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Mitteilung vom 14.09.12

Foto zur Mitteilung"Ich glaube, dass ich zwei Heimaten habe", so der serbische Student Emir Hamidovic.
Foto: LWL/Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

"Ein glänzender Ort, um (un)glücklich zu sein?"

Vortrag von Ingo Grabowsky über Zuwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien ins Revier

Bewertung:

Bochum (lwl). Um die Zuwanderung aus dem ehemaligen Jugoslawien geht es am Donnerstag, 20. September, im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. Dr. Ingo Grabowsky vom Seminar für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum hat seinen Vortrag mit der Frage überschrieben: "Ein glänzender Ort um (un)glücklich zu sein?". Der Referent schlägt einen Bogen vom Partisanenmythos über die Gastarbeiter und Kriegsflüchtlinge hin zur Gegenwart von Zuwanderern aus Ex-Jugoslawien im Revier. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19 Uhr zu der Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der aktuellen Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet" ein.

Zahlreiche biografische Beispiele stehen stellvertretend für die vielschichtige Vergangenheit des ehemaligen Jugoslawien. So auch die Geschichte von Emir Hamidovic, Zeitzeuge und Student an der Ruhr-Universität Bochum. Das Seminar für Slawistik hat die Ausstellung "Nach Westen" initiiert und zusammen mit Studierenden vorbereitet. "Ich glaube, dass ich zwei Heimaten habe", sagte der 25-Jährige in einem Interview. Die Hälfte seines Lebens verbrachte er in Serbien. Seit über zehn Jahren lebt Emir nun in Deutschland. Das Studium der Slavistik an der Ruhr-Universität Bochum führte ihn dazu, sich eingehend mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung "Nach Westen" ist bis zum Beginn des Vortrags geöffnet; der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127 und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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