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Mitteilung vom 23.10.12

Presse-Infos | Kultur

Kohlenschiffe auf der Ruhr

Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Bewertung:

Witten (lwl). Vor 170 Jahren war viel los auf der Ruhr. Der Fluss war der wichtigste Weg, um Kohle aus den Zechen in die Welt zu transportieren. So wichtig, dass er kurz zum meistbefahren Wasserlauf in ganz Deutschland wurde. Am Sonntag, 28. Oktober, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in einer Führung dazu ein, die Kohlenschiffe auf der Ruhr neu zu entdecken. Die Sonntagsführung auf Zeche Nachtigall bringt die Besucherum 14.30 Uhr in die vergangene Welt der Kohlenkaufleute, Schiffer und Schleusenwärter des Ruhrtals.

Bereits 1890 wurde die Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder eingestellt. Damit endete eine kurze Hochzeit, in der hunderte "Ruhraaken" den Fluss befuhren, um die Kohle zu den Verladestellen nach Ruhrort zu bringen. Die hölzernen Segelboote wurden von Zimmermännern direkt an den Ufern des Flusses gebaut. Heute sind die meisten Spuren dieser Zeit verschwunden. Das LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten lässt in seiner Dauerausstellung die Ruhrschifffahrt wieder auferstehen. Im Zentrum der Ausstellung steht der Ruhrnaachen "Ludwig Henz" der 2002 nach originalen Beschreibungen rekonstruierte wurde.

Die offene Sonntagsführung ist im Museumseintritt enthalten. (Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro Familienkarte: 7,50 Euro).



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katharina Hennig, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Telefon: 02302 93664-20.
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner



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