LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 19.06.12

Foto zur MitteilungNaturtour zwischen den alten Gleisen.
Foto. LWL/W. Fischer


Foto zur MitteilungErlebnisführung durch die Zeche Hannover.
Foto. LWL/Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Natur-Tour und Erlebnis-Führung

Programm am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Natur und Industriekultur erleben - das können Teilnehmer am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet wieder besondere Führungen an.

Thema der Erlebnisführungen am Samstag, 23. Juni, um 15 Uhr ist die wechselhafte Geschichte der ehemaligen Krupp-Zeche. Die Reise führt von den Anfängen der Zeche Hannover in den 1840ern Jahren bis zur Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal Ende des 19. Jahrhunderts. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, dass diese Erfindungen auch im heutigen Lebensalltag noch eine Rolle spielen.

Eine Entdeckungsreise durch die Industrienatur steht am Sonntag, 24. Juni, auf dem Programm. In Kooperation mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet in Herne und dem Umweltspürnasenpass der Stadt Bochum lädt das LWL-Industriemuseum um 11 Uhr zu einem Spaziergang auf dem Erlebnispfad "Glückauf Natur" ein. Längst haben sich Pflanzen und Tiere das ehemalige Industrieareal in Bochum-Hordel zurückerobert, und manche neue Arten sind dazugekommen - welche, erfahren die Teilnehmer des Rundgangs. Kosten: Erwachsene 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre 3 Euro;
Anmeldung erforderlich unter Tel. 02323 55541

Die regulären Sonntagsführungen mit Schauvorführung der Dampffördermaschine starten wie gewohnt um 12 und 15 Uhr. In der Maschinenhalle ist außerdem die Ausstellung "Nach Westen. Zuwanderung aus Osteuropa ins Ruhrgebiet" zu sehen. Mit Fotos, Interviews und persönlichen Erinnerungsstücken gibt die Schau Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Zuwanderer aus Polen, den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien. Der Eintritt ist kostenfrei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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