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Mitteilung vom 12.09.17

Foto zur MitteilungBesuchergruppe bei einer Geschichts-Tour im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Kohle, Koks, Konsumanstalt

Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken

Bewertung:

Bochum (lwl). Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (16.9.) um 15 Uhr zu einer Führung unter dem Motto "Kohle, Koks, Konsumanstalt" in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare Umgebung verändert: Wegen des steigenden Bedarfs an Arbeitskräften wurden Arbeiter aus immer größerer Entfernung angeworben. Um die Arbeiter und ihre Familien beständig zu binden, entstanden Schulen, Kindergärten und Kirchen mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp, dem Eigentümer der Zeche. Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an überregionale Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie, und die Wasserversorgung und -entsorgung musste geregelt werden. Halden und Bergsenkungen veränderten das Bild der Landschaft entscheidend.
Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874.

Neben den Führungen bietet die Zeche Hannover zurzeit zwei Sonderausstellungen: In der Maschinenhalle ist die Ausstellung "Vom Streben nach Glück. 200 Jahre Auswanderung aus Westfalen nach Amerika" zu sehen. Im Malakowturm zeigt das LWL-Industriemuseum die Foto-Ausstellung "Das große Warten". Die Herner Fotografin Brigitte Kraemer hat Geflüchtete in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets ein Jahr lang begleitet. Die Ausstellung gibt Einblicke in den Alltag zwischen Ankunft und Anerkennung.

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Lisa Weißmann, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-236
presse@lwl.org



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Günnigfelder Straße 251
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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