LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 10.10.12

Presse-Infos | Kultur

Die Siegerländer Lokomotiv-Schmiede Jung

Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

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Dortmund (lwl). Um Geschichte und Produkte der Lokomotivfabrik Arnold Jung geht es im nächsten Vortrag aus der Reihe "Verkehrsgeschichte", zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 16. Oktober, in sein Industriemuseum Zeche Zollern einlädt. Stefan Lauscher unternimmt ab 19.30 Uhr mit den Zuschauern einen Streifzug durch 100 Jahre Lokomotivenbau und zeigt Bilder aus der Geschichte der traditionsreichen Siegerländer Fabrik.

Arnold Jung in Kirchen an der Sieg gehörte zu den großen und bedeutenden Lokomotiv-Schmieden Deutschlands. Über 100 Jahre, von 1885 bis 1987, wurden hier Lokomotiven gebaut: große, schwere Staatsbahnlokomotiven wie die elegante Reichsbahn-41, die Kriegslok Baureihe 52 oder die berühmte 23 105, vor allem aber Privat- und Werkbahnlokomotiven, Feldbahnlokomotiven, Grubenloks, Industrie-E-Loks und viele andere - insgesamt fast 13.000 Lokomotiven jeder Größe und Bauart. Etliche davon waren auch im Ruhrgebiet eingesetzt.

Der als Eisenbahnkenner bekannte WDR-Journalist Stefan Lauscher wird am Vortragsabend auch sein reicht bebildertes, aktuelles Buch über die Geschichte der Lokomotivfabrik Jung mitbringen.

Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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