LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 02.12.11

Presse-Infos | Kultur

Brände und Explosionen

Themenführung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Bewertung:

Dortmund (lwl). Die Arbeit unter Tage birgt hohe Risiken. Besonders Methangas- und Kohlenstaubexplosionen haben in der Vergangenheit zahlreiche Bergleute das Leben gekostet. Wie kam es zu diesen Explosionen? Welche Maßnahmen wurden im Laufe der Jahrzehnte ergriffen? Wie kam es zu den heutigen hohen Sicherheitsstandards? Das sind Themen einer Führung, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 4. Dezember, in sein Industriemuseum Zeche Zollern einlädt.

Der Historiker Martin Lochert führt die Besucher durch einen Teil der Dauerausstellung, der unter den Überschriften "Explosionsgefahr" und "Ich hat einen Kameraden" das Thema der tödlichen Grubenunglücke behandelt. Anhand von Fotos und Plänen erklärt er, wie es zu den Explosionen kommen konnte. Auch die aufwändigen Vorkehrungen, die heute getroffen werden, um solche Katastrophen zu verhindern, werden anschaulich geschildert.

Außerdem finden wie jeden Sonn- und Feiertag um 11.30 Uhr und 12 Uhr unter dem Titel "Schloss der Arbeit" Führungen durch das LWL-Industriemuseum statt. Abgesehen vom normalen Museumseintritt (Erwachsene 4 Euro) wird für die Führungen keine besondere Gebühr erhoben.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner



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