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Mitteilung vom 28.08.12

Foto zur MitteilungDie Skulptur "100 Arme der Guan-yin" ist seit heute wieder am neu gestalteten Marienplatz zu sehen.
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Foto zur MitteilungIn den Händen der Skulptur befinden sich verschiedene Gegenstände. Heute wurden die Arme wieder angeschweißt.
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Presse-Infos | Kultur

"100 Arme" am Marienplatz

LWL-Landesmuseum stellt restaurierte Skulptur wieder auf

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Münster (lwl). Die Skulptur "100 Arme der Guan-yin" des chinesischen Künstlers Huang Yong Ping können Kunstfreunde seit Dienstag (28. August) wieder am neu gestalteten Marienplatz in Münster bewundern. Das sechs Meter hohe Objekt hat der Künstler anlässlich der Skulptur Projekte 1997 installiert. Wegen Bauarbeiten auf der Königsstraße musste die Skulptur des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte im Frühjahr 2011 für eineinhalb Jahre eingelagert werden. Heute hat die Stadt Münster damit begonnen, die Skulptur wieder aufzubauen.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nahm die Einlagerung der Skulptur zum Anlass, sie zu reinigen und zu restaurieren. An dem Gestell wurden die Schweißnähte kontrolliert, und es erhielt einen neuen Rostschutz-Anstrich. Die Hände und die Gegenstände, die die Hände halten, wurden restauriert. Außerdem hat die Skulptur neue Betonstützen erhalten, da die alten bei den Bauarbeiten beschädigt wurden.

Die Skulptur von Huan Yong Ping besteht aus einem überdimensionalen Flaschentrockner, auf dem statt Flaschen 50 vom Künstler modellierte Arme aufgesteckt sind. In den Händen befinden sich verschiedene Gegenstände: von kleinen Holzfiguren bis zum Küchensieb. Der Künstler vereint in der Skulptur drei Bedeutungsfelder: den Bezug auf die buddhistische Göttin Tausendarmige Guan-yin, den Verweis auf das Kruzifix in der St. Ludgeri-Kirche (eine Christusfigur, die bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg die Arme verlor), und die Anspielung auf den "Flaschentrockner" des Mitbegründers der Konzeptkunst, Marcel Duchamp.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org
presse@lwl.org



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