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Mitteilung vom 12.01.18

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LWL-Direktor Matthias Löb übergibt Förderbescheid für den Ausbau des Museum Peter August Böckstiegel

Eine Viertelmillion fürs Museum in Arrode

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Werther/Gütersloh (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will die Peter-August-Böckstiegel-Stiftung mit knapp 485.000 Euro dabei unterstützen, das Museum Peter August Böckstiegel in Werther (Kreis Gütersloh) mit einem Erweiterungsbau zu einem Museum mit überregionalem Anspruch weiterzuentwickeln. LWL-Direktor Matthias Löb hat am Freitag (12.1.) einen Bewilligungsbescheid über 250.000 Euro an Vorstandsvorsitzende Ursula Bolte übergeben. Die Restförderung soll in den kommenden Jahren fließen.

"Das Museum Peter August Böckstiegel in Werther ist ein einzigartiger und inspirierender Ort. In direkter Nachbarschaft zum Neubau liegt das Geburts- und Wohnhaus des Künstlers, das er intensiv bearbeitet hat. Das kleine westfälische Bauernhaus ist dadurch zu einem lebendigen Zeugnis seines künstlerischen Schaffens geworden", sagte Löb. "Auf Schritt und Tritt kann man Motive und Kraftquellen Böckstiegels nachempfinden. Ich freue mich, dass der LWL durch einen einstimmigen Beschluss seiner politischen Gremien dazu beiträgt, dass das Haus künftig eine überregionale Strahlkraft entfalten wird."

Über den Besuch des LWL-Direktors gab sich Bolte hoch erfreut: "Ohne die fachliche Begleitung und große finanzielle Unterstützung hätten wir das Museum so nicht realisieren können. Als ehemalige Vorsitzende der Landschaftsversammlung weiß ich die Kompetenz des LWL zu schätzen und zeige heute gern, was wir daraus gemacht haben."


Hintergrund
Das Geburtshaus des expressionistischen Malers Peter-August Böckstiegel (1899 bis 1951) ist mit seiner besonderen Farbgebung, Schnitzereien sowie der Präsentation von Plastiken, Mosaiken und Glasfensters Böckstiegels selbst ein Exponat. Das Haus kann nur bei Führungen einer begrenzten Zahl von Besuchern zugänglich gemacht werden. Außerdem kann hier nur ein kleiner Teil des 1.300 Objekte umfassenden Werkes gezeigt werden. Deshalb errichtet die Stiftung zur Zeit einen Erweiterungsbau, der im April 2018 eröffnet werden soll. Der LWL plant, die Baumaßnahmen mit 400.000 Euro zu unterstützen, weitere 85.000 Euro sollen für Einrichtungs- und Inklusionsmaßnahmen fließen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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