LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 29.10.12

Foto zur MitteilungEine Taukollektion der Seilerei Sommers.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Schätze aus dem Depot im TextilWerk des LWL-Industriemuseum

Der besondere Sonntag mit Programm für Kinder und Erwachsene

Bewertung:

Bocholt (lwl). Schätze aus dem Depot und das Perlenschmuck-Häkeln stehen auf dem Programm des nächsten besonderen Sonntags, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 4. November ab 15 Uhr in sein TextilWerk Bocholt einlädt.

LWL-Museumsleiter Dr. Hermann Stenkamp wird über das aktuelle Restaurierungsprojekt der Seilerei Sommers berichten. Anton Sommers gründete 1897 den Bocholter Betrieb an der Herzogstrasse. Die mechanische Binnenseilerei hatte sich ursprünglich auf die Herstellung von Kamm-, Trommelkordeln und Spindelschnüren für die Bocholter Textilindustrie spezialisiert, produzierte in der über 110-jährigen Betriebsgeschichte aber eine Vielzahl unterschiedlicher Schnüre, Kordeln und Seile. Das LWL-TextilWerk nahm mehrere Maschinen und zahlreiche Erzeugnisse in seine Museumssammlung auf und freut sich über diesen besonderen Schatz. Nicht nur eines der ältesten Handwerke Bocholts sondern auch die Geschichte eines bedeutenden Familienbetriebs wird damit vor dem Vergessen bewahrt. Was sich hinter dem Handwerk verbirgt und wie eine Seilmaschine funktioniert, können Interessierte ab 15 Uhr von Dr. Hermann Stenkamp erfahren.

Zur gleichen Zeit steht für die Kleinen die Verarbeitung von Perlen auf dem Programm. Unter Anleitung der Museumsmitarbeiterin Elfriede Heitkamp haben Mädchen und Jungen ab acht Jahren die Gelegenheit, die Technik des Perlenschmuckhäkelns kennenzulernen und filigrane Armbänder und Halsketten anzufertigen.

Und wer etwas über die ökologischen und sozialen Hintergründe unserer alltäglichen Bekleidung erfahren möchte, der ist ab 16 Uhr bei der öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung "Kleiderwege - vom Kaufen, Tragen und Entsorgen" genau richtig. Museumspädagogin Waltraut Keck-Buschmann berichtet über viele aufschlussreiche und aufwühlende Details der Herstellungswege und der Konsequenzen für Mensch und Umwelt von T-Shirt und Co. Aber auch vielversprechende Alternativen zur herkömmlichen Bekleidung werden beim Rundgang thematisiert.

Alle Angebote dauern rund eine Stunde und finden in der Spinnerei statt. Die Teilnahme an der Erwachsenenführung ist kostenlos, zu zahlen ist das Eintrittsgeld: Erwachsene 3,00 Euro, Kinder u. Jugendliche ab sechs Jahren 1,50 Euro. Für das Kinderangebot (max. zwölf Kinder ) wird ein Beitrag von 3 Euro erhoben, eine Anmeldung ist erforderlich unter 02871 / 21611-0,.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Nina Zenker, Textilmuseum Bocholt, nina.zenker@lwl.org, Tel. 02871 21611-20
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - TextilWerk Spinnerei
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Industriestraße 5
46395 Bocholt
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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