LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 05.01.12

Foto zur MitteilungLeonardos Luftschraube ziert den Titel des aktuellen Halbjahreskalenders der LWL-Industriemuseen. Modelle nach Entwürfen des Genies sind bis 31. Mai in Witten und Hattingen ausgestellt.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungZwangsarbeiter - hier auf der Zeche Adolf von Hansemann um 1943 - sind Thema der internationalen Wanderausstellung in Dortmund.
Foto: Deutsches Bergbau-Museum, Bochum


Foto zur MitteilungPer Segway in die Industriegeschichte - ein neues Angebot an der Zeche Hannover in Bochum.
Foto: Stadtmarketing Herne


Foto zur MitteilungWie kommt die Mode in den Stoff?, fragt ab Mai eine Sonderausstellung im TextilWerk Bocholt.
Foto: LWL


Foto zur Mitteilung"Zum Wohl!" heißt es ab 15. April im Ziegeleimuseum Lage.
Foto: LWL


Foto zur MitteilungFarbige Geschichten ranken sich um die Glasperlen, die noch bis Ende März in der Glashütte Gernheim zu sehen sind.
Foto: LWL / M. Holtappels


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Presse-Infos | Kultur

Halbjahresprogramm mit über 400 Veranstaltungen erschienen

Industriekultur erleben in den LWL-Industriemuseen

Bewertung:

Dortmund (lwl). Industriekultur ist mehr als altes Eisen - das beweist das neue Halbjahresprogramm der LWL-Industriemuseen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) legt jetzt das 84 Seiten starke Heft mit den aktuellen Sonderausstellungen und Veranstaltungen an den acht Standorten des Landesmuseums für Industriekultur in Dortmund, Bochum, Witten, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage und Petershagen vor. Es listet für die Monate Januar bis Juli mehr als 400 Termine auf. "Beim Blättern durch unser Programm finden Sie das Klavierkonzert genauso wie kreative Kurse, Führungen zu Fuß und mit dem Fahrrad, Märkte und Museumsfeste, Vorträge und Fotoausstellungen, so Museumsdirektor Dirk Zache.

Im Mittelpunkt des Programms auf der Zeche Zollern in Dortmund steht die internationale Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" (18.3. bis 30.9.) der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Nach dem Jüdischen Museum in Berlin und dem Zentralmuseum in Moskau ist Dortmund die dritte Station, bevor die Schau nach Polen und Tschechien weiter wandert. "Wir widmen uns damit auch einem wichtigen Kapitel der eigenen Geschichte, denn die Zeche Zollern und weitere Standorte unseres Museums waren im Zweiten Weltkrieg selbst Einsatzorte von Zwangsarbeitern", so Standortleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Auf der Zeche Nachtigall in Witten und in der Henrichshütte Hattingen gibt im ersten Halbjahr Leonardo da Vinci weiter den Ton an. Seine "bewegenden Erfindungen" locken Erwachsene und Kinder zu einem praktischen Ausflug in die Technikgeschichte. Die Doppelausstellung mit vielen funktionstüchtigen Modellen läuft noch bis 31. Mai.

Die Zeche Hannover in Bochum stellt in der Ausstellung "Montanrevier" (25.3. bis 9.6.) mit eindrucksvollen Fotografien reviertypische Bauten aus Oberschlesien und dem Ruhrgebiet gegenüber. Neben Geschichts- und Naturführungen bietet das LWL-Industriemuseum gemeinsam mit dem Stadtmarketing Herne erstmals Segway-Touren an: Mit dem elektrischen Stehroller geht es auf Entdeckungsreise rund um das Bergwerk im Bochumer Norden.

Im Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop wagt das LWL-Industriemuseum mit der Ausstellung "Welterbe am Wasser" (25.3. bis 2.9.) unter der Schirmherrschaft der UNESCO einen Blick in die eigene Zukunft. Viele Welterbestätten liegen am Wasser oder haben mit Wasser zu tun. Auch das Schiffshebewerk und der gesamte Schleusenpark könnten eines Tages dazugehören; der Antrag ist auf den Weg gebracht. In der zweiten Ausstellung "Kaiser, Kohle und Kanal in 3D" (6.5. bis 21.10.) zeigt das Museum faszinierende Stereofotografien von 1900 bis heute. Entsprechende Brillen sorgen für verblüffende räumliche Eindrücke.

In die Welt der Mode entführt die Ausstellung "Fashion-lights!" (13.5.-18.11.) die Besucher des TextilWerks in Bocholt. Die Schau geht der Frage nach, wie die Mode in den Stoff kommt und zeigt den Weg von der Idee zum fertigen Produkt. Zu den Programmhighlights gehören das traditionelle Familienfest am 1. Mai und außergewöhnliche Konzerterlebnisse im Rahmen des Festivals "Soundseeing": Musik auf Fahrrädern und auf Staubsaugern (5.5.).

Eine kleine Kulturgeschichte des Trinkens erzählt die Ausstellung "Zum Wohl" (15.4. bis 30.9.) im Ziegeleimuseum Lage. Am Beispiel von Westfalen geht es um die Rolle, die Getränke im Alltag spielen und die Frage, wie sich die Trinkgewohnheiten in den letzten Jahrhunderten verändert haben.

In der Glashütte Gernheim in Petershagen erzählen noch bis zum 20. März "Perlen aus Glas" farbige Geschichten aus aller Welt. Führungen und Bastelaktionen für Kinder begleiten die Sonderausstellung. Währenddessen laufen bereits die Vorbereitungen für das Jubiläum des historischen Fabrikdorfes an der Weser, das vor 200 Jahren gegründet wurde. Die
Glaskünstlervereinigung NRW stellt ihre Jahresausstellung unter dem Titel "ROTATION SiO2" (10.6. bis 4.11.) ganz in das Zeichen des Jahrestages. Groß gefeiert wird dann im September.

Freier Freitag

Wer frei in der Planung seines Museumsbesuchs ist, kann sich bereits einige Tage vormerken, an denen die LWL-Indutriemuseen freien Eintritt gewähren. An allen Standorten ist dies immer der erste Freitag im "ungeraden" Monat, also für das erste Halbjahr der 6. Januar, 2. März und 4. Mai. Freier Eintritt gilt außerdem am Internationalen Museumstag (20.5.) sowie an ausgewählten Veran-staltungstagen, die im jeweiligen Programm ausgewiesen sind.

Kalender bestellen

Der Halbjahreskalender kann kostenlos angefordert werden über die Zentrale der LWL-Industriemuseen in Dortmund, Tel. 0231 6961-282, E-Mail: lena.holbein@lwl.org. Alle Termine und den Kalender als PDF zum Download gibt es im Internet unter http://www.lwl-industriemuseum.de. Dort können Interessierte über Newsletter auch aktuelle Informationen aus dem Museum beziehen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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