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Mitteilung vom 16.10.12

Foto zur MitteilungDie Frauenbilder in den Grimm'schen Märchen, wie hier Dornröschen, stehen im Mittelpunkt des nächsten "Salons Frauenbilder".
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Frauenbilder in den Grimm'schen Märchen

Nächster "Salon" im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

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Witten (lwl). Der nächste Salon "Frauenbilder" im LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall am Donnerstag, 25. Oktober, wird zum Märchenabend. Unter dem Motto "Spinn, spinn, meine liebe Tochter" stellt Katja Lämmerhirt Frauen und ihre Tätigkeiten in den Grimm'schen Märchen vor. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 18.15 Uhr zu der Veranstaltung in sein Wittener Industriemuseum ein.

Vor 200 Jahren erschien ein erster Band der Kinder- und Hausmärchen der "Gebrüder Grimm". Ihr Werk ist seitdem in ungezählten Auflagen und Fassungen erschienen und gehört weltweit zu den berühmtesten Märchensammlungen des 19. Jahrhunderts. Zum Jubiläum gibt es Sonderbriefmarken, Gedenkmünzen, einen internationalen Kongress, Sondereditionen, Filmreihen und vieles mehr. Aber wer weiß schon, dass Frauen viele dieser Märchen mündlich überlieferten, und die Schwestern Annette und Jenny von Droste-Hülshoff Volkserzählungen für Jacob und Wilhelm Grimm aufschrieben. Die Brüder sammelten die Erzählungen, bearbeiteten sie und gaben sie als Märchenbücher heraus.

Bis heute sind die weiblichen Rollenbilder in diesen Märchen, mit denen fast alle Frauengenerationen der Gegenwart noch aufwuchsen, im Bewusstsein lebendig. Manches, was in Grimms Märchen über den Alltag und die Erwartungen an Frauen beschrieben wird, gehört noch immer zu den gelobten weiblichen Tugenden. "Tätigkeiten wie Kochen, Spinnen, Weben, Nähen sind aber auch Symbole für das wohltätige Wirken von Frauen im Leben und Alltag der Familie", sagt Katja Lämmerhirt. Sprichwörter wie "Essen hält Leib und Seele zusammen" handeln davon.

Katja Lämmerhirt ist Erzählerin und Vorleserin aus Leidenschaft, vor allem, wenn es um Märchenliteratur geht. Die Diplompädagogin ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft. Sie wird Textausschnitte und ganze Märchen vorlesen und danach einen unterhaltsamen aber auch genauen Blick auf die Aufgaben der Märchenheldinnen und ihre Tätigkeiten werfen, die nicht ausschließlich durch Zauberei zu den erwünschten Zielen gelangen. Sabine Föster spielt auf verschiedenen Flöten Musik der Zeit, die die jeweilige Geschichte untermalen und begleiten. Alte Märchenbücher und ihre Bilder werden bei vielen Gästen Erinnerungen wecken.

Salon "Frauenbilder"

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums ist ein spezielles Angebot insbesondere - aber nicht ausschließlich - für Besucherinnen. In der Atmosphäre eines Café-Salons werden Kurzvorträge, Lesungen, Bilder und Literatur angeboten, die in der Pause Anlass für einen entspannten Gedanken- und Informationsaustausch bieten. Getränke und Gebäck sowie passende Musik runden das Erlebnis ab.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen auf dem Gelände zur Verfügung.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Jenny Linke, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Tel. 02302 93664-20
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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