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Mitteilung vom 26.10.17

Presse-Infos | Der LWL

Münster: Presse-Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion

"Wann ist es zu viel? Kunst im öffentlichen Raum"

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der ZERO-Künstler Otto Piene hatte für das neue LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die Lichtskulptur "Silberne Frequenz" weiterentwickelt, die er für das alte Museum 1972 geschaffen hatte. Die neue "Silberne Frequenz" mit LED-Lichtrhythmus an der Südfassade des neuen Museums wurde 2014 mit der Eröffnung aktiviert.

Die Integration des LWL-Logos in das Kunstwerk durch den Künstler Otto Piene hat in der Stadt für Gesprächsstoff gesorgt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion soll dieses Gespräch fortgeführt und erweitert werden. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt dazu am 17. November in sein Museum ein.

In zwei Foren werden an diesem Abend unterschiedliche Fragen beleuchtet: Das erste Panel geht aus von der Diskussion um die "Silberne Frequenz" und leitet dabei auch zu anderen Fragestellungen über: Wie kam es zu dem Entwurf des inzwischen verstorbenen Künstlers Otto Piene? Ist ein Logo in einem Kunstwerk Frevel an der Kunst? Wer kann und darf ein Kunstwerk nach dem Tod des Künstlers wie verändern? Darf man zum Beispiel Graffiti von Kunst entfernen? Oder was passiert, wenn ein Kunstwerk vom Sturm zerstört wird?

Das zweite Forum beschäftigt sich mit weiterführenden Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum: Wie viel Kunst verträgt der öffentliche Raum? Darf man Kunst auch wieder entfernen? Wer ist verantwortlich für die Unterhaltung und Pflege der Kunstwerke? Welche Rolle spielt die Denkmalpflege? Welche Bedeutung hat die Veränderung von Kunst im öffentlichen Raum generell? Und was bewirkt Kunst im öffentlichen Raum?

Zu diesen Fragen werden sich in den beiden Gesprächsrunden Kunstexperten, Künstlerinnen und Kulturverantwortliche austauschen, darunter auch Vertreter der Initiative "NO!LOGO" sowie der Vorsitzende der LWL-Landschaftsversammlung Dieter Gebhard und der LWL-Direktor Matthias Löb.

Zum besseren Verständnis finden Sie einen Auszug aus den Originalakten zur Entstehung der "Silbernen Frequenz", das Programm der Veranstaltung und ein Interview mit der LWL-Kulturdezernentin in der Anlage unterhalb dieser Pressemeldung.
Wir laden Sie ein zur

öffentlichen Podiumsdiskussion
"Wann ist es zu viel? Kunst im öffentlichen Raum"
am Freitag, 17. November, 18 Uhr
im LWL-Museum für Kunst und Kultur, Domplatz, Münster.



Achtung Redaktionen:
Wegen des beschränkten Platzangebotes bitten wir um Anmeldung unter presse@lwl.org


Mit freundlichen Grüßen

Frank Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Podiumsdiskussion_Einladung_Folder.pdf
Anlage 2: Podiumsdiskussion_Antwort.pdf
Anlage 3: Interview_Kunst im öffentlichen Raum.pdf
Anlage 4: Piene-Auszug-Akte.pdf



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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