LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 15.05.12

Foto zur MitteilungDie Zeche Knirps ist an Christi Himmelfahrt von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNoch bis zum 6. Juni zeigt das LWL-Industriemuseum die Ausstellung "Am Tage - unter Tage".
Repro: LWL


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover an Himmelfahrt geöffnet

Erlebnisführung und Nachtschicht spezial

Bewertung:

Bochum (lwl). Bochum (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL ) lädt am Donnerstag, 17. Mai in sein Industriemuseum Zeche Hannover ein. Das Museum und das Kinderbergwerk Zeche Knirps sind an Himmelfahrt von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Geschichtsinteressierte Besucher erhalten an Christi Himmelfahrt, um 12 und 15 Uhr einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche in Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in den 1840er Jahren werden ebenso beleuchtet, wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die damaligen Innovationen für unseren heutigen Lebensalltag sind.

Ein Tag zuvor, in den Abendstunden des 16. Mais können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung um 21 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Im Malakowturm der Zeche Hannover ist die Ausstellung "Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien" mit Fotos von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas Stachelhaus zu sehen. Sie stellt reviertypische Bauten aus beiden Regionen, darunter Fördergerüste und Bergarbeiterkolonien, einander gegenüber.

Für das leibliche Wohl am Feiertag lädt der Biergarten auf der Zeche Hannover bis in die späten Abendstunden ein.

Erlebnisführung
Do, 17.5.2012, 12 Uhr und 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kostenfrei

Nachtschicht spezial
Mi, 16.5.2012, 21 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org

Kontakt:
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 61 00 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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