LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 14.11.12

Foto zur MitteilungDas LWL-Kulturlandschaftsgutachten beschäftigt sich damit, wie die Landschaft als kulturelles Erbe erhalten werden kann.
Foto: LWL/Philipps


Foto zur MitteilungHaus Vornholz, Ennigerloh-Ostenfelde.
Foto: LWL/Philipps


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Kulturlandschafts-Gutachten für den Regionalplan Münsterland

Bewertung:

Münster (lwl). Wenn die Bezirksregierung ihren nächsten Regionalplan für das Münsterland auflegt, steht ihr ein "Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag" als ein Planungsbeitrag zur Verfügung. Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aus der Archäologie, der Baudenkmalpflege und der Landschaftskultur haben darin gutachterlich zusammengefasst, was es bei künftigen Planungs- und Entwicklungsprozessen an wichtigen landschaftshistorischen Aspekten und kulturlandschaftlichen Zukunftsthemen zu berücksichtigen gilt. Im Rahmen der Tagung "Erhaltende Kulturlandschafts-entwicklung im Münsterland - Grundlagen und Empfehlungen für die Regionalplanung" haben die LWL-Experten das Gutachten am Mittwoch (14.11.) in Münster 80 Landschaftsplanern und Behördenvertretern vorgestellt.

Das Gutachten gibt zum Beispiel Empfehlungen, wie der regionale Landschaftscharakter der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster erhalten und gestärkt werden soll. Außerdem empfiehlt er, welche historisch überlieferten Sichtbeziehungen, Nutzungs-, Siedlungs- und Verkehrsstrukturen erkennbar bleiben sollen.


Das Ziel dieser fachlichen Planergänzung formuliert LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale so: "Unsere Kulturlandschaften - auch die, die als historisch bezeichnet werden - sind immer das Ergebnis von mehr oder minder umfangreichen Umgestaltungen. Das kulturelle Erbe soll als Wert und Identitätsstifter der Region dabei aber bewahrt werden. Solche komplexen Entwicklungsprozesse brauchen eine Steuerung. Dafür formuliert unser LWL-Gutachten Leitbilder."

Hintergrund

Das LWL-Amt für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen und die LWL-Archäologie für Westfalen haben das Gutachten erarbeitet. Dabei wurden sie unterstützt von der obersten Landesplanungsbehörde in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bezirksregierung Münster, die nun das Gutachten in den Regionalplan Münsterland einarbeitet.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Fürstenbergstr. 15
48147 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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