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Mitteilung vom 31.05.12

Foto zur MitteilungDer goldene Pavillon auf dem Domplatz diente während der Ausstellung "Goldene Pracht" als Goldschmiedewerkstatt und Info-Point.
Foto: © modulorbeat/ Christian Richters


Foto zur MitteilungDer Pavillon auf dem Domplatz wird abgebaut und auf dem Gelände der Montessori-Schule in Borken wieder aufgebaut.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Goldener Pavillon zieht nach Borken um

Schule bekommt das "Pracht"-Gebäude

Bewertung:

Münster/Borken (lwl). Der goldene Pavillon auf dem Domplatz in Münster wird künftig Schülern Platz zum Lernen und Werken geben. Während der Ausstellung "Goldene Pracht" über mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen diente der Pavillon als Goldschmiedewerkstatt und Informationspunkt, nach Ende der Ausstellung wandert das Gebäude jetzt zur Montessori-Gesamtschule nach Borken.

Seit Dienstag (29.5.) wird der Pavillon zerlegt. Der 120 Quadratmeter große Bau war aus Platzmangel für die Ausstellung errichtet worden, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus und der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität Münster gemeinsam bis zum Pfingstmontag gezeigt hatten.

"Wir freuen uns sehr, dass der Goldene Pavillon seinen Zweck behält, Kindern und Jugendlichen ein Bildungsangebot zu machen", sagte Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Der sternförmige Bau bot Platz für rund 30 Workshop-Teilnehmer. Insgesamt hatte der Pavillon, der auch die beiden Ausstellungsorte LWL-Landesmuseum und Domkammer symbolisch miteinander verband, während der Ausstellung 3.500 Besucher.

"Der Pavillon wird das Angebot an unserer inklusiven Schule, an der Schülerinnen und Schüler aller Begabungsformen miteinander und voneinander lernen, sehr bereichern: Wir möchten dort gerne auch mit jungen Erwachsenen arbeiten, die sich auf eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt vorbereiten möchten", erklärte Schulleiter Hartmuth Schlüter-Müller von der Montessori-Schule Borken.

Studierende der msa (münster school of architecture) hatten den Pavillon unter der Leitung der Architekten Marc Günnewig und Jan Kampshoff entworfen, deren Büro modulorbeat die Umsetzung übernahm. Der Pavillon ist in goldenes Kupferblech gehüllt und nahm damit das Thema der Ausstellung visuell auf. Das Material für die goldene Fassade stellte die Firma KME aus Osnabrück zur Verfügung. Durch die bodentiefen Fenster an allen vier Seiten wirkt der Pavillon offen und erlaubt damit auch Einblick von außen.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Telefon: 0251 5907-168, claudia.miklis@lwl.org
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Kommentar(e)

KulturRaumsucher31.05.2012 23:38
Super ! Ein goldener Pavilon zum Arbeiten und Lernen - Kann man sich was besseres wünschen?


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