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Mitteilung vom 07.08.17

Foto zur MitteilungDer Natternkopf ist beliebt bei Hummeln und Bienen.
Foto: LWL/Ehses


Foto zur MitteilungSakrale Technik: Die Schaltwand in der Maschinenhalle der Zeche Zollern ist wie ein Altar inszeniert.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Natur, Religion, Geschichte

Führungen am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Führungen für Naturfreunde und Geschichtsinteressierte bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund an.

"Ungeahnte Kräfte: Wildkräuter und Pflanzengeheimnisse" heißt das Motto eines naturkundlichen Spaziergangs am Samstag (12.8.) von 15 bis 17 Uhr. Bei der Tour in die nähere Umgebung lernen die Teilnehmer Wildkräuter am Wegesrand näher kennen und erfahren Wissenswertes über die Pflanzengeheimnisse von Brennnessel, Natternkopf, Greiskraut und Co. "Diese Pflanzen werden zu Unrecht als Unkraut bezeichnet, denn sie besitzen sowohl für Schmetterlinge und Bienen, als auch für uns Menschen wertvolle Eigenschaften", weiß Naturpädagogin Birgit Ehses, die den Spaziergang leitet. Die Teilnahme kostet 2 Euro plus Eintritt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

Der Sonntag (13.8.) steht zunächst im Zeichen des Reformationsjubiläums: Der Historiker Dr. Thomas Parent stellt bei seiner Führung ab 13 Uhr das ehemalige Bergwerk im Dortmunder Westen im Spiegel der regionalen Kirchen- und Religionsgeschichte vor. Beim Rundgang weist er auch auf die sakralen Elemente in der Lohnhalle und in der Maschinenhalle hin und erläutert den Begriff "Industriekathedrale". Bei der zweiten Themenführung um 15 Uhr begleitet Dr. Parent die Museumsgäste unter dem Titel "Denkmal für Stahl und Strom" in die Maschinenhalle. Er erläutert die Baugeschichte und die Architektur der Halle und stellt das Baudenkmal als Symbol für die prosperierenden Jahre der Montanindustrie vor.

Außerdem finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen über die Tagesanlagen statt. Um 14 Uhr startet ein Rundgang durch die Sonderausstellung "Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien 1928-1933", und um 16.30 Uhr die reguläre Führung durch die Maschinenhalle. Die Teilnahme an allen Führungen ist kostenlos, bezahlt werden muss nur der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 4 Euro, Kinder ab 6 Jahren 2 Euro, Familienkarte 9 Euro).

Adresse und Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5 I 44388 Dortmund
Telefon: 0231 6961-111
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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