LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 19.04.12

Foto zur MitteilungSchloss der Arbeit: die Zeche Zollern in Dortmund.
Foto: LWL / A. Hudemann


Foto zur MitteilungBurg für den Bergbau: die Zeche Hannover in Bochum.
Foto: LWL / A. Hudemann


Foto zur MitteilungBergbau und Geologie begreifen: Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall in Witten.
Foto: LWL / A. Hudemann


Foto zur MitteilungDer älteste Hochofen im Revier steht in der Henrichshütte Hattingen.
Foto: LWL / A. Hudemann


Foto zur MitteilungDenkmal von Weltrang: das Schiffshebewerk Henrichenburg.
Foto: LWL / A. Hudemann


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Presse-Infos | Kultur

Das Ruhrgebiet auf dem Weg zum Welterbe

Freundeskreis des LWL-Industriemuseums lädt zur Info-Veranstaltung ein

Bewertung:

Dortmund (lwl). Die Zeche Zollverein in Essen hat bereits den Rang eines UNESCO-Welterbes - rund 20 weitere Industriekulturstätten an Ruhr und Emscher sollen folgen. Das sieht zumindest der Antrag "Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet" vor, den die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur auf den Weg gebracht hat. Aber wie wird man eigentlich Welterbe? Welche Kriterien müssen erfüllt werden, um in die UNESCO-Liste aufgenommen zu werden? Und wie ist der Stand der Dinge im aktuellen Bewerbungsverfahren? Antworten auf diese Fragen erhalten Interessierte bei einer öffentlichen Veranstaltung, zu der der "Freundeskreis Westfälisches Industriemuseum" am kommenden Mittwoch, 25. April, um 18 Uhr ins LWL-Industriemuseum Zeche Zollern einlädt.

Das Dortmunder Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gehört genauso wie die vier weiteren Ruhrgebietsstandorte des LWL-Industriemuseums - die Zeche Nachtigall in Witten (Besucherzentrum und Geotop im Geopark Ruhrgebiet), die Zeche Hannover in Bochum, die Henrichshütte Hattingen und das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop - zu den Stätten, die laut Antrag die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet in besonderer Weise repräsentieren.

Unter dem Titel "Industrielle Welterbestätten - Überblick und aktuelle Kandidaten in Deutschland" gibt Norbert Tempel Einblick in zentrale Aspekte der Bewerbung und stellt eine Auswahl der deutschen Mitbewerber vor. Der Diplomingenieur ist Referent für Technikgeschichte am LWL-Industriemuseum und Sprecher der deutschen Sektion des internationalen Industriearchäologen-Verbandes TICCIH. Er begleitet das Antragsverfahren seit zwei Jahren. Jenny Linke, wissenschaftliche Volontärin am LWL-Industriemuseum und Absolventin des Studienganges "World Heritage Studies" an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, erläutert die Idee, die hinter dem Bemühen der UNESCO um den Erhalt des Kultur- und Naturerbes in aller Welt steht und zeigt einige internationale Beispiele. Durch die Veranstaltung und die anschließende Diskussion führt Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums.

Beginn ist um 18 Uhr im Magazin der Zeche Zollern, Grubenweg 5, in Dortmund-Bövinghausen. Der Eintritt ist frei.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Zentrale -
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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