LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 15.02.12

Foto zur MitteilungDie sternförmige Musterung ist typisch für die sogenannten Chevronperlen. Um 1500 erfanden Venezianer diese besondere Technik.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Perlen aus Glas erzählen farbige Geschichten aus aller Welt

Ausstellungsführungen im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim

Bewertung:

Petershagen (lwl). Intensiv leuchtende Farben und eine große Formenvielfalt - das bietet die aktuelle Sonderausstellung "Perlen aus Glas. Farbige Geschichten", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Zeit in seinem Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) zeigt.

Das LWL-Museum bietet in den nächsten Wochen einige Termine mit kostenlosen Führungen durch die Sonderausstellung an. Es ist lediglich der normale Museumseintritt zu zahlen (Erwachsene 3 Euro, Kinder 1,50 Euro). Die nächsten Termine sind:

Sonntag, 19. Februar, 15 Uhr
Sonntag, 4. März, 15 Uhr
Sonntag, 18. März, 15 Uhr

Die Ausstellung lädt die Besucher in eine Schatzkammer mit Glasperlen aus der ganzen Welt ein. Sie erzählt überraschende Geschichten von dem Gebrauch und der Bedeutung von Glasperlen in verschiedenen Kulturen: Geschichten von Wikingerperlen, die von Taschkent im Kaukasus ins wikingische Aros, das heutige Arhus reisten, über edle venezianische Perlen aus dem 19. Jahrhundert, Perlen aus dem Regenwald Borneos, bis hin zu Perlen, die die grönländische Nationaltracht zieren und von europäischen Fischern dorthin gebracht wurden.

Die Schau ist bis zum 25. März im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim zu sehen. Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Sven Panthöfer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-18
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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