LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 11.04.12

Foto zur MitteilungBlick in die Belüftungsanlagen.
Foto: Walter Fischer/LWL


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Presse-Infos | Kultur

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover bei Tag und Nacht

Grubenlampenführung, Siedlungsexkursion und Erlebnistour

Bewertung:

Bochum (lwl). Gleich mehrere besondere Angebote macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Besuchern in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum am Wochenende:

Eine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Zeche Hannover steht am Samstag, 14. April, um 15 Uhr in Bochum auf dem Programm. Wohnen direkt am Arbeitsplatz, das war zur Zeit des Bergbaus im Revier hoch geschätzt. Es war bequem für den Bergmann, der nach der Arbeit zu Fuß nach Hause gehen konnte - und gut für das Bergwerk, das auch nach Feierabend die Belegschaft nicht aus den Augen verlor. Der Spaziergang durch die Zechensiedlungen rund um die Zeche Hannover gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen und den Alltag ihrer Bewohner von der Jahrhundertwende bis zu den 1950er Jahren.

In den Abendstunden des 14. April können die Besucher bei der "Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 20 Uhr auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Am Sonntag, 15. April, um 12 und 15 Uhr erhalten die Besucher einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche in Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in den 1840er Jahren werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und bei der Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig diese für unseren heutigen Lebensalltag sind.

Geschichts-Tour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 14.4.2012, 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org

Nachtschicht spezial
Sa, 14.4.2012, 20 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter 0234 6100-874 oder zeche-hannover@lwl.org

Erlebnisführung
So, 15.4.2012, 12 Uhr und 15 Uhr

Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kostenfrei



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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