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Mitteilung vom 28.09.12

Foto zur MitteilungWas ist Gerüst, was ist Skulptur? Noch sind die "Supraporten" von Josef Albers am Neubau des LWL-Landesmuseums versteckt.
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Foto zur MitteilungDie "Supraporten" von Josef Albers hängen jetzt am Neubau des LWL-Landesmuseums.
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Presse-Infos | Kultur

Albers-Skulpturen am Neubau

Markenzeichen des LWL-Landesmuseums an der Pferdegasse montiert

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Münster (lwl). Drei Jahre waren die Skulpturen eingelagert, jetzt hängen sie an der Sandstein-Fassade des neuen LWL-Landesmuseums in Münster: die "Zwei Supraporten" von Josef Albers (1888-1976). Seit 1972 war die großformatige Arbeit an der Außenfassade des Museums das erste Kunstwerk, das den Menschen bei ihrem Museumsbesuch vor dem Eingang begegnete. Am Neubau des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) haben die "Zwei Supraporten" einen Standort an der Pferdegasse gefunden. "Die zwei Supraporten sind seit Jahrzehnten ein Markenzeichen für unser Museum und sollen das auch an ihrem neuen Standort bleiben", betont Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold die Bedeutung der Skulpturen.

Als "Supraporten" (lat. über der Tür) bezeichnet man in der Architektur Kunstwerke oberhalb einer Tür. Mit ihrer zentralen Position über dem Eingang des Landesmuseums verweisen Albers' Supraporten auf den Raum hinter der Tür - auf das Museum als Raum der Kunst. Für die Errichtung eines Kunstwerkes über dem Eingang hatte das Museum bewusst Josef Albers angesprochen, dessen Werke bereits 1968 in einer Ausstellung im Landesmuseum zu sehen waren. Nach Albers' Entwürfen sollen die "zweidimensionalen Skulpturen" vor der Fassade des Museumsbaus schweben.

Der erste Anblick des Werkes vermittelt dem Betrachter zunächst den Eindruck, jeweils zwei Ansichten einer Schachtel gleichzeitig zu sehen. Allerdings sind die Schachteln nicht perspektivisch ineinander verschränkt. Wenn der Betrachter versucht, die einzelnen Ansichten zusammenzufügen, gelingt ihm das nicht. So fordern die "Zwei Supraporten" den Betrachter auf, zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden und das anzuzweifeln, was man auf den ersten Blick sieht.

Erst wenn das Baugerüst in zirka. vier Wochen abgebaut ist, werden die "Zwei Supraporten" deutlich zu erkennen sein.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org
presse@lwl.org



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