LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.03.12

Presse-Infos | Kultur

Korrektur: Dortmund: Presse-Einladung

zur internationalen Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg"

Bewertung:

Pressekonferenz zur internationalen Wanderausstellung
"Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg"
am Donnerstag, 15. März, um 12 Uhr
im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund


Im Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland auf nahezu jeder Baustelle und jedem Bauernhof, in jedem Industriebetrieb und auch in Privathaushalten Zwangsarbeiter ausgebeutet. Europaweit mussten rund 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder als Fremdarbeiter, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten. Die internationale Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" erzählt die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945.

Die Schau der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ), macht nach Berlin und Moskau vom 18. März bis 30. September Station in Dortmund. Die Stadt Dortmund und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentieren die Ausstellung gemeinsam im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern - einem authentischen Ort, an dem im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter aus vielen Nationen eingesetzt waren. Die eigens an die Station angepasste Ausstellung stellt die besonderen Bedingungen von Zwangsarbeit im Ruhrbergbau dar.

Als Gesprächspartner der Pressekonferenz stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor
Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ)
Rikola-Gunnar Lüttgenau, stellv. Direktor Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Zum Ablauf: Die Ausstellung ist bereits ab 11 Uhr zur Vorbesichtigung für Sie geöffnet. Nach der Pressekonferenz stehen die Verantwortlichen für Interviews und Fotos (ca. 12.45 Uhr) in der Ausstellung zur Verfügung. Anschließend haben Sie Gelegenheit, an einer rund 30-minütigen Führung mit den Kuratoren Dr. Jens-Christian Wagner und Rikola-Gunnar Lüttgenau teilzunehmen. Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus und Dr. Stefan Mühlhofer von der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache stehen als Gesprächspartner zum Thema Zwangsarbeit auf Zollern und in Dortmund zur Verfügung. Den Ausstellungskatalog und eine CD mit Fotos sowie Video- und Audiomaterial halten wir für Sie bereit.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung:
http://www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org
http://www.ausstellung-zwangsarbeit.org

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Berichterstattung.

Christiane Spänhoff
LWL-Industriemuseum I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0231 6961-127 I christiane.spaenhoff@lwl.org

Die Original-Einladung finden Sie als pdf-Datei in der Anlage.

Haben Sie Probleme, das pdf-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Anlagen:
Anlage 1: Einladung_PK_Zwangsarbeit_15.3-fertig.pdf


LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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