LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mitteilung vom 28.10.11

Foto zur MitteilungDesignerin Marie Träger und Internet-Blogger Sven Strienen präsentieren die Installation "Pottspotting analog" im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover.
Foto: LWL


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Presse-Infos | Kultur

Pottspotting zum Saisonabschluss

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover blickt auf "gute Orte" im Revier

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Bochum (lwl). Mit einem Blick auf "gute Orte" im Revier beschließt das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover am Sonntag, 30. Oktober, von 11 bis 18 Uhr die diesjährige Museumssaison. Zur Finissage der Ausstellung "Schichtwechsel - Von der Kohlekrise zum Strukturwandel" präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Projekt "Pottspotting" aus Bochum, begleitet von drei kreativen Existenzgründern aus dem Revier.

"Pottspotting" ist das Internetportal der Journalisten und Fotografen Sven Stienen und Sven Neidig aus Bochum. In ihrem Portal stellen sie Designer, Kreative, Restaurants, Cafés, Handwerker und Werkstätten vor, die das Ruhrgebiet mit innovativen Ideen beleben. "Wir wollen die innovativen und coolen Konzepte zeigen, die die besondere Anziehungskraft des Ruhrgebiets ausmachen. Leidenschaft und Innovationen sind die wichtigsten Auswahlkriterien für unsere Zusammenstellung", berichtet der Internet-Blogger Sven Stienen.

Präsentiert werden die Orte im Industriemuseum Zeche Hannover mit einer interaktiven Rauminstallation der Designerin Marie Träger. Das Zentrum der Installation bildet der Pottspotting-Automat. Hier können die Besucher selbst auf Suche nach den besten Orten und kreativsten Ideen im Ruhrgebiet gehen.

Zur Finissage präsentieren drei junge Existenzgründer aus Bochum ihre Projekte: Anke Zilles und Barbara Hausmann zeigen Wohnaccessoires aus der "Wohnbar", Sven Krautscheid gibt Einblick in seine Arbeit als Rahmenbauer für exklusive Fahrräder und Maren Mayer zu Westerhausen serviert Stullen und Kniften aus ihrer "Butterbrotbar".

"Mit 'Pottspotting‘ wagen wir zum Ende unserer Ausstellung zum Strukturwandel einen Blick in die Zukunft des Reviers", verrät Museumsleiter Dietmar Osses. "Das Internetportal führt die verstreute junge kreative Szene zusammen und zeigt dabei gleichzeitig die Vielfalt im Kleinen, die das Ruhrgebiet ausmacht. Das Projekt zeigt aber auch, dass die Menschen neben den vielfältigen kreativen Aktivitäten in der virtuellen Welt des Internets stets auch konkrete dingliche Erfahrungen und Begegnungen suchen. Das Industriemuseum bietet dafür einen hervorragenden Ort", so Osses weiter.

Die Bilanz des Museumsleiters zur diesjährigen Museumssaison fällt äußerst positiv aus: "Bis Jah-resende erwarten wir einen neuen Besucherrekord", freut sich Dietmar Osses. Mit der Sonderausstellung "Schichtwechsel", dem Dampffestival Ruhrgebiet, dem Festival "Das Mehr sehen" mit der Künstlervereinigung Kosmopolen sowie der Fotoausstellung "Zwei Welten" und den zahlreichen Veranstaltungen zur Migrationsgeschichte hat das Museum in diesem Jahr bereits mehr als 34.000 Besucher gelockt. Mit dazu beigetragen haben auch das zehnjährige Jubiläum des Kinderbergwerks Zeche Knirps und die erfolgreiche Comedy-Reihe "Gute Nachtschnittchen", die das Industriemuseum in Kooperation mit der Sparkasse Bochum veranstaltet.

Von November bis Ende März ist das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover nur im Rahmen von gebuchten Führungen zu besuchen. Das Kinderbergwerk Zeche Knirps bietet während der Wintermonate spezielle museumspädagogische Programm an.

Informationen und Anmeldung unter http://www.lwl-industriemuseum.de oder Tel.: 0234/ 61 00 874.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Günnigfelder Straße 251
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