LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 30.04.12

Foto zur MitteilungNaturtour - Führung zur Industrienatur rund um die Zeche Hannover.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Natur und Geschichte der Zuwanderung erkunden

Angebote am Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

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Bochum (lwl). Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Samstag, 5. Mai, um 15 Uhr startet die Führung auf den "Wegen der Migration". Der Rundweg auf dem Gelände der Zeche Hannover erzählt die Geschichte der Zuwanderung ins Ruhrgebiet vom 19. Jahrhundert bis heute. Angefangen bei der allmählichen Industrialisierung um 1850, die Arbeitskräfte aus dem Umland ins Revier zog, folgen die Besucher den Spuren der Zwangsarbeit und schließlich der Anwerbung von Gastarbeitern nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Bergarbeiterhäuser Am Rübenkamp, heute im Museumsbesitz, veranschaulichen den Wandel durch Migration im Zeitverlauf besonders. Zum Abschluss der Führung besichtigen die Besucher die Bergarbeitergärten und erfahren, wie diese von Menschen unterschiedlicher Herkunft genutzt wurden.

In Kooperation mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet in Herne und dem Umweltspürnasenpass der Stadt Bochum steht eine Entdeckungsreise durch die Industrienatur am Sonntag, 6. Mai, auf dem Programm. Auch wenn die Förderräder seit vielen Jahren still stehen, verlassen ist das Gelände rund um die Zeche Hannover nicht. Bei einem Frühlingsspaziergang auf dem Erlebnispfad "Glückauf Natur" können die Teilnehmer die Industrienatur der Region erkunden. Pflanzen und Tiere haben sich das Gebiet zurückerobert - und manche neue Arten sind dazugekommen - welche, erfahren die Teilnehmer des Rundgangs, der um 9.30 Uhr an der Zeche Hannover startet.

Geschichts-Tour: Wege der Migration
Sa, 5.5.2012, 15 Uhr
Treffpunkt:
Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org

Natur-Tour: Frühlingserwachen
So, 6.5.2012, 9:30 Uhr
Treffpunkt:
Zechenvorplatz
Bitte ein Fernglas mitbringen
Kosten: 5 Euro, Kinder bis 14 Jahren ermäßigt 3 Euro
Anmeldung erforderlich unter 02323 55541

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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