LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.10.12

Foto zur MitteilungBesucher stöbern durch das Angebot der zahlreichen Verkaufsstände.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungEin letztes Mal dreht die Feldbahn am 14. Oktober ihre Runden um die Ziegelei.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Töpfermarkt im LWL-Ziegeleimuseum Lage

Bewertung:

Lage (lwl.) Bei vielen Besuchern hat er einen fast Platz im Terminkalender: der Töpfermarkt im LWL-Ziegeleimuseum Lage. Am Sonntag, 14. Oktober, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum 11. Mal zu der beliebten Veranstaltung in sein Industriemuseum ein, die sich inzwischen zum größten Töpfermarkt der Region gemausert hat. Auf dem Außengelände und in den Räumen präsentieren 36 professionelle Keramiker von 10 bis 18 Uhr ihre Waren. Die Angebotspalette reicht von der frostfesten Gartenskulptur über Vasen und keramische Dachreiter bis zum zierlichen Schmuckstück.

Die Aussteller kommen auch in diesem Jahr wieder aus ganz Deutschland. Von Bremen über Münster bis aus Süddeutschland reisen die Aussteller an und bieten wieder eine reichhaltige Palette von Gebrauchskeramik bis zu aufwendigen Kunstvasen oder keramischen Dachreitern an.

Besucher finden in den Museumsräumen und auf dem Außengelände nicht nur eine große Auswahl an fertigen Produkten. An einigen Ständen zeigen Kunsthandwerker auch das "making of". So arbeitet Vorführerin Silke Schäfer an der Töpferscheibe und lädt Kinder und Erwachsene ein, einmal selbst den Dreh mit dem feuchten Ton auszuprobieren.

Rund um den Töpfermarkt bietet das LWL-Industriemuseum viele Aktionen an: In der Handstrichziegelei können Besucher noch einmal selbst einen Ziegelstein herstellen, bevor die Außensaison endet. Mit beiden Händen im Lehm erfahren sie, wie schwer die Arbeit der lippischen Ziegler war. Sie können ihren Namen in die selbstgefertigten Ziegel schreiben. Nach sechs Wochen Trockenzeit und dem anschließenden Brand können die echten Lipper Unikate abgeholt werden.

Besucher können außerdem beobachten, wie in einem Feldbrandofen über 3.000 Ziegelrohlinge gebrannt werden. Wie noch im 19. Jahrhundert üblich, wird der Feldbrandofen vom Museumsvorführer Christian Stiesch mit Holz beheizt.

Im Maschinenhaus dröhnen währenddessen die 240-PS des Herford-Dieselmotors, der Energie für den Betrieb der Ziegelei erzeugt. Über lange Transmissionsriemen verteilte der Motor die Energie im gesamten Maschinenhaus.

Ein letztes Mal in diesem Jahr bieten die Eisenbahnfreunde Lippe den ganzen Tag über Fahrten mit der Feldbahn rund um das Gelände der ehemaligen Ziegelei Beermann an. Im offenen oder geschlossenen Waggon geht es 1.500 Meter um die ehemalige Lehmgrube der Ziegelei Beermann. Gezogen werden die Waggons von den ehemaligen Diesellokomotiven der Ziegelei.

Der Eintritt zum Töpfermarkt ist frei und berechtigt auch zum Besuch der Ausstellungen des Museums. Das Museumscafé lockt während des gesamten Tages mit seinem reichhaltigen Angebot.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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