LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 21.05.12

Foto zur MitteilungEin deutscher Uniformierter schikaniert einen jüdischen Zwangsarbeiter im besetzten Polen, Herbst 1939.
Foto: Stadtarchiv Nürnberg


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Presse-Infos | Kultur

Zwangsarbeit und Volksgemeinschaft

Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Unter dem Titel "Zwangsarbeit und Volksgemeinschaft" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 24. Mai, zu einem Bildvortrag in sein Industriemuseum Zeche Zollern ein. Referent ist der Historiker Dr. Marc Buggeln, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert an der Humboldt-Universität.

Ausländische Zwangsarbeiter waren im Zweiten Weltkrieg in jeder deutschen Kleinstadt und in jedem deutschen Dorf allgegenwärtig. Doch wie verhielten sich die Deutschen gegenüber den Zwangsarbeitern? Nutzten sie ihre Machtposition schamlos aus oder waren Kooperation und Mitmenschlichkeit weit verbreitet? Welche Faktoren spielten für ihr Handeln eine Rolle? Diese Fragen versucht der Vortrag anhand ausgewählter Beispiele zu beantworten.

Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg", die die Stadt Dortmund und der LWL zur Zeit auf Zeche Zollern präsentieren. Beginn ist um 19 Uhr im Magazin. Der Eintritt ist frei.

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
Internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenk stätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ)
18. März bis 30. September 2012
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, 44388 Dortmund

http://www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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