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Mitteilung vom 20.12.18

Presse-Infos | Psychiatrie

"Alles ambulant oder was?" -

LWL-Psychiatrie beschäftigt sich mit moderner Personalarbeit

Bewertung:

Anmeldung zur Fachtagung in der LWL-Klinik Paderborn am 24. Januar 2019 noch möglich

Paderborn (lwl). Eine immer älter werdende Bevölkerung, der zunehmende Fachkräftemangel und die steigenden Ausgaben sind die zentralen aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen und rücken neue flexiblere Versorgungsformen zunehmend in den Fokus - zum Beispiel in einer zweiteiligen Fachtagung im PsychiatrieVerbund des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit dem Titel "Alles ambulant oder was?".

Konkret bedeuten neue ambulante Versorgungsformen, dass Patientinnen und Patienten zukünftig auch außerhalb des Klinikalltags und fernab vom Krankenhausbett in ihrem häuslichen Umfeld behandelt werden. Insbesondere psychiatrische Kliniken müssen sich in der psychiatrischen Akutbehandlung im häuslichen Umfeld (Erbringung von stationsäquivalenten Leistungen) erproben und weiterentwickeln.

Doch wie beeinflussen diese Entwicklungen die Beschäftigten des Gesundheitswesens in ihrem Berufsalltag und welche Herausforderungen ergeben sich für die Personalarbeit, -gewinnung und -entwicklung? Diesen Fragen widmet sich die gemeinschaftlich ausgerichtete Kooperationstagung der Klinken Lippstadt, Warstein und Paderborn des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unter dem Titel "Alles ambulant oder was?". Die Tagung richtet sich dabei an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialwesens sowie an Personalverantwortliche und andere Interessierte aus Bildungseinrichtungen.

Während des ersten Termins am 17. September 2018 in Warstein thematisierten die Referenten aus Wissenschaft und beruflicher Praxis unter anderem die Auswirkungen der Ambulantisierung auf das Gesundheitswesen sowie die sich verändernden Rollen und Arbeitsbedingungen in den Gesundheits- und Sozialberufen.
Der zweite Teil der Tagung, der am 24. Januar 2019 in Paderborn stattfindet, beschäftigt sich darauf aufbauend mit dem Thema der Kompetenzorientierung und den damit einhergehenden neuen Handlungsfeldern der Personalentwicklung im Gesundheitswesen. In verschiedenen Vorträgen und Workshops soll veranschaulicht werden, wie neue fachliche Anforderungen und bestehende personale Kompetenzen zusammengebracht und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die zukünftigen Entwicklungen in der gesundheitlichen Versorgungslandschaft (weiter-) qualifiziert werden können.
Ziel ist es, die berufliche Bildung und Qualifizierung in den Gesundheits- und Sozialberufen voranzutreiben, neue Handlungsfelder für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erschließen und die Professionalisierung und Attraktivität des Pflegeberufes und anderer Berufe im Gesundheitswesen zu verbessern.

Info:
Anmeldungen sind möglich per E-Mail unter info@lwl-fortbildung-warstein.de. Weitere Informationen unter http://www.lwl-kurzlink.de/fachtagung oder telefonisch unter (0 29 02) 82 -1061 oder -1064 (Fort- und Weiterbildungszentrum der LWL-Klinik Warstein).


Achtung Redaktionen:
Zur Ihrer Information haben wir Ihnen den Flyer mit dem Programm (s. Online-Version dieser Pressemitteilung - über den Link oberhalb dieser Mail erreichbar) angehängt.

Haben Sie Probleme das PDF-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.



Pressekontakt:
Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Webel, LWL-Klinik Paderborn, Telefon 05251 295 5171, kerstin.webel@lwl.org
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Fachtagung_Teil II_Flyer.pdf


LWL-Einrichtung:
LWL-Klinik Paderborn
Agathastr. 1
33098 Paderborn
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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