LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.11.12

Foto zur MitteilungDer Schädelkult ist weltweit ver-breitet. Dieser Dayak-Ahnenschädel ist kunstvoll beschnitzt und mit Bleiüberzug verziert. Damit ehren die Stam-mesgruppen auf der Insel Bor-neo, die unter dem Namen Dayak zusammengefasst wer-den, ihre Verstorbenen.
Foto: Hugo Maertens


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Presse-Infos | Kultur

Einstimmung auf Sonderausstellung Schädelkult

Abendvortrag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Bewertung:

Herne (lwl). Als Ausblick auf die Sonderausstellung "Schädelkult" im LWL-Museum für Archäologie in Herne, findet am Mittwoch, 14. November, um 19 Uhr, ein öffentlicher Abendvortrag statt. In dem einstündigen Vortrag spricht Martin Schultz, Wissenschaftler aus den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, über die weltweite Faszination und den uralten Kult um den Schädel. Er beantwortet unter anderem die Fragen, warum das Gesicht als Spiegel der Seele gilt und warum der Kult um den Kopf bis in die Moderne reicht. Der Eintritt ist kostenlos. Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Vortragsreihe des Vereins der Freunde und Förderer des LWL-Museums für Archäologie in Herne e.V. statt.
Am 17. November eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Sonderausstellung und zeigt beispielsweise Schrumpfköpfe aus Südamerika, kunstvoll verzierte Ahnenmasken aus Ozeanien, Kopftrophäen aus Afrika, Schädelgegenstände aus Asien oder religiöse Reliquienschädel aus Europa.


Vortrag "Uralt, weltweit und ganz modern - der Kult um Kopf und Schädel"
Mittwoch, 14. November 2012, um 19 Uhr

Referent: Martin Schultz, Sammlungsleiter Weltkulturen und Umwelt in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.
Der Eintritt ist frei

Mehr Infos: http://www.schaedelkult.lwl.org
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Verena Rösler, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Europaplatz 1
44623 Herne
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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