LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 27.12.11

Foto zur MitteilungLWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (l.) und LWL-Museumsleiter Willi Kulke mit dem neuen Autobahnschild, das auf das LWL-Ziegeleimuseum hinweist.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Braun-weiße Tafel wirbt an der Autobahn für das LWL-Ziegeleimuseum Lage

Ortstermin mit LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch

Bewertung:

Lage (lwl). Eine touristische Hinweistafel an der Autobahn A2 zwischen den Abfahrten Bielefeld und Ostwestfalen in Fahrtrichtung Berlin weist jetzt auf das Ziegeleimuseum Lage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hin. Als Motive sind auf dem Schild das Maschinenhaus mit den Loren zum Transport des Lehms und ein Ziegelarbeiter zu sehen, der eine Schubkarre mit Ziegeln schiebt - Sinnbld für die harte und entbehrungsreiche Arbeit der lippischen Ziegler.

Die historische Ziegelei Beermann aus dem frühen 20. Jahrhundert mit komplett erhaltenem Inventar ist das Herz des LWL-Industriemuseums in Lage. "Der Betrieb dokumentiert einen Industriezweig, der wie kein anderer unsere gebaute Umwelt geprägt hat", erklärte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch jetzt beim Ortstermin an der A2. Vor zehn Jahren hatte der Landschaftsverband in den 1979 stillgelegten Produktionsanlagen den Betrieb wieder aufgenommen. Seither werden dort regelmäßig Ziegel hergestellt und gebrannt. Zwei Rundwege zur Hand- und Maschinenziegelei erklären die Technik der Ziegelherstellung.

Die Ziegelindustrie war Voraussetzung für das rasche Städtewachstum im 19. Jahrhundert. Ohne den Baustoff Ziegel wäre die Industrialisierung Deutschlands undenkbar gewesen. Die Arbeitskräfte für die Ziegeleien Norddeutschlands, Brandenburgs und des Ruhrgebiets kamen zwischen 1850 und 1920 vor allem aus dem Lipperland. Von März bis Ende Oktober waren mehr als 14.000 Männer als Wanderarbeiter lange Zeit fort von Zuhause - ihre Geschichte erzählt die Dauerausstellung im LWL-Ziegeleimuseum.

Das LWL-Industriemuseum in Lage ist seit vielen Jahren auch Ankerpunkt der europäischen Route Industriekultur. "Wir werben in dieser Funktion auch für die touristischen Highlights der Industriekultur in der Region. Bei uns können Besucher erfahren, welche anderen interessanten Museen, Baudenkmäler und Themenrouten es in Ostwestfalen-Lippe gibt", so Kirsch.

LWL-Museumsleiter Willi Kulke hofft, dass sein Haus durch die Hinweistafel noch bekannter wird: "Schön ist, dass das Schild in Fahrtrichtung Berlin steht. Schließlich wanderten auch tausende Lippische Ziegler in diese Richtung, wenn sie Ziegel für die Fabrikbauten und Wohnhäuser Berlins herstellten."



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage
Karte und Routenplaner



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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