LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 17.10.12

Foto zur MitteilungBlick in die Ausstellung "Nach Westen".
Foto:LWL/Hudemann


Foto zur MitteilungDas Industriedenkmal Zeche Hannover.
Foto:LWL


Zum Herunterladen bitte mit der linken Maustaste auf das Foto klicken. Nachdem sich das neue Fenster geöffnet hat, bitte das Foto mit der rechten Maustaste speichern.

Die zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweitigen Nutzung sind Sie verpflichtet, selbständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.

Presse-Infos | Kultur

Ein Wochenende für Wissbegierige

Führungen rund um die Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum am Freitag, den 19.Oktober 2012 die Möglichkeit ab 17 Uhr an einer offenen Führung zur Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet teilzunehmen.

Die Besucher erhalten hier einen besonderen Einblick in die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderung aus Osteuropa ins Revier. Persönliche Erinnerungen führen durch die wechselvolle Geschichte politischer Flüchtlinge der Solidarnosc-Bewegung, deutscher Spätaussiedler aus Russland oder Schutzsuchender vor Bürgerkrieg und Verfolgung in den Staaten des ehemaligen Jugoslawiens. Lebensgroße Portraits, Interviews und persönliche Dinge der Einwanderer wurden in der Maschinenhalle der Zeche Hannover in Szene gesetzt - ein vielschichtiges Mosaik der jüngsten Geschichte des Ruhrgebiets. Die Ausstellung ist noch bis zum 28.10.2012 in der Maschinenhalle zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Am Samstag, den 20.Oktober 2012 führt der historische Rundgang "Kohle, Koks, Konsumanstalt" durch das Industriedenkmal. Heute sind nur wenige Reste der mächtigen Zeche Hannover erhalten. Und auch in der Nachbarschaft erinnert nur noch wenig an den pulsierenden Industriebetrieb. Ab 15 Uhr führt die Geschichts-Tour durch die spannende Vergangenheit der Zeche und gibt einen Einblick in Industrie und Alltag während ihrer Betriebszeit. Eintritt 2,50€.

Speziell für Familien und Kinder (6-14 Jahre) bietet das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover eine Tour durch die Naturlandschaft rund das Industriedenkmal. Am Sonntag, den 21.Oktober 2012 erhalten die Besucher spannende Einblicke in die Verwandlung der Natur durch den Bergbau und in die Veränderung der Landschaft seit der Stilllegung der Zeche. Die Natur-Tour "Kohle, Kröte, Königskerze" beginnt um 11 Uhr. Kosten 2,50€. Eine Anmeldung ist erwünscht unter: 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org.

Wie jedes Wochenende steht die Zeche Knirps auch diesmal zum freien Spielen unter museumspädagogischer Aufsicht offen. Samstags von 14-18 Uhr und sonntags von 11-18 Uhr. Wer darüber hinaus die historische Dampfmaschine in Aktion erleben will, kommt am Sonntag, 12 Uhr oder 15 Uhr zur kostenfreien Erlebnisführung.


Fr., 19.10.2012

17 Uhr Führung durch die Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet." (Eintritt frei)

Sa., 20.10.2012

15 - 17 Uhr Geschichts-Tour - "Kohle, Koks, Konsumanstalt" (Kosten 2,50 €)
Treffpunkt: Zechenvorplatz.
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874.

14 - 18 Uhr Freie Schicht auf dem Kinderbergwerk Zeche Knirps - mit museumspädagogischer Anleitung

So., 21.10.2012

11 Uhr Natur-Tour - "Kohle, Kröte, Königskerze" (2,50 €)
Anmeldung erwünscht unter 0234/ 61 00 874 oder zeche-hannover@lwl.org.
11 - 18 Uhr Freie Schicht auf dem Kinderbergwerk Zeche Knirps - mit museumspädagogischer Anleitung

12 Uhr u. 15 Uhr Erlebnisführungen - mit Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine (kostenfrei)

Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
10.6.-28.10.2012
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Geöffnet Mi-Sa 14-8 Uhr, So, 11-18 Uhr



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0







Ihr Kommentar




zu den aktuellen Presse-Infos