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Mitteilung vom 06.03.17

Foto zur MitteilungTheodor van Thulden, Allegorie auf Gerechtigkeit und Frieden, 1659.
Foto: LWL/Rudolf Wakonigg


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Presse-Infos | Kultur

Fünfteilige Friedens-Ausstellung 2018 in Münster

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Münster (lwl). Im Jahr 2018 wird an fünf Standorten in Münster eine Ausstellung zum Thema Frieden gezeigt. Einzelheiten erläuterte die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Thale, vor dem Kulturausschuss des Verbandes. Danach beteiligt sich das LWL-Museum für Kunst und Kultur an der Ausstellung "Frieden.Von der Antike bis heute" mit einer 1,2 Millionen Euro teuren Schau in sechs Kapiteln (sechs Räume des Sonderausstellungsbereichs, Gesamtfläche 960 Quadratmeter), in denen an Beispielen vom Mittelalter bis zur Gegenwart Vorstellungen vom Frieden und historischen Friedensschlüssen gezeigt werden. Sie hätten jeweils das Bild vom Frieden mit epochenübergreifender Bedeutung geprägt oder auch verändert, so Rüschoff-Thale.

An der Kooperationsausstellung sind vier weitere Institutionen beteiligt: das Bistum Münster, das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, das Stadtmuseum Münster, und das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Rüschoff-Thale: "Münster als Stadt des Westfälischen Friedens ist ein Ort, zu dem die Aufbereitung dieses Themas und seine Präsentation in einer Ausstellung gut passen. Das Jahr 2018 bietet sich 400 Jahre nach Ausbruch des 30jährigen Krieges 1618 und 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges 1918 als ein Jahr des Nachdenkens über Frieden besonders an."

Im Zentrum stehe die Frage, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschen, seine Bewahrung auf Dauer aber nie gelang. In einer Vielzahl von Exponaten präsentiere die Gesamt-Ausstellung Symbole und Allegorien sowie Gesten und Rituale des Friedens in Europa - von der Antike bis heute. Anhand zahlreicher historischer Beispiele verdeutliche sie auch Strategien, Verhaltensmuster und Verfahren, mit denen sich Menschen verschiedener Epochen um Herstellung und Wahrung des Friedens bemühten. Die LWL-Kulturdezernentin rechnet mit über 70.000 Besuchern für die Gesamt-Ausstellung.

Die Schau im LWL-Museum für Kunst und Kultur wird sich mit der Entwicklung der unterschiedlichen sowohl epochenabhängigen als auch fortdauernden Vorstellungen von Frieden beschäftigen, so z. B. Friedensallegorien, Bilder vom Widerstreit von Krieg und Frieden, Gesten des Friedens, Friedenspropaganda, Friedensfeste, "Künstler für den Frieden" (u. a. Rubens, Thulden, Kollwitz, Ronis, Brecht).
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Frage, wie die Akteure von Konflikten zum Frieden kommen - mit Beispielen von Friedensschlüssen vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Verhandlungen, Regeln, Instrumentarien und Verträgen.
In einem dritten Themenbereich wird es um die Bedeutung des Themas "Frieden" in der Gegenwartskunst gehen: Friedensimaginationen von Künstlern der internationalen Gegenwartskunst, Kunstwerke, Installationen, Videokunst.

Mit einer wissenschaftlichen Tagung im Mai 2018 im LWL-Museum für Kunst und Kultur diskutiert das Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster, das in beratender Funktion an der Vorbereitung der Ausstellung beteiligt ist, das Thema.


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Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Anja Tomasoni, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon: 0251 5907-168, anja.tomasoni@lwl.org
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