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Mitteilung vom 30.07.18

Presse-Infos | Kultur

"7.000 Jahre Kulturlandschaft in Ostwestfalen"

Das LWL-Kaiserpfalzmuseum verlängert Sonderausstellung

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Paderborn (lwl). Wer bislang noch nicht die Sonderausstellung "7.000 Jahre Kulturlandschaft in Ostwestfalen" im LWL-Museum in der Kaiserpfalz gesehen hat, hat jetzt noch die Gelegenheit: Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) verlängert die Laufzeit bis zum 26. August. Die Ausstellungsstücke aus allen Epochen von der Steinzeit bis zum Mittelalter geben einen Eindruck von der vielseitigen Geschichte Ostwestfalens.

Die Ausstellung präsentiert die Höhepunkte der archäologischen Sammlung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V. Die Besucher begeben sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte Ostwestfalens. Über 130 archäologische Funde erzählen davon, wie der Lebensalltag der Menschen in vergangenen Zeiten aussah: mit welchen Werkzeugen sie arbeiteten, wie sie ihre Toten bestatteten oder wie ihre Kleidung aussah.

"Zu den ausgestellten Fundstücken gehört auch ein prachtvoll verziertes Bronzegefäß", erläutert Dr. Martin Kroker, Leiter des LWL-Museums in der Kaiserpfalz. "Es ist eines der wertvollsten Funde aus Ostwestfalen." Das Gefäß war eine der Grabbeigaben für eine Frau, die in der jüngeren Bronzezeit in Rheda bestattet wurde.

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V. macht es sich seit über 140 Jahren zur Aufgabe, die Region wissenschaftlich zu erforschen. Das Besondere an seiner Sammlung ist ihre frühe Entstehung. Noch bevor es Gesetze zum Schutz von archäologischen Denkmälern gab, schlossen sich ab dem 19. Jahrhundert interessierte Laien zu Vereinen zusammen und sammelten Funde.

Die Exponate der Ausstellung sind im Foyer und in der Ikenbergkapelle des Museums in der Kaiserpfalz zu sehen. Der Eintritt ist im Preis für die Dauerausstellung enthalten.


Weitere Informationen unter http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de und https://de-de.facebook.com/museuminderkaiserpfalz/



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nils Wolpert, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8901
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
Museum in der Kaiserpfalz
Ikenberg 2
33098 Paderborn
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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