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Mitteilung vom 31.05.17

Foto zur MitteilungHandwerkskunst wie in der Jungsteinzeit: Am kommenden Sonntag können Besucher des LWL-Museums für Archäologie selbst Tonfiguren gestalten.
LWL/ C. Siemann.


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Presse-Infos | Kultur

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Steinzeitliche Tonfiguren selbst gemacht

Bewertung:

Herne (lwl). Der Familiensonntag (4.6.) im Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Herne steht im Zeichen der neuen Sonderausstellung "Revolution Jungsteinzeit": Schon vor über 7.000 Jahren wurden aus Ton nicht nur Töpfe, Vasen und Becher hergestellt, sondern auch kleine Figuren. Auch die Besucher des Kreativseminars können diese "Tonidole" zwischen 14 und 17 Uhr nach prähistorischen Vorbildern selbst gestalten.

Weder die Industrialisierung noch das digitale Zeitalter hatten einen so großen Einfluss auf die Menschheitsgeschichte wie die Jungsteinzeit vor 7.000 Jahren. Hier beginnt der Mensch zum ersten Mal, Siedlungen mit festen Gebäuden zu bauen, Getreide anzupflanzen und Vieh zu züchten. Wie genau, das verraten archäologische Funde der Sonderausstellung. Sie liefern nicht nur Auskünfte über die praktischen Dinge des damaligen Lebens, sondern geben auch Hinweise auf die Gedankenwelt der ersten Bauern. So fertigten sie schon damals kleine Figuren aus Ton, die eine besondere Rolle spielten. Möglicherweise dienten diese "Tonidole" zu religiösen Handlungen.

Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren. Es ist lediglich der Museumseintritt von 5 Euro (Ermäßigt bis 17 Jahre 2 Euro) zu bezahlen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums oder unter lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org.

Darüber hinaus haben die Besucher an diesem Tag die Möglichkeit, um 14 Uhr an einer Führung durch die Dauerausstellung teilzunehmen. Die Führung geht den Spuren der Menschen in Westfalen von ihrem ersten Auftreten bis heute nach.

Um 15 Uhr bietet das Grabungscamp die Gelegenheit, an einer Modellausgrabung teilzunehmen. Innerhalb der inszenierten Grabungsfläche können Erwachsene und Kinder mit Kelle und Pinsel Funde selbst freilegen.

Um 16 Uhr erwartet die Besucher des LWL-Museums für Archäologie in Herne eine Führung durch die Sonderausstellung "Revolution Jungsteinzeit". Diese Ausstellung zeigt neben Höhepunkten der archäologischen Forschung in Nordrhein-Westfalen auch zahlreiche Erfindungen der Jungsteinzeit.


Termine am Sonntag (4.5.)

14-17 Uhr: Jungsteinzeitliche Tonidole; Anmeldung wird empfohlen unter: 02323 94628-0 oder lwl-archaeologiemuseum-empfang@lwl.org

14 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung durch die Dauerausstellung

15 Uhr: Fundort Grabungscamp. Mitmachgrabung im Außengelände des Museums. Anmeldung wird empfohlen

16 Uhr: Revolution Jungsteinzeit. Führung durch die Sonderausstellung
Für Kinder und Erwachsene

Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nils Wolpert, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-8901
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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