LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 08.10.12

Foto zur MitteilungBlick in die Sonderausstellung "Bilder im Kopf - Ikonen der Zeit" .
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Hat Kohl Madonna geküsst?

Filmabend im Rahmen der Ausstellung "Bilder im Kopf - Ikonen der Zeitgeschichte"

Bewertung:

Hattingen (lwl). Die beiden Filme "Hat Kohl Madonna geküsst?" und "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 12. Oktober, ab 19 Uhr in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Gemeinsam ist beiden das Kernthema "Medien und Manipulation", das als Überschrift über dem Abend steht.

Steuern wir auf eine Welt der totalen Täuschung zu? Der Journalist Herbert Riehl-Heyse prophezeite seiner Zunft den Sieg des Virtuellen über das Reale: "Wenn alle davon ausgehen, dass wir unsere Nachrichten danach auswählen, was am Markt am besten ankommt, dann steigen die Leute endgültig auf Horror-Videos um, denn da wissen sie wenigstens, dass die nicht echt sind." Sein Film "Hat Kohl Madonna geküsst?" (D 1996, Regie Bernd Dost, 44 min.) macht das zum Thema.

Im zweiten Teil des Filmabends wird Bölls Verfilmung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (D 1975, Regie Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta, 106 min.) gezeigt. Nach einer Nacht mit einer Zufallsbekanntschaft stürmt ein SEK auf Terroristenjagd Katharina Blums Wohnung. Sie gerät ins Visier der Medien. Als der Druck unerträglich wird, greift Katharina zur Waffe.

Der Filmabend ist eine Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "Bilder im Kopf - Ikonen der Zeit", die die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt hat. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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