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Mitteilung vom 24.10.12

Foto zur MitteilungDie Stahlskulptur "Drei hastende Nonnen" des Pfälzer Bildhauers Andreas Helmling fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild der Dalheimer Klostergärten.
Foto: LWL/Maria Tillmann


Foto zur MitteilungMuseumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe und der Künstler Andreas Helmling präsentieren die Stahlskulptur "Drei hastende Nonnen", die im Dalheimer Konventgarten installiert wurde.
Foto: LWL/Maria Tillmann


Foto zur MitteilungMuseumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe und der Künstler Andreas Helmling mit einer Figur der Stahlskulptur "Drei hastende Nonnen".
Foto: LWL/Maria Tillmann


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Presse-Infos | Kultur

Drei Nonnen für Dalheim

Moderne Stahlskulptur bereichert ab sofort die Klostergärten

Bewertung:

Lichtenau-Dalheim (lwl). Kloster Dalheim ist um eine Attraktion reicher. Erstmals seit rund 800 Jahren gehören nun wieder drei "Ordensfrauen" fest zum Inventar des Hauses. Das moderne Kunstwerk mit dem Titel "Drei hastende Nonnen" findet seinen Platz im oberen Teil des Dalheimer Konventgartens in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn), wo es vom Künstler, dem Pfälzer Bildhauer Andreas Helmling, selbst installiert wurde. "Ein starker, nahezu magischer Ort - wie geschaffen für dieses Werk", meint der Künstler.

Die eindrucksvolle Skulptur fügt sich aber nicht nur harmonisch in das Landschaftsbild der Klostergärten. Museumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe sieht sie auch gewissermaßen als "Verkörperung" einer bedeutenden Epoche der Dalheimer Klostergeschichte. Denn lange vor den Augustiner-Chorherren waren es Ordensfrauen, die das "Heim im Tal" als Ort für ihr Kloster erwählten. "So verbinden sich gleichsam die älteste und jüngste Dalheimer Geschichte in diesem Werk", sagt Hallenkamp-Lumpe.

Die bereits 1997 geschaffene Skulptur "Drei hastende Nonnen" besteht aus Stahlfiguren, die aus dreidimensionalen Dreieckskörpern (Tetraedern) geschaffen wurden. Sie erhielten durch reduzierte Kerbeschnitte Form, Figur und Persönlichkeit: ein Markenzeichen des Bildhauers und Designers Helmling, der in der Vergangenheit immer wieder Tier- und Menschenmotive auf ihre Gestaltbarkeit mit dieser geometrischen Form untersuchte und künstlerisch neu interpretierte.

In Dalheim zeigt Helmlings drei Varianten seiner Figur "Jungfrau", einer abstrahierten und äußerst reduzierten Form des weiblichen Körpers. "Man sieht drei Charaktere, die sich unterschiedlich steil und kräftig in den Wind stemmen und gleichsam staffeln", erläutert der Künstler. "Die Gesichter unter den Hauben verborgen, präsentieren sie sich in der Einheitlichkeit ihrer Kutten als innig miteinander verbundene Gemeinschaft." Passend, so Hallenkamp-Lumpe, für ein Kunstwerk, dessen ursprünglicher Name "Dreiklang" lautete, und das nun mit dem LWL-Landesmuseum für Klosterkultur (Stiftung Kloster Dalheim) dauerhaft eine neue Heimat gefunden hat.

Der Künstler

Andreas Helmling (53) studierte Malerei und Bildhauerei an der Kunstakademie Karlsruhe und ist heute als Bildhauer und Designer tätig. Das Prinzip der "Tetraedierung" bestimmt seit langem seine künstlerische Arbeit. Im Laufe seines Schaffens entstand so eine ganze Serie von Stahlskulpturen, die auf immer neue Weise die Figur des Tetraeders präsentiert, darunter der Zyklus "Tierkreiszeichen" sowie Figuren der Mythologie. Werke von Helmling finden sich unter anderem im Badischen Landesmuseum Karlsruhe, dem Museum Würth Künzelsau und dem Skulpturenmuseum Dr. Scholten im niederländischen Scheveningen. Neben der Bildhauerei widmet sich Helmling auch dem Design von Möbeln und Objekten aus Stahl. Seit 1992 arbeitet Helmling in seinem Atelier in Hördt/Pfalz, wo er einen eigenen Skulpturenpark unterhält.

Mehr Infos:

http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Maria Tillmann, Stiftung Kloster Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, Tel.: 05292/9319-114
presse@lwl.org



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33165 Lichtenau-Dalheim
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