LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.03.13

Foto zur MitteilungKunstvolle Jugendstil-Verglasung im Portal der Maschinehalle.
Foto: LWL/Holtappels


Foto zur MitteilungArchitekturzeichnung für das Portal der Maschinenhalle von Bruno Möhring.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Das Jugendstil-Portal von Bruno Möhring

Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Das Jugendstil-Portal ist das Markenzeichen der Zeche Zollern - im wahrsten Sinne des Wortes: In den 1980er Jahren zierte das kunstvoll verglaste Portal die 80-Pfennig-Briefmarke. Der berühmte Eingang zur Maschinenhalle steht im Mittelpunkt eines Vortrags, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 7. März, um 19.30 Uhr in sein Dortmunder Industriemuseum einlädt.

Dr. Eckhard Schinkel, wissenschaftlicher Referent am LWL-Industriemuseum, wird die Maschinenhalle aus der Perspektive des Berliner Architekten Bruno Möhring und seiner Baukunst vorstellen. Er interpretiert das berühmte Portal als kleines Gesamtkunstwerk im Kontrast zur funktionalistischen Hallenarchitektur, als "autonome Baukunst im Abseits".

Bereits im Herbst 1969, als die Zollern-Halle quasi in letzter Minute vor dem drohenden Abriss gerettet wurde, stand das Portal im Blickpunkt des öffentlichen Interesses: "Keine Spitzhacke soll am Jugendstil kratzen", titelte damals die "Neue Rheinische Zeitung" und kennzeichnete das Bauwerk als "Musterbeispiel klassisch-industrieller Stahlarchitektur der Jahrhundertwende mit Elementen des reinsten Jugendstils, die allein schon rechtfertigen würden, den Bau unter Denkmalschutz zu stellen."

Seit dieser Wiederentdeckung gilt die Maschinenhalle der Zeche Zollern als prominentes Beispiel für den Repräsentationswillen der Gelsenkirchener Bergwerks-AG, der durch die Jugendstil-Ornamentik unterstrichen wird. Man kann sie zudem als Symbol für das Zeitalter des Massenstahls und für die Elektrifizierung der Bergbautechnik interpretieren.

Vor Beginn des Vortrags können Interessierte auf der "Galerie Industriearbeit" ab 19 Uhr in der Alten Werkstatt des LWL-Industriemuseums die Ausstellung "Biographien in Kohle geschrieben" mit Gemälden von Bergleuten aus Oberschlesien besichtigen. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
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44388 Dortmund
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