LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 18.04.12

Foto zur MitteilungKohle, Koks, Konsumanstalt - Führung zur Geschichte der Zeche Hannover.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungNachtschicht spezial: mit Kopflampen Industriekultur entdecken.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungPflanzen und Tiere beobachten: Sonntag (22.4.) sind Kinder zur Natur-Tour eingeladen.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Ereignisreiches Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Spannende Entdeckungsreisen bei Tag und Nacht

Bewertung:

Bochum (lwl). Zu Entdeckungsreisen bei Tag und bei Nacht lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Samstag, 21. April, um 15 Uhr begeben sich Interessierte auf die Spuren der Industrialisierung des Stadtteils Bochum-Hordel. Bei der Geschichts-Tour "Kohle, Koks Konsumanstalt" steht die Industriegeschichte im Vordergrund. Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen der Zeit und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch das heutige Stadtbild prägen.

Ebenfalls am Samstag, 21. April, können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste ab 20 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine sichtbar. Gleichzeitig erleben die Teilnehmer die besondere Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln. So gibt die Führung Einblicke in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Am Sonntag, 22. April, startet um 15 Uhr die Natur-Tour "Kohle, Kröte, Königskerze" für die jüngeren Besucher des LWL-Industriemuseums. Rund um das ehemalige Bergwerk können Jungen und Mädchen ab sechs Jahren Tiere und Pflanzen entdecken. Die durch den Bergbau hervorgerufenen Bodenbewegungen haben Halden und Bergsenkungsgebiete entstehen lassen, die sich zu besonde-ren Lebensräumen für viele, zum Teil seltene Arten entwickelt haben. Manche sind Exoten: Sie kamen mit Rohstoffen aus fernen Ländern ins Revier.

Thema der Erlebnisführungen am Sonntag, 22. April, um 12 und 15 Uhr ist die wechselhafte Geschichte der ehemaligen Krupp-Zeche. Die Reise führt von den Anfängen der Zeche Hannover in den 1840ern Jahren bis zur Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal Ende des 19. Jahrhunderts. Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, dass die damaligen Erfindungen auch im heutigen Lebensalltag noch eine Rolle spielen.


Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa, 21.4.2012, 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz

Nachtschicht spezial
Sa, 21.4.2012, 20 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz

Natur-Tour: Kohle, Kröte, Königskerze
So, 22.4.2012 15 Uhr

Alter: 6-12 Jahre
Treffpunkt: Museumsparkplatz

Kosten für diese drei Führungen jeweils 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 - 61 00 874 oder per E-Mail: zeche-hannover@lwl.org.

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 22.4.2012, 12 und 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kostenfrei

http://www.lwl-industriemuseum.de



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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