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Mitteilung vom 30.11.12

Foto zur MitteilungEin Schiff aus Karton: Beim Nachbau des Museumsdampfers "Tenier" ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Stadt, Land, Fluss. Modellbauwelten aus Karton und Papier

Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Bewertung:

Waltrop (lwl). Vom Ozeanriesen bis zum Kleinflugzeug und vom einzelnen Baudenkmal bis zum kompletten Hafenviertel - mit dreidimensionalen Modellen aus Karton und Papier lässt sich die Welt im Kleinformat nachbilden. Die filigrane Arbeit an solchen Modellen erfordert Fingerspitzengefühl und Geduld, da die Fertigstellung mehrere Monate dauern kann. Einen Überblick über das vielseitige Hobby des Kartonmodellbaus bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 9. Dezember, in der neuen Sonderausstellung "Stadt, Land, Fluss. Modellbauwelten aus Karton und Papier" in seinem Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg.

Die Schau im Hafenmeistergebäude am Oberwasser zeigt anhand von mehreren hundert Beispielen die bunte Vielfalt des Kartonmodellbaus. Der Schwerpunkt liegt auf Schiffen, Häfen und anderen Modellen zum Thema "Wasser". Sie Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Marion und Hans-Werner Kimpel aus Duisburg sowie Axel Huppers vom Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus e.V. (AGK).

Hintergrund

Um 1850 brachten Verleger in London die ersten kommerziell produzierten Modellbaubögen auf den Markt. Zwar sind Papiermodelle schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt, diese frühen Beispiele waren aber als Einzelstücke zur Veranschaulichung bestimmter Bauten oder Geräte gedacht. "Erst im 19. Jahrhundert erlaubten neue Druckverfahren und niedrige Preise die Massenproduktion solcher Bausätze", erläutert LWL-Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker. Als um 1950 Modelle aus Plastik aufkamen, verloren die Modellbaubögen an Bedeutung. Seit 1990 erleben die Miniaturen aus Karton und Papier eine Renaissance, weil Zeichenprogramme das Entwerfen am Computer erleichtern und das Internet für eine schnelle Verbreitung sorgt.

Zur Ausstellung erscheinen zwei neue Modellbaubögen, die historische Binnenschiffe aus der Sammlung des LWL-Industriemuseums nachbilden: Jürgen Rathert aus Dortmund hat ein Modell des 1938 gebauten Dampfers "Nixe" konstruiert, und Hans Loh aus Erkrath hat sich die Dieselbarkasse "Herbert" aus dem Jahr 1923 vorgenommen. Die Bögen sind im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg erhältlich.

Die Ausstellung wird am Sonntag (9.12.) um 11 Uhr im Hafengebäude des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg eröffnet. Dieter Nievergelt, bis zu seiner Pensionierung Leiter der Denkmalpflege der Stadt Zürich, wird aus diesem Anlass einen Vortrag zur Geschichte des Kartonmodellbaus halten.

Stadt, Land, Fluss. Modellbauwelten aus Karton und Papier
9. Dezember 2012 bis 3. März 2013

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop
Geöffnet Di-So 10-18 Uhr
Geschlossen: 24.12.2012-1.1.2013
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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