LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.11.12

Foto zur MitteilungTeilnehmer der "grünen Werkstatt" nehmen Bodenproben unter die Lupe.
Foto: LWL/Ehses


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Presse-Infos | Kultur

Der Boden lebt

Grüne Werkstatt im LWL-Industriemuseum Henrichshütte

Bewertung:

Hattingen (lwl). "Der Boden lebt" heißt es am Sonntag, 11. November, in der "grünen Werkstatt" der Henrichshütte Hattingen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt entdeckungsfreudige Besucher von 10.30 bis 12.30 Uhr zu einem Streifzug über die Industriebrache ein.

Der Boden auf dem Gelände der Henrichshütte wurde durch die industrielle Nutzung stark verändert. Schlacke, Schutt und Steine bedecken heute die einstige Auenlandschaft. Doch längst haben viele kleine Bodenbewohner den Untergrund zurückerobert. Unter Laub, im Erdreich und zwischen Wurzeln kriecht, hüpft und krabbelt es. Ausgerüstet mit Becherlupen und kleinen Schaufeln untersuchen die Teilnehmer die Bodenschichten und halten Ausschau nach Asseln, Regenwürmern, Tausendfüßlern, Schnecken und Co.. Im Labor werden die Tiere genauer beobachtet. Naturpädagogin Birgit Ehses erklärt das geheimnisvolle Leben in der Welt unter unseren Füßen. Abschließend gestalten die Teilnehmer selbst kleine Bodentiere.

Treffpunkt: Museumsfoyer
Kosten: 3 Euro plus Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Info: Tel. 02324 9247-140.

+++ Grüne Werkstatt +++

In Kooperation mit der VHS Hattingen bietet das LWL-Industriemuseum ganzjährig die Grüne Werkstatt mit monatlich wechselnden Naturthemen an. Sie findet an jedem zweiten Sonntag von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Einzelveranstaltungen sind auch von Schulen, Kindergärten und anderen Gruppen (z. B. Kindergeburtstag) frei buchbar.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstr. 31-33
45527 Hattingen
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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