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Mitteilung vom 16.08.16

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LWL: Leistungen in Westfalen-Lippe

Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Haushalts-jahr 2015 rund vier Milliarden Euro (2014: 3,8 Milliarden Euro) in Westfalen ausgegeben. 1,3 Milliarden Euro davon stammen aus Bundes- und Landesmitteln sowie der Ausgleichs-abgabe.

Mit dem größten Teil des Geldes unterstützte der LWL behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen rund 2,4 Milliarden Euro (2014: 2,3 Milliarden Euro) in diese sozialen Aufgaben.

Das Geld nutzt der LWL, damit Menschen mit Behinderungen möglichst gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Zu einem normalen Leben gehört auch das Wohnen in den eigenen vier Wänden: Der LWL fördert daher das Ambulant Betreute Wohnen als Alternative zum stationären Leben im Wohnheim. Im vergangenen Jahr unter-stützte der Kommunalverband deshalb 27.509 (2014: 26.282) Menschen dabei, alleine oder mit anderen in der eigenen Wohnung leben zu können.

2015 zahlte der LWL in Westfalen für 22.048 (2014: 21.932) Wohnheimplätze. Außerdem finanzierte er 36.100 (2014: 35.372) Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit Behin-derung. Betriebe, die - gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl - zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten eine Ausgleichsabgabe. Aus diesen Mitteln investierte das LWL-Integrationsamt im letzten Haushaltsjahr rund 60 Millionen Euro (2014: 62,2 Milli-onen Euro), um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, ihren Arbeits-platz den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen oder zu erhalten.

6.012 (2014: 6.107) Kinder mit Behinderungen in Westfalen besuchten 2015 einen Förder-schulkindergarten oder eine Förderschule des LWL. Rund 58 Millionen Euro (2014: 55,3 Millionen Euro) zahlte der Landschaftsverband dafür, dass 8.201 (2014: 7.911) behinderte Kinder zusammen mit ihren Altersgenossen ohne Behinderung eine von 3.077 (2014: 2.950) Regel-Kindertageseinrichtungen besuchen konnten.
An Entschädigungsleistungen zahlte das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht 2015 etwa 167,9 Millionen Euro (2014: 182 Millionen Euro). Zu den Leistungsempfängern gehör-ten unter anderem 11.658 Kriegsopfer und Hinterbliebene.

Weiterhin arbeiteten in Westfalen im vergangenen Haushaltsjahr 15.336 (2014: 15.321) Menschen im Dienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Die Verbandsmitglieder, die 18 Kreise und neun kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe, zahlten 2015 insgesamt einen Mitgliedsbeitrag von 1,93 Milliarden Euro (2014: 1,87 Milliarden Euro) an den Kommunal-verband.


Achtung Redaktionen:
Zu verschiedenen Punkten (Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, Kulturförderung u.a.) haben wir Datenmaterial für Ihre Region. Sie können die Dokumente als PDF unter http://www.statistik.lwl.org/LWL-Leistungsberichte downloaden. Dort finden Sie auch die Leistungen des LWL in den Teilgebieten Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet. Gerne helfen wir Ihnen auch telefonisch weiter unter 0251/591-5400.



Pressekontakt:
Hannah Reichelt, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-5400
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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