LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 20.04.12

Foto zur MitteilungDie Vorführung der Dampffördermaschine ist Höhepunkt der Erlebnisführung.
Foto: LWL / W. Fischer


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Presse-Infos | Kultur

Eine Burg für den Bergbau

Erlebnisführung mit Gebärden-Dolmetscherin durch die Zeche Hannover

Bewertung:

Bochum (lwl). Imposant ragt der mächtige Malakowturm der Zeche Hannover in den Himmel über Bochum-Hordel. Einen Einblick in die Geschichte, Architektur und den Alltag auf der Zeche gibt die Erlebnisführung des LWL-Industriemuseums am Samstag, 28. April, um 15 Uhr. Historikerin Stella Burjanek und Gebärden-Dolmetscherin Frauke van Ophuysen führen durch die Geschichte und Gegenwart der Zeche Hannover. Höhepunkt der Erlebnisführung im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist die Vorführung der Dampf-Fördermaschine aus dem Jahr 1893, die älteste ihrer Art am originalen Standort.

Hightech aus Hordel und Strukturwandel
Die Führung leitet die Besucher durch die wechselhafte Geschichte der Zeche in Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in der Mitte des 19. Jahrhunderts werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal von der Jahrhundertwende bis in die 1960er Jahre. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die damaligen Innovationen für unseren heutigen Lebensalltag sind. Ein Ausblick auf die Bergbaukrise und den Strukturwandel im Ruhrgebiet runden den Rundgang ab.

Integrative Führung für alle Menschen
Begleitet wird die Erlebnisführung erstmals zusätzlich von einer Gebärden-Dolmetscherin, um auch Menschen mit Höreinschränkungen die Teilnahme zu ermöglichen. "Ich freue mich, dass wir im Rahmen eines Projekts eine freie öffentliche Führung mit Unterstützung durch eine Gebärden-Dolmetscherin ermöglichen können. Der LWL ermöglicht das in diesem Jahr in jedem LWL-Museum. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Inklusion von Menschen mit Behinderungen", sagt LWL-Museumsleiter Dietmar Osses.

Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro pro Person, ein zusätzlicher Museumseintritt wird nicht erhoben.


Erlebnisführung durch die Zeche Hannover mit Gebärden-Dolmetscherin
Termin: 28.4.2012, 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 - 61 00 874 oder per E-Mail: zeche-hannover@lwl.org.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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