LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.09.12

Foto zur MitteilungGraffitis an der Wand der Kunstakademie in Luxor.
Foto: Gina Rohrsen


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Presse-Infos | Kultur

"Weit ab vom Schuss" - Ägyptischer Salon

Austausch über Kunst und Kultur im LWL-TextilWerk Bocholt

Bewertung:

Bocholt (lwl). Am kommenden Wochenende steht das ehemalige Kontor der Spinnerei des TextilWerks Bocholt ganz im Zeichen von Ägypten. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von Freitag (7.9.) bis Sonntag (9.9.) Interessierte zum Austausch mit Mitgliedern des KünstlerinnenForums MünsterLand e.V. ein. Unter dem Motto "Weit ab vom Schuss" haben sie in der Spinnerei einen Ägyptischen Salon eingerichtet.

Die Idee des Salons geht ins 18. und 19. Jahrhundert zurück. Damals galten die "Salongespräche" als Orte "bildender Geselligkeit und gesellig-vergnüglicher Bildung". Sie boten gleichzeitig Freiräume weiblicher Emanzipation, denn immer waren Frauen die Initiatorinnen von Salons. An diese Tradition knüpft das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. an und veranstaltet seit 2004 in loser Folge Salons. Anders jedoch als im Deutschland der Romantik, als derartige Veranstaltungen Adel, Großbürgertum und Intellektuellen vorbehalten waren, stehen die aktuellen Salons einer breiten Öffentlichkeit offen. Sie laden zum Gespräch und Austausch über Kunst und Kultur sowie aktuellem Zeitgeschehen ein.

Sieben Mitglieder des KünstlerinnenForums Münsterland e.V. und eine Kölner Gastkünstlerin zeigen Installationen, Bilder, Skulpturen und Dokumentationen zum Thema "Revolution in Ägypten". Einige Künstlerinnen haben die gesamte Revolutions- und Wahlkampfzeit in Luxor miterlebt. Verschiedene Aspekte - vor Ort erlebt oder aus der Ferne betrachtet und beeinflusst durch die Berichterstattung der Medien - bestimmen die ganz unterschiedlichen Sichtweisen auf die Ereignisse. So bewegt sich der Salon auf einer Schnittstelle zwischen bildender Darstellung und subjektiver Information und bietet Anlass für reichlich Diskussionsstoff. In der Lesung "Mama, was wählst Du?" thematisiert Irmingard Stelter die aktuellen Wahlkampfergebnisse in Ägypten.

Begonnen wird der Eröffnungsabend am Freitag um 19.30 Uhr mit einem Hörerlebnis und einer Diashow unter dem Titel "Mozart in Egypt". Darauf folgen eine Einführung und eine Lesung. Bei kleinen arabischen Köstlichkeiten und Tee sind die Besucher eingeladen, zu verweilen und die zeitgenössischen Werke der Salonnièren "weit ab vom Schuss" und doch sehr nah zu betrachten und zu genießen.

Samstag und Sonntag steht der Salon allen Interessierten von 11 bis 18 Uhr offen. Die Künstlerinnen sind anwesend und freuen sich auf Gespräche mit Besuchern.

Nach Vereinbarung können Interessierte in der kommenden Woche an Führungen teilnehmen:
Mi. 12.9. 16 Uhr; Fr. 14.9. 18 Uhr; Sa. 15.9 u. So. 16.9. 11 u.16 Uhr
Anmeldungen unter Telefon: 02871 21611-0 u. 02871 2345-948
Kosten: Museumseintritt

Teilnehmende Künstlerinnen:

Anne Fellenberg, Greven
Christa Maria Kirch, Bocholt
Gina Rohrsen, Altenberge
Gisela Schäper, Drensteinfurt
Elke Seppmann , Münster
Irmingard Stelter, Drensteinfurt,
Veronika Teigeler, Hörstel
Eva Ohlow, Köln

Das Programm im Einzelnen

Fr, 7.9., 19:30 Eröffnung des Ägyptischen Salons

Hörerlebnis und Diashow: "Mozart in Egypt"
Einführung von Christa Maria Kirch: "Die Salonnière"
Lesung mit Irmgard Stelter: "Mama, was wählst Du?"

Sa / So, 8./9.9. jeweils 11-18 Uhr
"wie es sich ägypt" (Führungen und Austausch)



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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