spaziergang. In: Jahrbuch Kreis Unna 22, 2000, S. 84f.

Kaiser, Udo / Wanko, Michael
Die Schule der NS-Frauenschaft auf der Burg Botzlar. Staatsarbeit schließt Lücke in der Ortsgeschichte. In: Jahrbuch Kreis Unna 21, 1999, S. 120-126.

Mummenhoff, Karl E.
Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650. Westfalen, Sonderheft 15. Münster 1961. [S. 133]

Schwieters, Julius
Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen, Münster 1891. [S. 416-433]

Wanko, Michael
Die Schule der NS-Frauenschaft auf der Burg Botzlar. Schriftenreihe des Stadtarchivs Selm, Bd. 5. Selm 1999.

Werdermann, Hartmut
Ackerschüler auf Burg Botzlar. Nach Keilerei mit der Kohlenschippe wieder manierlich, propper und fein. In: Heimatbuch Kreis Unna 12, 1991, S. 22-25.
Engelrading, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Engelrading - Urkunden
Findbuch U 139u
Umfang 516 Urkunden
Laufzeit 1317-1780
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Haus Engelrading in Borken, Stadtteil Marbeck (Ksp. Borken, Bauerschaft Marbeck), ist wahrscheinlich als Burg der Herren von Gemen gegen die Herren von Heiden angelegt. 1316 wird als Inhaber der Ritter Goswin von Engelrading gt. von Gemen erwähnt. Bald darauf befindet sich die Burg im Besitz der Herren von Heiden. Dieses ursprünglich edelfreie Geschlecht aus dem Ksp. Heiden war mit der umfangreichen Freigrafschaft Heiden zwischen Dorsten und Borken von den Grafen von Ravensberg belehnt. Die große Machtstellung des Geschlechts ging Ende des 14. Jhs. in Fehden Wennemars von Heiden gegen Nachbarn und den Bischof von Münster verloren. Engelrading wurde zerstört. Die Familie vermochte aber durch die Heirat von Wennemars ältestem Sohn mit Waltara von Hagenbeck und der damit verbundenen Erwerbung Hagenbecks neue Bedeutung zu gewinnen.

Nach mannigfaltigen Erbstreitigkeiten innerhalb der Familie verkaufte Arnold von Heiden 1638 Engelrading, das durch Vertrag schon an Margarethe von Velen, Witwe von Hagenbeck, überlassen, aber noch nicht übergegangen war, an  Alexander Graf von Velen zu Raesfeld (1599-1675) und dessen Vetter Dietrich Frhrn. von Velen zu Velen. Dieser vertauschte seinen Anteil gegen den Anteil Alexanders an der Saline zu Bentlage Graf Alexander Otto, der den raesfeldischen Besitz hoch verschuldete, trat jedoch 1698 Engelrading an  Christoph Alexander Frhr. von Velen zu Velen ab.

Die Freigrafschaft Heiden fiel mit ihrem angeblichen Zubehör Engelrading beim Tode  Hermann Anton Bernhards von Velen (1698-1767) infolge Aussterbens des Mannesstammes an den König von Preußen als Grafen zu Ravensberg heim, der sie dem Obristwachtmeister Graf Wilhelm von Anholt schenkte. Dieser verkaufte das Lehen 1768 an Anna Theresia von Velen, Erbtochter zu Velen, die 1756  Clemens August Frhr. von Landsberg zu Erwitte heiratete. Seitdem war das Gut in landsbergischem Besitz.
Literatur Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Kreis Borken, Münster 1954, S. 335ff.
Erwitte Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Erwitte - Urkunden
Findbuch U 140u
Umfang 375 Urkunden
Laufzeit 1297-1808
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Schloss Erwitte, Stadt Erwitte, Kreis Soest, seit dem 13. Jh. Stammsitz der Familie von Landsberg, im 17. Jh. Verlagerung des Hauptsitzes nach Wocklum, im 18.Jh. nach Velen (heute wieder Wocklum).

Schloss Erwitte wurde in der NS-Zeit als Reichsschulungsburg genutzt, heute als Hotel.
Literatur Ehbrecht, Wilfried (Hg.)
Geseke mit Störmede und Erwitte. Westfälischer Städteatlas, Lieferung 6. Altenbeken 1999.

Herberhold, Franz
Die adeligen Häuser von Erwitte, von Landsberg und von Droste. In: 1100 Jahre Erwitte, Erwitte 1936.

Herberhold, Fritz
Die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse der Gemeinde Erwitte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. In: 1100 Jahre Erwitte, Münster 1936, S. 31-266.

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, Heft 14, Münster 1977. [S. 73-88 (Erwitte)]

Marcus, Wolfgang
die Dörfer der Stadt Erwitte. Westfälische Kunstsätten, Heft 89. Münster 2000.

Mues, Willi (Hg.)
1150 Jahre Erwitte. Geschichte und Baudenkmäler in Kurzfassung. Ein Text-Bildband zum Jubiläum im Jahre 1986. Erwitte 1986.

Tochtrop, Joseph
Königshof Erwitte bis zum Ende des Siebzehnten Jahrhunderts. Münster 1910.
Gemen Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Urkunden
Findbuch U 142u
Umfang 1.310 Urkunden
Laufzeit 1271-1822
Information Wasserburg in Borken-Gemen, Kreis Borken. Edelherren von Gemen, seit 1492 Graf von Holstein-Schaumburg, 1640 an Grafen von Limburg-Styrum, Ende des 18.Jh. deren Linie zu Illeraichen, 1800 Freiherr von Boineberg-Bömelberg zu Erolsheim, 1822 Ankauf zusammen mit Raesfeld durch den Freiherrn von Landsberg-Velen.

Die Wasserburg ist seit 1946 an das Bistum verpachtet und wird als "Jugendburg Gemen" für die Jugendarbeit der Kirche genutzt.
Literatur Gottschalg, Susanne
Schlosslandschaft Gemen. Kulturhistorische Spurensuche und Entwicklungsalternativen. Universität Kassel, Diplomarbeit, unveröffentlicht, Kassel 2002.

Heimatverein Gemen (Hg.)
Ein Spaziergang durch das historische Gemen. Borken [o. J.].

Hoffmann, Josef
Edelsitze im Kreise Borken. Gemen, Raesfeld, Velen. Borken 1924.

Landsberg-Velen, Friedrich von
Geschichte der Herrschaft Gemen, ihrer Herren und deren Geschlechter. Münster 1884.

Lehnen, Hans
Die Herrschaft Gemen in Bildern und Dokumenten. Münster 1981.

Meerdink, Peter
Die Gemener Burg und die Winterswijker Jakobs-Kirche. In: Jahrbuch des Kreises Borken 1995, Borken, S. 91ff.

Neumann, Eberhard Gustav
Burg Gemen. Große Baudenkmäler, Heft 270. München 1995.

Terhalle, Hermann
Aus der Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters zu Gemen. In: Jahrbuch des Kreises Borken 1985, Borken, S. 75ff.

Saule, Germar
Untersuchung zur barocken Gartenarchitektur Gemens. Universität Kassel, Projektarbeit, unveröffentlicht, Kassel 2002.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe / LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen (Hg.)
Gartenreiches Westmünsterland. Gärten und Parks in den Kreisen Borken und Coesfeld, Steinfurt 2007, S. 72-77.
Hagenbeck Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Hagenbeck - Urkunden
Findbuch U 143u
Umfang 590 Urkunden
Laufzeit 1305-1808
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Haus Hagenbeck im Ksp. Holsterhausen, Stadt Dorsten-Holsterhausen, Kreis Recklinghausen, befand sich bis zum Anfang des 15. Jhs. im Besitz der gleichnamigen Familie. Wennemar von Heiden, der 1404 Waltera von Hagenbeck heiratete, brachte es an sich.

Nach vorübergehender Teilung vereinigte es  Alexander Graf von Velen zu Raesfeld (1599-1675) nach 1639 wieder. Er baute das verfallene Haus neu aus. 1697 kam der Besitz an Haus Lembeck, das Archiv blieb jedoch im Hause Raesfeld und gelangte mit diesem 1823 in den Besitz der Familie von Landsberg.
Literatur Friedrich, Adalbert
Als das Gut Hagenbeck noch eine herrschaftliche Burg war. In: Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten 61, 2002, S. 130-132.

Schuknecht, Franz
Aufstieg und Niedergang der Ritter von Hagenbeck. In: Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten 68, 2009, S. 131-140 (auch: Franz Schuknecht, Dorsten und die Herrlichkeit Lembeck. 2000 Jahre Geschichte an der Lippe, Bielefeld 2011, S. 296-305).

Stahlhacke, Wilhelm
Hausgeräte des 15./16. Jahrhunderts auf Schloß Hagenbeck. In: Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Dorsten 53, 1994, S. 152-155.

Stahlhacke, Wilhelm
Haus Hagenbeck im 17. Jahrhundert. In: Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten 60, 2001, S. 118-119.
Liedberg, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Liedberg - Urkunden
Findbuch U 145u
Umfang 11 Urkunden
Laufzeit 1462-1711
Anmerkungen Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherheits-Film 166/66=Nr. 1-11
Information Erzbischof Friedrich von Saarwerden verpfändete um das Jahr 1380 das Haus und kurkölnische Amt Liedberg an Johann IV. Scheiffart von Merode, Herrn zu Hemmersbach. Durch die Heirat des Grafen Georg zu Limburg-Styrum (seit 1640 zu Gemen) mit der Witwe des Johann Scheiffart VI. von Merode kam um 1540 der in der heutigen Stadt Korschenbroich gelegene Pfandbesitz in die Hand des ersteren und blieb in seiner Familie bis zur Einlösung im Jahre 1654. Dabei gelangte Liedberg über Hermann Otto I. an den Gemener Zweig der Grafen von Limburg-Styrum.
Literatur Bremer, Jakob
Das Kurkölnische Amt Liedberg mit den Dingstühlen Frimmersdorf, Giesenkirchen, Gustorf, Holzheim, Kaarst, Kleinenbroich, Liedberg, Schiefbahn, den Unterherrschaften Schlich und Horst mit Schelsen und Pesch und den Einflußgebieten Büttgen, Glehn und Grefrath. Mönchen-Gladbach 1930.

Liedberg
Rheinischer Städteatlas, Bd. 82. [S.l.] 2004.
Neuerburg, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Neuerburg - Urkunden
Findbuch U 146u
Umfang 59 Urkunden
Laufzeit 1341-1717
Inhalt In dem Archiv befinden sich auch Urkunden, die Güter in der Stadt Köln betreffen, vor allem Besitzungen der Familie von Mauwenheim, deren spätere Erben die von Blitterswich, von Lieskirchen und schließlich von Hochkirchen waren. Die "Reichsherrschaft Plittersdorf" bei Altenahr war im Besitz der Familie von Hochkirchen und kam im Anfang des 18. Jhs. zusammen mit der Herrschaft Neuerburg durch Heirat an die Familie von Velen.
Anmerkungen Hinweis: Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel.

Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherungsfilm 166/66, Nr. 1-51
Information Die sog. Herrschaft Neuerburg im jülichschen Amt Wassenberg, heute Stadt Wassenberg, Stadtteil Effeld, Kreis Heinsberg, wurde 1692 dem jülichschen Kanzler Adolf Winand von Hochkirchen in Pfandschaft verliehen. Dazu gehörten die Orte Effeld, Steinkirchen, Ophofen und Orsbeck. Durch die Heirat seiner Tochter Maria Adriane, die am 22.10.1707  Christoph Alexander von Velen (1664-1725) heiratete, kam die Pfandschaft an das Haus Velen, von dort an die Familie von Landsberg.  Clemens August von Landsberg (1733-1785) verkaufte die Herrschaft am 25.04.1768 an die Gebrüder Franz und Matthias Soiron. Gegen diese strengte Freiherr von Mirbach einen Prozess an, in dessen Verlauf ihm die Soirons 1771 Neuerburg gegen Erlegung des Kaufpreises überließen.
Literatur Kohl, Wilhelm (Bearb.)
Rheinische Urkunden aus dem Gräflich Landsbergischen Archiv, 1962, S. 113.


Neu, Peter
Stadt und Herrschaft Neuerburg. Beiträge zur Geschichte eines Eifelstädtchens. In: Rheinische Vierteljahrsblätter 29, 1964, S. 315-330.
Papenburg Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Papenburg - Urkunden
Findbuch U 147u
Umfang 21 Urkunden
Laufzeit 1475-1801
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Im Jahre 1630 erwarb  Dietrich von Velen (1594-1657), Droste im Emsland, von von Schwarzenberg die halb verfallene Burg Papenburg von Friedrich von Schwarzenberg. Auf ihrem Grundbesitz legte er eine Moorkolonie an und ließ sich für die Siedlung die Rechte einer Herrschaft zugestehen. Papenburg wurde zeitweise mit Altenkamp zusammen verwaltet bzw. nach dessen Verkauf zusammen mit Ahlen.

Altenkamp (bei Aschendorf):  Hermann Anton Bernhard von Velen (1698-1767) erwarb im Jahre 1723 das Gut von Gerhard Tiemann von der Ruhr und benutzte es als Drostenwohnung, nachdem im Jahre 1728 ein neues Herrenhaus und ein französischer Garten angelegt worden war. Nach dem Verlust des Drostenamts erlosch das Interesse der Familie von Landsberg-Velen an Haus Altenkamp. Es wurde im Jahre 1856 an den Administrator zu Papenburg und Amtsrichter zu Aschendorf Georg Behnes verkauft. Der Teil des Archivs, der nicht zum Archiv Landsberg-Velen gehört, wurde 1945 vernichtet.

 Hermann Mathias von Velen (1632-1681) erwarb im Jahre 1676 Haus Ahlen (in älterer Zeit: Ahlden) von Zacharias zur Borg genannt Roßwinkel. Im Jahre 1904 verkaufte Graf Friedrich von Landsberg-Velen Haus Ahlen an den Pächter des Hauses Campe Johann Christoph Einstmann. Im Jahre 1735 überließ der Freiherr von Velen das Salzwerk bei Rheine dem Fürstbischof und erhielt dafür den Zehnten zu Rhede zu Brahe.
Literatur Bruch, Rudolf vom
Die Rittersitze des Emslandes. Münster 1962. [S. 17-24 (Papenburg, Altenkamp, Ahlen), S. 46-48 (Dankern)]

Geppert, A.
Die Stadt am Kanal, 1955.

Bruch, Rudolf vom
Die Rittersitze des Emslandes, 1962

Landkreis Emsland (Hg.)
Clemens August. Fürstbischof, Jagdherr, Mäzen. Katalog zu einer kulturhistorischen Ausstellung aus Anlaß des 250jährigen Jubiläums von Schloß Clemenswerth. Meppen/Sögel 1987. [S. 283-287]

Landkreis Emsland (Hg.)
Baudenkmale. Kulturführer des Landkreises Emsland. Meppen 1993. [S. 91-94]

Lange, H.
Die Besitzer der Papenburg. In: Mein Emsland 6, 1930.

Lange, H.
Die Besitzer der Papenburg. In: Mein Emsland 7, 1931.

Murdfield, Magdalena
Geschichte der Saline Gottesgabe bei Rheine i. W. nebst weiteren Beiträgen zur münsterländischen Wirtschaftsgeschichte. Münster 1922.

Wolf, Manfred.
Die Familie von Velen bzw. von Landsberg-Velen und ihre Beziehungen zu Papenburg. In: Wolf-Dieter Mohrmann (Hg.), Geschichte der Stadt Papenburg, Papenburg 1986, S. 101-135.
Pröbsting, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Pröbsting - Urkunden
Findbuch U 148u
Umfang 109 Urkunden
Laufzeit 1400-1787
Anmerkungen Ergänzungsüberlieferung: Für das 18. und 19. Jh. wird das Archiv Pröbsting durch das von Falkenhof und Kalbeck ergänzt.

Das alte Urkunden- Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel.

Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherungsfilm 166/66=Nr. 1-109.
Information Das Propsteigut des Stifts Vreden, um 1221 erstmals genannt, war zunächst im Besitz einer Seitenlinie der Edelherren von Gemen. Um 1500 wurde Haus Pröbsting, heute Stadt Borken, Stadtteil Hoxfeld, an Wennemar von Heiden verkauft. Um 1550 kam es an den klevischen Erbhofmeister von Wylich zu Diertsfordt. Nach Erbauseinandersetzungen mit dem Freiherrn von Keppel zu Oeding (1718-1744) wurde Pröbsting Eigentum des Wolter von Morrien zu Kalbeck. Es war danach für längere Zeit mit Kalbeck und dem Falkenhof in Rheine verbunden. Als Ende des 18. Jhs. die Familie von Morrien ausstarb, kamen die drei Güter an die Familie von Grüter. Bei der Erbteilung in der nächsten Generation fiel Kalbeck an die mit dem Justizkommissar  Karl (von) Basse zu Unna (1781-1868), Landrat zu Borken, verheiratete Tochter. Der Landrat von Basse erwarb allerdings auch Pröbsting von seiner Schwägerin, sodass unter ihm die drei Güter wieder vereinigt waren. Pröbsting war der Hauptwohnsitz. 1865/1875 erbte der Enkel des Landrats von Basse, Georg Stach von Goltzheim, Pröbsting. Er verkaufte 1895 das Gut an den Grafen Friedrich von Landsberg-Velen. 1930 ging es an die Barmherzigen Brüder von Montabaur über, 1942 erwarb es der heutige Besitzer Schulze zur Verth.
Literatur Bierhaus, August
Pröbsting. Eine bisher unbekannte Ansicht aus der Zeit um 1700. In: Westmünsterland 1994, S. 141-143.

Bogerd, Jan A.
Haus Pröbsting. Seine Werte und ein Plan zu ihrer Wiederherstellung. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1984, S. 131-133.

Keizers, Magda
Meine Erinnerungen an Haus Pröbsting. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1983, S. 236ff.

Kopp, Arnold
Erholungsmaßnahme Pröbsting. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1977, S. 54ff.

Mummenhoff, Karl E.
Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650. Westfalen, Sonderheft 15. Münster 1961. [S. 233f.]

Richters, Alois
Die Restaurierung des Hauses Pröbsting. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1988, S. 95ff.

Rickert, Hans
Eröffnung der Erholungsanlage Pröbsting. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1979, S. 47ff.

Schmiing, Josef
Erholungsanlage Pröbsting um ein Freizeithaus bereichert. In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1981, S. 33ff.

Ulfkotte, Josef
Haus Pröbsting als Heil- und Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder von Montabaur (1939-1942). In: Unsere Heimat - Jahrbuch des Kreises Borken 1989, S. 264-268.
Raesfeld Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Raesfeld - Urkunden
Findbuch U 149u
Umfang 544 Urkunden
Laufzeit 1259-1803
Anmerkungen Im raesfeldischen Archiv sind Urkunden des Hauses Krudenburg an der Lippe enthalten. Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Haus Raesfeld in der Gemeinde Raesfeld, Kreis Borken; von Raesfeld, Nebenlinie der Edelherren von Gemen, nach Erbstreit 1559 im Besitz der Freiherren von Velen. Begründung einer Nebenlinie unter  Alexander Graf von Velen zu Raesfeld (1599-1675) (seit 1642 Reichsgraf).

Haus Raesfeld ging 1733 auf Grund der testamentarischen Bestimmungen Graf Alexanders II. von Velen an die Familie von Limburg-Styrum zu Gemen über und teilte von da an das Schicksal dieses Geschlechts. 1798 erwarb der Reichsfreiherr von Bömmelberg zu Erolsheim in Schwaben beide Güter. 1822 kaufte sie (zusammen mit Gemen) Reichsfreiherr Ignaz von Landsberg-Velen zu Velen.

Die Anlage wird heute u. a. als Handwerks-Akademie und Restaurant genutzt.
Literatur Bieler, Sandra
Tiergarten Schloss Raesfeld. Ein Projekt der Regionale 2004. Raesfeld 2005.

Fischer, Ludger
Schloss Raesfeld. DKV-Kunstführer, Bd. 587. München 2001.

Friedrich, Adalbert
Schloß Raesfeld - von der Ritterburg zum Handwerkerschloß. Raesfeld 1990.

Führer, Anton
Geschichte der Saline Gottesgabe bei Rheine. Rheine 1924.

Hoffmann, Josef
Edelsitze im Kreise Borken. Gemen, Raesfeld, Velen. Borken 1924.

Klapheck, Richard
Die Schlossbauten zu Raesfeld und Honstorff und die Herrensitze des 17. Jahrhunderts der Maastal-Backstein-Architektur. Dortmund 1922.

Raesfeld, Walter v.
Das Geschlecht der Freiherrn und Herrn von Raesfeld. Msk. [S.l.] [u. J.].

Rave, Wilhelm
Alexander II. von Velen (1599-1675). In: Westfälische Lebensbilder 6, 1957, S. 1-13.

Schumacher-Haardt, Ursula
Schloß Raesfeld. Westfälische Kunststätten, Heft 76. Münster 1995.

Sönnert, Ingrid (Bearb.)
Die Flurnamen der Gemeinde Raesfeld. Atlas und Namenregister. Westmünsterländische Flurnamen, Bd. 9 / Raesfelder Beiträge zur Geschichte und Volkskunde, Bd. 1. Vreden [u.a.] 1992.

Spießen, Max v.
Das Geschlecht v. Raesfeld. In: Vestische Zeitschrift 20, 1910, S. 1-77.

Werland, Peter
Vom Adelsschloß zum Handwerkerheim. Schloß Raesfeld in Gegenwart und Geschichte. In: Westfälischer Heimatkalender 6, 1952, S. 163-166.
Röllinghof, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Röllinghof - Urkunden
Findbuch U 150u
Umfang 5 Urkunden
Laufzeit 1601-1675
Anmerkungen Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherungsfilm 167/66=1-5
Information Das Haus, heute gelegen in der Gemeinde Velen, Ortsteil Ramsdorf, befand sich im 17. Jh. im Besitz der Familie Hövel und Kam 1660 durch Verkauf an von Schüren. In stark verschuldetem Zustand wurde es 1711 der Familie von Velen zu Velen zugesprochen; 1729/1730 ergriff  Hermann Anton Bernhard von Velen (1698-1767) Besitz. Es wurde seitdem als Bauernhof verpachtet und bildete einen Teil der velenschen Güter.
Literatur Rave, Wilhelm (Bearb.)
Kreis Borken. Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Bd. 46. Borken 1954. [S. 414ff.]
Sängerhof, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Sängerhof - Urkunden
Findbuch U 151u
Umfang 20 Urkunden
Laufzeit 1349-1801
Information Das Gut Sängerhof liegt im heutigen Ortsteil Dinker der Gemeinde Welver im Kreis Soest. Es war ein märkisches Lehen. Besitzer waren die Haver, Knipping, Droste-Hülshoff und seit 1729 von Zastrow. Als der Rittmeister von Zastrow im Jahre 1925 das Gut Sängerhof an einen Industriellen verkaufte, überließ er das Archiv geschenkweise dem Landsbergschen Gesamtarchiv in Velen, obwohl das Gut Sängerhof und die Familie von Zastrow in keinerlei Beziehung zur Familie von Landsberg-Velen standen. Ausgenommen waren lediglich die Unterlagen, die speziell die Familie von Zastrow betrafen.

Über das Archiv Sängerhof lag ein Verzeichnis vor, das 1838/1839 von einem Herrn von Zastrow erstellt worden war (veröffentlich in: Westfälisches Adelsblatt, Jg. 3, 1926, S. 237ff.). Von den darin aufgeführten Nummern 1-144 lassen sich die Nummern 11ff. (mit Lücken) unter den mit dem Landsbergschen Gesamtarchiv in das Staatsarchiv überführten Sängerhofer Archivalien nachweisen. Bei den hier verzeichneten Urkunden handelt es sich bis auf die Nummern 4a und 13ff. um die unter Nr. 93 des Inventars erwähnten Urkunden betreffend die Vikarie zu Dinker.

Im Bestand Sängerhof sind folgende Teilbestände zusammengefasst:
  • Das eigentliche Gutsarchiv Sängerhof,
  • der Nachlass des Majors von Zastrow, der mit dem Gut Zastrow an sich in keiner Beziehung stand,
  • der Nachlass des letzten Propstes zu Meschede und Pastors zu Remblinghausen Graff und
  • das Archiv von Schorlemer zu Hellinghausen, das mit dem Archiv Sängerhof vermischt war. Eine Verbindung der Familie von Schorlemer mit der von Zastrow bestand nicht.
Die Regesten wurden von den Referendaren Dr. Nordsiek, Dr. Sagebiel und Dr. Wolf im Sommer 1965 angefertigt.
Literatur Glasmeier, Heinrich
Fortsetzung, Die Archive Uhlenbrock und Sängerhof im Landsbergschen Gesamtarchiv in Velen. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 8. In: Westfälisches Adelsblatt 3, 1926, S. 223-244.

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, Heft 19, Münster 1979. [S. 68-79 (Sängerhof), (Soest und Lippstadt 1: Kirchspiele Borgeln, Dinker, Schwefe und Welver)]
Velen Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Velen - Urkunden
Findbuch U 153u
Umfang 818 Urkunden
Laufzeit 1266-1904
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).
Information Haus Velen kam durch die Heirat der Erbtochter Anna Theresia von Velen 1756 an  Clemens August Frhr. von Landsberg zu Erwitte, zusammen mit den bis dahin von der freiherrlichen Familie zu Velen erworbenen Gütern (Engelrading, Rölinghof, Papenburg, Botzlar, Barnsfeld, Dücking, den Salzwerken bei Rheine, der Kupfermühle in Rheine u. a.). Das Haus blieb von da an in landsbergischem Besitz. Bis zum Brand des Schlosses 1931 Hauptwohnsitz der Familie.

Das Gebäude wird heute als Hotel genutzt.
Literatur Anon.
Führer durch die Gräflich von Landsberg-Velen und Gemen'sche Oekonomie zu Velen. Münster 1899.

Barnekamp, Josef
Velen und Ramsdorf, 1803-1918. Geschichte(n) eines langen Jahrhunderts. Schriftenreihe der Gemeinde Velen, Bd. 3. Bielefeld 1995.

Barnekamp, Josef / Kuhlbusch, Maria
Zwischen Schloß und Burg Velen und Ramsdorf von den Anfängen bis 1803. Schriftenreihe der Gemeinde Velen, Bd. 5. Bielefeld 1998.

Bartels, Hermann
Der Wiederaufbau von Schloß Velen. In: Westfalen 19, 1934, S. 296-301.

Hoffmann, Josef
Edelsitze im Kreise Borken. Gemen, Raesfeld, Velen. Borken 1924.

Hollenborg, Bernhard / Kremer, Wilhelm
Velen im Wandel der Zeit. Velen 1988.

Landsberg-Velen, Manfred von
Geschichte der Häuser Landsberg und Velen, 2 Bde. Dankern 2007.

Rensing, Theodor
Zur Baugeschichte des Schlosses Velen. In: Westfalen 31, 1953, S. 244-257.

Sandforth, Willi
Schloß Velen. Eine historisch-künstlerische Abhandlung. Vreden 1932.

Westfälischer Heimatbund (Hg.)
Die Orangerie von Schloß Velen. Westfälische Kunststätten, Bd. 83. Münster 1997.
Wespelaer, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wespelaer - Urkunden, Nr.
Findbuch U 154u
Umfang 40 Urkunden
Laufzeit 1460-1682
Anmerkungen Hinweis: Das alte Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel.

Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherungsfilm 170/66=Nr. 1-40.
Information Die Herrschaft Wespelaer bei Löwen in Brabant, Königreich Belgien, kam durch die Heirat der Anna Vicomtesse de Bavay an Graf Alexander Otto von Velen zu Raesfeld (gest. 1728), der längere Zeit als Kommandierender General in den Österreichischen Niederlanden gestanden hatte. Das Archiv der Herrschaft blieb später im Raesfelder Archiv.
Westerhaus, Urkunden Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Westerhaus - Urkunden
Findbuch U 155u
Umfang 2 Urkunden
Laufzeit 1654, 1656
Anmerkungen Auf Bandfilm aufgenommen 1960. Sicherungs-Film 170/66=Nr. 1-2.
Information Das Haus Westerhaus, gelegen im Ksp. Rinkerode, heute Stadt Drensteinfurt, Stadtteil Rinkerode, war im 17. Jh. im Besitz des fürstlich münsterschen Obristen Johann Terstiege (Terstegge). Um das Jahr 1670 wurde das Gut je zur Hälfte von den Vormündern der Kinder des Lieutenants Johann Bernhard Gerhard zur Stegge und den Vormündern der Kinder des Lic. Ernst Mensing an Dietrich Heinrich von Ascheberg zu Göttendorf verkauft. Durch Heirat kam das Gut an Johann Albert von Westrem zu Gutacker. 1746 verkauften die Eheleute Heinrich Maximilian von Westrem und Rosina Wilhelmina von Ascheberg zu Göttendorf infolge ihrer Überschuldung dem Domherrn  Anton Heinrich Hermann von Velen (1678-1752) das Allodialgut Westerhaus mit den zugehörigen Kotten Hunnenborg, Pannenhaus und Niehaus. Das Gut wurde später als Zubehör der velenschen Gütergruppe betrachtet und als Pachtgut ausgegeben.
Literatur Mummenhoff, Karl E.
Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650. Westfalen, Sonderheft 15. Münster 1961. [S. 299f.]
Wewer Regestenliste | Suche im Bestand
Bestandsignatur Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Wewer - Urkunden
Findbuch U 156u
Umfang 270 Urkunden
Laufzeit 1345-1803
Anmerkungen Das alte Urkunden-Findmittel enthält teilweise Handzeichnungen der Siegel (vgl. jeweils Bemerkung).

Ergänzungsüberlieferung.
- Archiv Gut Wewer (Stadt Paderborn).
Information Das Gut Wewer, heute in der Stadt Paderborn gelegen, war um 1500 im Besitz der Brüder Kort und Johann von Imbsen. Korts Tochter Anna heiratete Reineke von Brenken, der 1519 auch den Anteil Johanns an Wewer erwarb und nach dort übersiedelte. 1817 starb die Familie von Brenken auf Wewer aus. Der Besitz fiel Franz Josef von Brenken auf Erpernburg zu, dessen Sohn Friedrich 1838 auch den Anteil der 1833 erloschenen Familie von Imbsen an sich brachte. Das Archiv kam durch Heirat (1842) von Sophia von Imbsen mit Friedrich Ludolf von Landsberg-Velen in das Eigentum der Familie Landsberg-Velen.

Das Brenkensche Gut wird Wewer I., das Imbsensche Wewer II. genannt. Im folgenden Verzeichnis handelt es sich um die Urkunden von Wewer II. Das Brenkensche Archiv befindet sich in Wewer (INA, Kreis Paderborn, Münster 1923, S. 210ff.).
Literatur Hüser, Karl / Knievel, Hans / Natus, Uwe (Hg.)
Wewer in Geschichte und Geschichten 835-1985. Paderborn 1985.
Weitere Ressourcen Ressourcen zu Borken, zu Drensteinfurt , zu Erwitte, zu Heiden, zu Paderborn, zu Raesfeld, zu Selm, zu Velen, zu Welver und zum Thema Adel im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Schloss Velen | Google Maps

Schlosspark und Tiergarten Velen

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Freizeitpark und Haus Pröbsting, Borken-Hoxfeld

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Stadt Selm

Schloss Velen in Velen

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Stadt Wassenberg

Haus Sängerhof in Welver, Ortsteil Dinker | Google Maps

Gemeinde Welver

Wespelaar, Belgien | Google Maps

Gemeinde Wespelaar, Belgien
Literatur Glasmeier, Heinrich
Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen. Landsbergsches Gesamtarchiv in Velen. In: Westfälisches Adelsblatt 1, 1924, S. 57-73.

Glasmeier, Heinrich
Die Archive Uhlenbrock und Saengerhoff im Landsbergschen Gesamtarchiv zu Velen. Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen, 8. In: Westfälisches Adelsblatt 3, 1926, S. 223-244.

Kohl, Wilhelm (Bearb.)
Rheinische Urkunden aus dem Gräflich Landsbergischen Archiv. [S.l.] 1962.

Schmitz, Ludwig
Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Borken. Veröffentlichungen der Historischen Kommission der Provinz Westfalen[, Reihe 2]: Inventare der nichtstaatlichen Archive der Provinz Westalen, Bd. 1: Regierungsbezirk Münster, Heft 2: Kreis Borken. Münster 1901. [S. 79-128, 146-155]

Spießen, Max von
Velener Urkundenbuch im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Msk.

Wolf, Manfred (Bearb.)
Quellen zur Militärgeschichte der Frühen Neuzeit aus dem Archiv Landsberg-Velen. Veröffentlichungen der Staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe F: Findbücher, Bd. 9. Münster 1995.


Barnekamp, Josef
Velen und Ramsdorf, 1803-1918. Geschichte(n) eines langen Jahrhunderts. Schriftenreihe der Gemeinde Velen, Bd. 3. Bielefeld 1995.

Barnekamp, Josef / Kuhlbusch, Maria
Zwischen Schloß und Burg Velen und Ramsdorf von den Anfängen bis 1803. Schriftenreihe der Gemeinde Velen, Bd. 5. Bielefeld 1998.

Behnes, Cl. A.
Beiträge zur Geschichte und Verfassung des ehemaligen Niederstifts Münster, als der früheren Aemter Meppen, Cloppenburg und Vechte. Emden 1830. [S. 135-159]

Böth, Gitta
Johann Ignaz Franz Maria von Landsberg-Velen (1788-1863). Ein adeliger Unternehmer im bürgerlichen Zeitalter. Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd. 112. Münster [u.a.] 2009.

Bußmann, Klaus (Hg.)
Johann Conrad Schlaun 1695-1773. Ausstellung zu seinem 200. Todestag 21. Oktober-30. Dezember 1973. Schlaunstudie I/Textteil und Bildteil. Münster 1973. [Bildteil, S. 286-288]

Drees, Annette u. a. (Red.)
‘. . . zur noth und zur lust.‘ Orangerien und Gewächshäuser in den Gärten westfälischer Schlösser. Eine Ausstellung des Westfälischen Museumsamtes, Rheda-Wiedenbrück, Orangerie des Schloßgartens. Münster 1988.

Endejan, H.
Die Herren von Velen (Nobiles de Velen). In: Heimatverein Velen (Hg.), Velen im Wandel der Zeit, [Velen 1983], S. 31-111.

Fahne, A[nton]
Geschichte der Westphälischen Geschlechter unter besonderer Berücksichtigung ihrer Uebersiedelung nach Preußen, Curland und Liefland. Köln 1858. [S. 394]

Féaux de Lacroix, Karl
Geschichte Arnsbergs. Arnsberg 1895. [S. 405-408, 428]

Glasmeier, Heinrich
Schloß Wocklum und seine Bewohner. In: Vierteljahresschrift 1925, S. 13-29.

Haucke, Karlheinz
August Reinking 1776-1819. Leben und Werk des westfälischen Architekten und Offiziers. Schriften zur Kunstgeschichte Westfalens. Münster 1991. [S. 164-176]

Heimatverein Velen e. V. (Hg.)
Heimatbuch Velen 1983. [Velen 1983]. [S. 112-140]

Hersche, Peter
Die deutschen Domkapitel im 17. und 18. Jahrhundert. 3 Bde. Ursellen 1984. [Bd. 1, S. 284]

Hinz, Frank-Lothar
Die Geschichte der Wocklumer Eisenhütte 1758-1864 als Beispiel westfälisch adligen Unternehmertums. Eine technik-, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Untersuchung. Altenaer Beiträge, Bd. 12. Altena 1977. [S. 30f.]

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, Heft 11, Münster 1975. [S. 13-22 (Eisborn), S. 64-86 (Wocklum)]

Hömberg, Albert K.
Geschichtliche Nachrichten über Adelssitze und Rittergüter im Herzogtum Westfalen, Heft 16, Münster 1978. [(Kirchspiele Boenninghausen (mit Eickelborn), Hellinghausen, Horn und Hultrop)]

Höper, Eva-Maria
Ambrosius von Oelde. Ein Kapuzinerarchitekt des Frühbarock im Dienst der westfälischen Fürstbischöfe. Dülmen 1990. [S. 199-202]

Klocke, Friedrich v. / Bauermann, Johannes (Hgg.)
Nordrhein-Westfalen. Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands, Bd. 3. 2., neubearb. Aufl. Stuttgart 1970. [S. 211, 618f., 731, 795f.]

Kluge, Dorothea / Hansmann, Wilfried (Bearb.)
Westfalen. Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bd. II. München 1986. [S. 37, 158, 560f.]

Kneschke, Ernst Heinrich
Deutsche Grafen-Haeuser der Gegenwart. In heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung. 2 Bde. Leipzig 1852/53. [Bd. 2, S. 8]

Knust, Heinz
Alexander von Velen (1599-1675). Ein Beitrag zur westfälischen Geschichte. Bochum 1938.

Kohl, Willy [Wilhelm]
Ein Briefwechsel der Fürstin Gallitzin und Overbergs mit dem Freiherrn Paul Joseph von Landsberg-Velen. In: Westfalen 34, 1956, S. 195-199.

Kunsemöller, Ernst Adolf Johannes
Historische Studien zur Entstehung der westfälischen Familienfideikommisse. Münster 1909. [S. 23-29]

Landsberg
Vierteljahrsschrift für den Landsbergischen Familienverband. Jahrgänge 1-15 (1923-1937).

Landsberg-Velen, Manfred von
Geschichte der Häuser Landsberg und Velen, 2 Bde. Dankern 2007.

Landsberg-Velen, Monika v.
Schloß Wocklum, seine Geschichte und seine Bewohner. In: Förderkreis 700 Jahre Dorf Beckum e. V. 1285-1985 (Hg.), 700 Jahre Beckum, Die Geschichte eines Dorfes im Sauerland, o. O. 1985, S. 231-240.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe / LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen (Hg.)
Gartenreiches Westmünsterland. Gärten und Parks in den Kreisen Borken und Coesfeld. Steinfurt 2007. [S. 66-71]

Ledebur, Leopold v.
Adelslexicon der Preussischen Monarchie. 3 Bde. Berlin [1855]. [Bd. 3, S. 52]

Matzner, Florian / Schulze, Ulrich
Johann Conrad Schlaun 1695-1773. Das Gesamtwerk. 2 Bde. Hg. v. Klaus Bußmann. Stuttgart 1995. [S. 586-591]

Mummenhoff, Karl E.
Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650. Westfalen, Sonderheft 15. Münster 1961. [S. 96-98, 133, 170-175, 233, 236-243, 270-274, 299f.]

Niester, Heinrich
Anlageform und Innendisposition der münsterländischen Wasserschlösser vom Ausgang des Dreißigjährigen Krieges bis zum Auftreten Johann Conrad Schlauns. Msk. Münster 1944. [S. 15-20, 27-29, 34-36]

Peitz, Peter
Die Bibliothek Landsberg-Velen. Katalog der heute noch vorhandenen Bestände der Freiherrlichen Bibliothek Landsberg-Velen auf Haus Wocklum in Balve. Münster 1997.

Philippi, Friedrich
Die Anfänge der gräflichen und freiherrlichen Familie von Landsberg. In: Vierteljahresschrift 1926/1929, S. 1-59.

Rave, W[ilhelm] (Bearb.)
Kreis Borken. Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Bd. 46. Münster 1954. [S. 319ff., 414ff., 459-461, 476-508]

Rave, Wilhelm
Alexander II. von Velen (1599-1675). In: Westfälische Lebensbilder 6, 1957, S. 1-13

Schroeder, Johann Karl von
Das Bergrecht des Fürstbistums Münster in seiner Entwicklung und seinen Nachwirkungen. Ein Beitrag zur westfälischen Rechts- und Wirtschaftsgeschichte. In: WZ 109, 1959, S. 13-85.

Schwieters, Julius
Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Teil des Kreises Lüdinghausen. Münster 1891. [S. 416-433]

Stadt Arnsberg (Hg.)
Die Baudenkmäler der Stadt Arnsberg. Erfassungszeitraum 1980-1990. Arnsberg 1990. [S. 25f.]

Vollmer, Wilfried
Kirchspiel Dinker von der Reformation bis zum Dreissigjährigen Krieg. Zur Geschichte unseres Kirchspiels / Evangelische Kirchengemeinde Dinker, Heft 6. Dinker 1986.

Vollmer, Wilfried
Die Anfänge des Kirchspiels Dinker. Zur Geschichte unseres Kirchspiels / Evangelische Kirchengemeinde Dinker, Heft 6. Dinker 1993.

Weidner, Marcus
 Landadel in Münster 1600-1760. Stadtverfassung, Standesbehauptung und Fürstenhof. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster NF, Bd. 18.1, 2 Teile. Münster 2000.

Wolf, Manfred.
Die Familie von Velen bzw. von Landsberg-Velen und ihre Beziehungen zu Papenburg. In: Wolf-Dieter Mohrmann (Hg.), Geschichte der Stadt Papenburg, Papenburg 1986, S. 101-135.

Wolf, Manfred
Dietrich von Velen. In: Westfälische Lebensbilder 14, 1987, S. 63-77.
Systematik
Zeit2.16   1250-1299
2.17   1300-1349
2.18   1350-1399
2.19   1400-1449
2.20   1450-1499
3.1   1500-1549
3.2   1550-1599
3.3   1600-1649
3.4   1650-1699
3.5   1700-1749
3.6   1750-1799
3.7   1800-1849
3.8   1850-1899
3.9   1900-1949
Ort1.1.160   Köln
1.7.8   Meschede, Stadt
1.8.2   Balve, Stadt
1.10   Belgien
1.10.51   Papenburg
1.11.4   Erwitte, Stadt
1.11.7   Lippstadt, Stadt
1.11.12   Welver, Gemeinde
1.12.8   Selm, Stadt
2.7.8   Paderborn, Stadt
2.12   Gemen, Herrschaft < - 1806>
2.21.2   Niederstift, (Fürst-)Bistum Münster < - 1802>
3.1.3   Borken, Stadt
3.1.7   Heiden, Gemeinde
3.1.10   Raesfeld, Gemeinde
3.1.16   Velen, Stadt
3.6.3   Dorsten, Stadt
3.8.4   Drensteinfurt, Stadt
Sachgebiet6.8.1   Adel
15.9   Archiv, Archivarin/Archivar
Datum Aufnahme 2010-04-07
Datum Änderung 2013-11-13
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