LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.11.12

Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungLWL-Sozialdezernent Matthias Münning.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungTreffen in Gelsenkirchen (v. l. n. r): Martin Bsdurek, Günter Seidenberg, Angelika Wohlgemuth, Angelika Bieker Karl-Heinz Hahne, Petra Seibold, Josef Klauke-Mackowiak , Stefan Koch , Carsten Ohm , Klaus Hahn, Matthias Münning, Ulrich Adlhoch, Günter Uhlworm, Theo Bahr, Horst Prox, Dr. Peter Hoppe, Sebastian Schwager.
Foto: LWL/A. Volmering


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Presse-Infos | Soziales

"Mehr Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt"

LWL zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Bewertung:

Münster (lwl). "Behinderte Menschen müssen besser als bisher normal leben können. Sie sollen ihre Wohnung frei wählen können. Sie sollen Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erhalten. Der freie Zugang zu Kultureinrichtungen muss selbstverständlich werden. Auch Einrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäuser müssen sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen einstellen", sagte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, am Freitag (30.11.) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am kommenden Montag (3.12.). Der LWL ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung.

Kirsch: "Noch immer werden in Westfalen Lippe zu viele Menschen in Sondereinrichtungen versorgt. Auch wenn es in den vergangenen Jahren gelungen ist, zumindest den Zuwachs der Plätze in den stationären Heimen zu bremsen, so steigt die Zahl der Beschäftigten in den Werkstätten für behinderte Menschen immer noch stark an. Allein 2012 sind fast 900 Menschen mehr in Werkstätten betreut worden als im Jahr davor.

"Viele dieser 40.000 Menschen könnten durchaus auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Arbeit finden, wenn sie dort richtig unterstützt würden", so Kirsch weiter. Offenbar sei nicht ausreichend bewusst, dass viele Menschen mit Behinderungen leistungsfähig seien und eine Chance verdient hätten.

LWL-Sozialdezernent Matthias Münning kündigte weitere Aktionen an, um Wege zu einer inklusiven Gesellschaft aufzuzeigen. Die Selbständigkeit von Menschen mit Behinderungen müsse durch ein so Bundesteilhabegeld, unabhängig vom Einkommen, gestärkt werden. Heute dagegen seien Menschen mit wesentlichen Behinderungen ausschließlich auf die Sozialhilfe angewiesen. Das bisher Erreichte und die Herausforderungen der Zukunft stelle der LWL in einem eigenen Internetauftritt dar
(http://www.richtung-inklusion.lwl.org), so Münning.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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