LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 25.09.12

Foto zur MitteilungOriginaler Anker eines Ruhrnachens im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Die Zeit der Kohlenschiffe

Themenführung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Bewertung:

Witten (lwl). An den Schleusen zwischen Witten und Duisburg stauen sich hölzerne Lastkähne. An Bord haben sie eine wertvolle Fracht: die Kohle aus den Zechen des Ruhrtals. Dieses Bild gab die Ruhr um 1840 ab, als sich der Fluss für kurze Zeit in den wichtigsten Verkehrsweg der Region verwandelte. Die Welt der Schiffer und Schleusenwärter, Wasserbaumeister und Kohlenkaufleute lernen Besucher am Sonntag, 30. September, im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall kennen. Um 14.30 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wieder zur Führung durch die Wittener Dauerausstellung ein.

Heute ist nur noch wenig zu sehen von dieser Blütezeit der Segelschifffahrt auf der Ruhr. Mit dem Bau der Eisenbahn verloren die schwimmenden Lastschiffe an Bedeutung, bis sie schließlich ganz verschwanden. Die Zeche Nachtigall geht in ihrer Dauerausstellung der Geschichte der Ruhrschifffahrt auf den Grund. Im Zentrum steht der Ruhrnachen "Ludwig Henz", der 2002 nach originalen Beschreibungen für das LWL-Industriemuseum rekonstruierte wurde.

Die offene Themenführung am Sonntag ist im Museumseintritt enthalten: Erwachsene 3 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte: 7,50 Euro.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katharina Hennig, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Telefon: 02302 93664-20.
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner



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