LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.06.12

Foto zur MitteilungKaffeeröster des Typs LG3 der Firma Probat aus dem Jahr 1935.
Foto: LWL


Foto zur Mitteilung"Wenn die Männer auf dem Feld sind!" Französisches Kaffeekränzchen anno 1862.
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Kaffee rösten im Ziegeleimuseum Lage

Aktion zur Sonderausstellung "Zum Wohl" im LWL-Industriemuseum

Bewertung:

Lage (lwl). Der Duft von frisch geröstetem Kaffee zieht am Sonntag, 10. Juni, durchs Ziegeleimuseum Lage. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 14 bis 17 Uhr zu einer Reise in die Welt des Kaffees ein. Tina Abbing, Enkelin des Firmengründers der Probat-Werke und Leiterin des Museums für Kaffeetechnik in Emmerich, röstet auf einem historischen Gerät aus dem Jahr 1935 frische Kaffeebohnen und erzählt Besuchern Spannendes über die Herstellung des beliebten Getränks von der Bohne bis zum fertigen Kaffee. Die Aktion ist eine Begleitveranstaltung zur aktuellen Ausstellung "Zum Wohl. Getränke zwischen Konsum und Kultur" (bis 30.9.) im LWL-Industriemuseum in Lage.

"Jede Kaffeebohne enthält bis zu 800 Aromastoffe, die durch die Röstung freigesetzt werden. Dauer, Temperatur und Gleichmäßigkeit des Röstens entscheiden neben der Qualität der Kaffeebohnen über den späteren Geschmack des Kaffees", erklärt die Fachfrau. Der Röstvorgang beginnt bei ca. 60 Grad und endet bei bis 250 Grad. Helle Röstungen führen zu einem eher säuerlichen, weniger bitterem Geschmack, während dunklere Röstungen leicht süß, aber bitter schmecken. Die Kaffeebohnen wechseln beim Rösten nicht nur ihre Farbe von grün zu braun, sondern verlieren auch fast 20 Prozent ihres Gewichts. Der übliche Handelskaffee besteht fast immer aus einer Kaffeemischung unterschiedlicher Herkunft, Sorte und Qualität. Tina Abbing: "Die Sorten ergänzen sich. Schwächen einer Sorte lassen sich durch die Stärken einer anderen ausgleichen. Nur absolute Spitzenkaffees werden ungemischt angeboten."

Der Kaffeeröster des Typs LG3 in der Ausstellung "Zum Wohl" wurde 1935 von der Firma Probat in Emmerich gebaut. In dem Gerät werden rund fünf Kilogramm in 15 bis 25 Minuten bei circa 230 Grad geröstet. Nach der Röstung werden die Bohnen auf dem Kühlsieb unter ständigem Umwälzen schnell und gleichmäßig abgekühlt. Die Firma Probat wurde 1884 als "Emmericher Maschinenfabrik & Eisengießerei van Guelpen, Lensing & von Gimborn" gegründet und ist heute das führende Unternehmen in der Herstellung von Großröstanlagen und Ladenröstern.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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