LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 04.07.12

Presse-Infos | Kultur

Dortmund: Presse-Einladung

Fototermin Workshop "Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland"

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
rund 500.000 polnische Staatsbürger leben heute in Deutschland, mehr als 1,5 Millionen Deutsche haben polnische Wurzeln. Mit einer Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland will die Bundesregierung der besonderen Bedeutung der polnischen Bevölkerungsanteile Rechnung tragen. Ihren Sitz soll die Einrichtung in Bochum haben - seit über 100 Jahren ein Zentrum polnischen Lebens in Deutschland.

Im Auftrag der Bundesregierung hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Machbarkeitsstudie für die geplante Dokumentationsstelle erstellt. Diese soll bestehende Angebote und Akteure vernetzen und in einem ersten Arbeitsschritt eine Internetplattform mit einem digitalen "Atlas der Erinnerungsorte" erarbeiten.

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops am 10. und 11. Juli diskutieren rund 50 Vertreterinnen und Vertreter polnischer Organisationen in Deutschland und weitere Fachleute aus Kultur und Politik die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. Die Teilnehmenden werden begrüßt von

Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages
Krzysztof Miszczak, Direktor im Büro des Bevollmächtigten des polnischen
Ministerpräsidenten für den internationalen Dialog
Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Abteilungsleiterin beim Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesrepublik Deutschland (BKM)
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin
Marek Wójcicki, Vorsitzender des Bundes der Polen in Deutschland Rodło e.V.

Vor Beginn des Workshops laden wir Sie ein zum

Fototermin
Workshop "Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland"
mit den Begrüßungsrednern sowie Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums

am Dienstag, 10. Juli, um 9.45 Uhr

im Ehrenhof des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern, Grubenweg 5, in 44388 Dortmund.


Dabei halten wir weitere Informationen zu den Inhalten des Workshops und der Studie bereit.


Grüße aus der LWL-Pressestelle

Frank Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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