LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 01.08.12

Foto zur MitteilungRundweg: "Wege der Migration" auf dem Gelände der Zeche Hannover in Bochum
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Foto zur Mitteilung"Ich glaube, dass ich zwei Heimaten habe", sagt Emir Hamidovi (25), Slavistikstudent an der Ruhr Universität Bochum (RUB).
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Presse-Infos | Kultur

Auf Zeche Hannover 170 Nationalitäten nachspüren

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Bochum (lwl). Am Samstag, 04.08., können sich die Besucher des LWL-Industriemuesums Zeche Hannover ab 15 Uhr auf die Spuren der Zuwanderung in Bochum und dem Ruhrgebiet begeben. Seit mehr als 150 Jahren ist das Ruhrgebiet ein Einwanderungsland. Millionen von Menschen sind mit der Industrialisierung ins Revier gekommen - viele mit der Hoffnung auf gutes Geld für harte Arbeit, manche aber aus Zwang oder auf der Flucht. Heute leben Menschen aus 170 Nationen im Ruhrgebiet. Bei der Führung, "Wege der Migration" auf dem Gelände der Zeche Hannover kann der Geschichte der Zuwanderung nachgespürt werden. Wer mehr über die Zeche selbst und ihre Geschichte erfahren will, der kann am Sonntag, 05.08 um 12 Uhr und 15 Uhr an der kostenfreien Erlebnisführung mit Vorführung der Dampffördermaschine teilnehmen.

Auch in der aktuellen Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet" setzt das Museum seinen Themenschwerpunkt `Migration´ weiter fort. "Nicht das erste Mal beschäftigen wir uns an diesem Ort mit dem Thema Migration. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf der jüngeren Vergangenheit. Die Erinnerung und Erfahrungen der Menschen, um die es hier geht, sind noch sehr lebendig. Das macht diese neue Ausstellung so besonders", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Mit persönlichen Interviews wie auch Objekten zeigt die Schau die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderung aus Osteuropa ins Revier. Die Ausstellung ist noch bis zum 28.10.12 geöffnet.

Mehr zur deutsch-polnischen Beziehung kann man im Malakowturm der Zeche Hannover erfahren. Bis zum 26.08.12 zeigt die Ausstellung "Montanrevier. Bilder aus Oberschlesien und dem Ruhrgebiet" Fotografien von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas Stachelhaus. Die Ausstellung stellt reviertypische Bauten aus beiden Regionen, darunter Fördergerüste und Bergarbeiterkolonien, einander gegenüber. Denn im Ruhrgebiet wie auch in Oberschlesien haben Kohle und Stahl die Landschaft in ähnlicher Weise geprägt
Wie jedes Wochenende steht auch am 04. und 05.08. das Kinderbergwerk Zeche Knirps offen und lädt die Kinder zur "Freien Schicht" ein.

Samstag 04.08.
14:00-18:00
Freie Schicht auf dem Kinderbergwerk Zeche Knirps - mit museumspädagogischer Anleitung
15:00 Geschichts-Tour "Wege der Migration" (Kosten 2,50€)
Treffpunkt: Zechenvorplatz; Anmeldung erwünscht unter 0234 - 61 00 874

Sonntag 05.08.
11:00-18:00
Freie Schicht auf dem Kinderbergwerk Zeche Knirps - mit museumspädagogischer Anleitung
12:00 & 15:00 Erlebnisführungen - mit Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine (kostenfrei)



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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